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Ministerin Karawanskij: „Der demografische Wandel ist ein entscheidender Faktor für die Entwicklung unseres Landes. Er bringt große Herausforderungen aber auch Chancen mit sich. Viele Menschen in Thüringen packen bereits tatkräftig an, um den Folgen des demografischen Wandels zu begegnen. Mit dem Demografiepreis 2022 heimat:Thüringen! wollen wir solche Projekte auszeichnen, die eine Vorbildwirkung für unser Land haben.“

Heimat:Thüringen!

Thüringer Demografiepreis 2022

Viele Menschen in Thüringen packen bereits tatkräftig an, um den Folgen des demografischen Wandels zu begegnen. Mit dem Thüringer Demografiepreis 2022 wollen wir solche Projekte auszeichnen, die eine Vorbildwirkung für unser Land haben. Als Preisgelder sind vorgesehen: für das Projekt mit den meisten Stimmen im Online-Voting 7.500 Euro, das zweitplatzierte 5.000 Euro und das drittplatzierte 2.500 Euro.

Voting BEENDET – 1. bis 31. Oktober 2022

Großfurra – Erhalt der Bade- und Begegnungsstätte

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Idee und Zielsetzung

Im Jahr 2003 hat sich der Badesportverein Großfurra gegründet, um den Erhalt des Freibads als zentrale Freizeit- und Sportstätte im Ort in Eigenregie zu betreiben. Damit konnte eine Schließung vermieden werden.

Alle Instandhaltungsmaßnahmen und anfallenden Arbeiten wie die Kassierung in der Badesaison, die Akquise von Rettungsschwimmern und deren Ausbildung, das Durchführen von Veranstaltungen sowie die vertraglichen Absprachen mit der Verwaltung werden von Ehrenamtlichen des Vereins übernommen.

Um das Freibad weiterhin betreiben zu können, braucht es nicht nur viel Herzblut, sondern auch Mittel, die investiert werden können. Das Freibad in Großfurra feierte in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag, zu dem der Verein eine unvergessliche Jubiläumsfeier organisiert hat, die auf viel Zuspruch gestoßen ist. Der Badbau wurde in Eigenregie der Einwohner des Ortes umgesetzt, was bis heute eine identitätsstiftende Wirkung hat. Alt und Jung – Besucher:innen von Nah und Fern – kommen gern in das idyllisch gelegene Freibad, um sich zu erholen, miteinander ins Gespräch zu kommen, dem Seniorenschwimmen beizuwohnen oder die Schwimmstufen abzulegen. Das Ehrenamt verbindet alle Generationen, was unersetzlich ist.

www.badesportverein.de

Räumlicher Wirkungskreis des Projekts

Stadt Sondershausen – Ortsteil Großfurra

Einzugsgebiet: ca. 20 km umliegende Gemeinden

Träger:in des Projekts

Gemeinnütziger Badesportverein Großfurra e. V.

Foto: Gemeinnütziger Badesportverein Großfurra e. V.

Mehrkindfamilienkarte

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Idee und Zielsetzung

Thüringer Familien mit drei und mehr Kindern stehen oft vor dem Problem, dass Familienkarten in Kultureinrichtungen diese nicht im Blick haben. Sie müssen zur Familienkarte (begrenzt auf 2 Erwachsene und zwei Kinder) weitere Kindertickets erwerben. Die Mehrkindfamilienkarte (MKFK) löst dieses Problem durch einen Familieneintrittspreis unabhängig von der Kinderzahl.

Die Karte schafft Teilhabe und Beteiligung für ALLE Familien im Kultur-, Freizeit-, Sport- und Bildungsbereich innerhalb Thüringens und hebt strukturelle Benachteiligungen auf, ohne andere Familienformen zu benachteiligen. Mit ihr können Familien mit vielen Kindern wieder aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben.

www.familienkarte-thueringen.de

Räumlicher Wirkungskreis des Projekts

Thüringenweit – alle Landkreise und kreisfreien Städte beteiligt

Träger:in des Projekts

Verband kinderreicher Familien Thüringen e.V.

Illustration: Verband kinderreicher Familien Thüringen e. V.

Paradies der Sinne – Leben nach dem Normalitätsprinzip

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Idee und Zielsetzung

Das Projekt verbindet Menschen mit Beeinträchtigung mit Menschen ohne Beeinträchtigung. Durch gemeinsame Erlebnisse und die Integration in Alltagsarbeiten werden Anreize und Motivation geschaffen, die die Menschen in einen positiven Erregungszustand versetzen, wodurch Glücksgefühle entstehen und die Sozialkompetenz gestärkt wirkt.

Akzeptanz, Gleichberechtigung, Wertschätzung und Selbstbestimmung sowie Integration und Inklusion sind die Erfolgsbausteine unseres Projektes. Gemeinsam mit meiner Familie kümmere ich mich schon seit vielen Jahren um hilfsbedürftige Menschen. Ob die Kursker Heimkinder, Bewohner:innen eines Seniorenzentrums, oder die psychisch und seelisch Kranken aus einem Wohnheim in Eisfeld. Hier bei uns zu Hause dürfen sie einfach Mensch sein.

Unser Naturschutzprojekt kommt vielen Menschen zugute. In Gemeinschaftsarbeit entstand ein großes Insektenhotel, wo jeder nach seinen Fähig- und Fertigkeiten mitarbeiten konnte. Aber auch einfach nur zuschauen und dabei sein war erlaubt. Wir haben Obstbäume und Sträucher gepflanzt und bei der Gestaltung des Sumpfgebietes maßgeblich mitgewirkt. Hier im Garten werden die Sinne aller geschult.

Jeder dieser Menschen mit Beeinträchtigung könntest du sein, ich könnte es sein, jeder von uns könnte es sein. Darum ist ein gesundes Miteinander so wichtig.

Räumlicher Wirkungskreis des Projekts

Eisfeld OT Hirschendorf – Landkreis Hildburghausen

Träger:in des Projekts

Claudia Granzow

Foto: C. Granzow

Dorfladen Finsterbergen

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Idee und Zielsetzung

Der einzige Lebensmittelmarkt im Ort wurde zum Unmut der Finsterberger Bevölkerung im Oktober 2017 kurzfristig geschlossen. Alle waren sich einig, dass der Verlust der Nahversorgung gleichzeitig auch ein Verlust an Lebensqualität bedeutet, nicht nur für ältere Menschen, sondern für die ganze Dorfgemeinschaft. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Ort ist zudem der Tourismus. Es ist daher auch wichtig, für die Gäste der Ferienwohnungen und des Campingplatzes ein Angebot mit Waren des täglichen Bedarfs vorzuhalten.

Nach Renovierung des Ladenlokals in freiwilliger Eigenleistung konnte unser Dorfladen am 20. Mai 2021 endlich eröffnet werden. Damit ist wieder Leben in die Dorfmitte eingekehrt: Neben dem Herbstfest und anderen Veranstaltungen, nutzen viele Einwohner den Dorfladen für ein individuelles Treffen in der Kaffee- und Imbissecke. Auch die Dorfkinder kaufen hier nach der Schule gern ein und verabreden sich im Laden, sodass alle Generationen von diesem bürger-initiierten Gemeinschaftsprojekt profitieren.

Räumlicher Wirkungskreis des Projekts

Stadt Friedrichroda OT Finsterbergen

Träger:in des Projekts

Dorfladen Finsterbergen UG (haftungsbeschränkt)

Foto: TMIL

Die ehem. ESDA – neue Ortsmitte in Diedorf

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Idee und Zielsetzung

Seit 2018 arbeitet die ESDA-Projektentwicklung an der Revitalisierung des 2008 brachgefallenen Standortes. Bisherige Erfolge sind der Neubau eines Wohnhauses mit 14 Wohneinheiten, die Revitalisierung der ehemaligen ESDA-Kantine als Kultursaal und Bildungszentrum zur Weiterbildung von Pflegekräften, aber auch Kabarett und Kinoveranstaltungen, Jazzkonzerte und Veranstaltungen des Kunstfestes Weimar.

Sehr wichtig für die Bewohner von Diedorf war nach der 2019 erfolgten Verlagerung der örtlichen Arztpraxis von Diedorf nach Mühlhausen die Entwicklung eines Medizinischen Versorgungszentrums. Die nächsten Projektziele sind die Umnutzung der ehemaligen ESDA-Verwaltung in einen Kindergarten mit 60 Plätzen und einen ergänzenden Schulbereich für die Grundschule Diedorf.

www.zipp-pflegekonzepte.de/projekte

Räumlicher Wirkungskreis des Projekts

Lokal & Regional (Kultur & soziale Dienste), Überregional (Bildung)

Träger:in des Projekts

APH Diedorf GmbH und Dr. Heiko Tierling

Foto: H. Tierling

Familienmusicalprojekt Gott und die Welt

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Idee und Zielsetzung

Seit 2019 besteht unter der Leitung von Anne und Dr. Tillmann Boelter das Familienmusicalprojekt „Gott und die Welt“. Wir sind ein anerkannter Erprobungsraum der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands. Der Erprobungsraum verknüpft Menschen aus der gesamten Region und hat sich auch in der Coronazeit als tragfähig erwiesen. Das erklärte Ziel des mittlerweile 12-köpfigen Leitungsteams ist es, Menschen zusammenzuführen, ins Gespräch über Glaube und Leben zu bringen und in verschiedenen Gruppen ihre Fähigkeiten entfalten zu lassen. Wir bringen christliche Themen zur Aufführung und ins Gespräch. Mittlerweile haben wir das Musical „Naaman“ (2020/2021), einen digitalen Adventskalender (2021) und das Musical „Petrus“ (2022) erarbeitet und aufgeführt. Beim letzten Musical sind mehr als einhundert Menschen an diesem Projekt beteiligt gewesen.

Das Besondere an unserem Projekt ist die Kooperation mit regionalen, nicht konfessionell gebundenen Partnern wie der Musikschule des Saale-Orla-Kreises, dem Thüringer Eltern-Kind-Zentrum und der Eventfirma FS-Livesoundmixing, das Herantreten an Christen und Nichtchristen und das breite Beteiligungsangebot.

Wir arbeiten bewusst integrativ. Dabei legen wir besonderes Augenmerk auf Inklusion und auf die Beteiligung Jugendlicher, die bei uns unter anderem eine kostenlose Ausbildung im Bereich Licht-/Bühnentechnik erhalten. Wir verbinden Generationen, schaffen Vernetzung und wirken Vereinsamung und Vereinzelung entgegen.

www.gottundwelt.de

Räumlicher Wirkungskreis des Projekts

Saalburg-Ebersdorf, Bad Lobenstein, Wurzbach, Remptendorf, Gefell

Träger:in des Projekts

Ev.-Luth. Pfarramt Saalburg-Ebersdorf

Foto: Ev.-Luth. Pfarramt Saalburg-Ebersdorf

Ein Dorf rettet seine Kneipe – Wirte im Ehrenamt

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Idee und Zielsetzung

Die Gaststätte „Zum Urtal“ ist der Dorf- und Lebensmittelpunkt in Holzsußra. Im Dorf gibt es viele Vereine und Menschen, die ein Interesse haben, dass die Dorfgaststätte für Feste und Familienfeiern öffnet. Nachdem der Pächter die Gaststätte aufgegeben hat und klar war, dass kein Neuer zu finden sein wird, waren sich alleine einig: Es ist an der Zeit selbst aktiv zu werden.

Die Nutzung als bloßes Dorfgemeinschaftshaus war den Holzsußraern nicht genug. Ein eigener Verein, da waren sich Alexander Stephani und Andre Kalusniak einig, könnte die Lösung sein. Dafür haben sich 34 Bürgerinnen und Bürger aus Holzsußra und den umliegenden Ortschaften zusammengeschlossen. Ein normaler gemeinnütziger Verein konnte „Dorfleben Holzsußra“ nicht sein. Wirtschaftlich handeln, Mitarbeiter einstellen, sei da nicht möglich. Eine Genossenschaft zu gründen, sei aber zu aufwändig. Für solche Projekte aber gibt es den wirtschaftlichen Verein.

Für den neuen Verein liegen die Vorteile auf der Hand: Keiner sei bewandert im Betreiben einer Kneipe, viel Geld habe man auch nicht, aber die Verantwortung könne auf viele Schultern verteilt werden und gehaftet werde nur mit dem Vereinskapital. Der Kapitalgrundstock kommt von den Vereinsmitgliedern selbst. 200 Euro bringt jeder mit. Aktuell zählt der Verein 42 Mitglieder im Alter von 18 bis 69 Jahren. Nach Renovierungs- und Sanierungsarbeiten betreiben diese 42 Menschen nun gemeinsam die Gaststätte. Man könnte sagen: Ein Dorf ist Wirt!

Räumlicher Wirkungskreis des Projekts

Gemeinde Holzsußra

Träger:in des Projekts

Dorfleben Holzsußra w. V.

Foto: Dorfleben Holzsußra w. V.

Kulturhof Kleinmecka

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Idee und Zielsetzung

Besonders große Höfe prägen den Ort, der von Leerstand und Verfall seit Jahrzehnten gezeichnet ist. Von der einstigen Bevölkerung blieb nur ein kleiner Teil übrig, doch die Siedlung trotzte den andernorts auftretenden Veränderungen. Als ausgewiesene Kulturlandschaft besonderer Eigenart wird Kleinmecka von der Regionalplanung Ostthüringen in ihrem Wert erkannt. Man beschreibt den Erhalt zum Beispiel durch Umnutzung zu Kultur- und Bildungsstätten und alternatives Pilgern. Das alles kommt 2016/2017 nach Recherche ans Licht. Da liegt der historisch wertvolle Hof Nr. 10 bereits in einem beinahe nicht zu stoppenden Verfall – aber es kommt anders! Kultur, Bildung und Begegnung kommen nach Kleinmecka und die Denkmalrettung beginnt:

Im Jahr 2020 gründet sich der Kulturhof Kleinmecka e. V. Seitdem ist der Vierseitenhof ein offener und inspirierender Begegnungsort für Menschen jedweden Alters im Altenburger Land. Es gibt vielfältige kulturelle Angebote, insbesondere Musik und Theater. Jeder ist willkommen und viele sind von dem Projekt so überzeugt, dass sie ehrenamtlich helfen. Bei dem Wiederaufbau wird auf einen nachhaltigen Umgang mit Bausubstanzen geachtet, sodass vorrangig nachhaltige Baustoffe wie Lehm, Holz und Kalk zum Einsatz kommen. 2022 fanden hier auch zwei internationale Baucamps statt und wir hoffen auf noch viel mehr kulturellen Austausch in der Zukunft. Das ist erst der Anfang!

www.kleinmecka.de

Räumlicher Wirkungskreis des Projekts

Gemeinde Nobitz, Altenburger Land und angrenzende Gemeinden

Träger:in des Projekts

Kulturhof Kleinmecka e. V.

Foto: TMIL

Orte der Begegnungen aller Generationen

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Idee und Zielsetzung

Unser Dorf Klings gehört mit seinen 440 Einwohnern zur Einheitsgemeinde Kaltennordheim. In den letzten Jahren konnten wir dank des ehrenamtlichen Engagements der Klingser Bürgerinnen und Bürger viel erreichen.

Unsere Projekte zur Erhaltung und Verschönerung unserer Heimat setzen wir seit 2016 in vielen ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen um. Alles begann mit dem Umbau der Heimatstube zu Multifunktionsräumen. Es folgte dann die Kirchenschiffsanierung, die Restaurierung der Orgel sowie die Sanierung der Stützmauer der Evangelisch-Lutherischen Kirche zu Klings. Anschließend wurde sich dem Kinderspielplatz gewidmet, damit auch die Kleinen und deren Familien einen Platz zum Spielen haben, der ansprechend ist und wo sie gern hingehen. Im Jahr 2020 ging es mit der Sanierung der Trauerhalle sowie der Entfernung und Neubepflanzung der 40 Jahre alten verdorrten Lebenshecke weiter.

2020–2022 folgte die Sanierung des Festplatzes Klings inklusive Bühnengebäude, Toilettenanlage und Thekengebäude sowie die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses. Zurzeit laufen verschiedene Straßenbaumaßnahmen in unserem Ort. Auch hier haben die Klingser in einem ehrenamtlichen Arbeitseinsatz ganze 180m² noch gut erhaltene Gehwegsteine herausgenommen, gesäubert und auf Paletten aufgesetzt, um diese für einen Parkplatz in der Dorfmitte wieder verwenden zu können.

Alle packen mit an und es gibt immer etwas zu tun!

Räumlicher Wirkungskreis des Projekts

Kaltennordheim OT Klings

Träger:in des Projekts

Klingser Ehrenamtsinitiative MITeinander - FÜReinander - EHRENsache

Foto: Klingser Ehrenamtsinitiative MITeinander - FÜReinander - EHRENsache

Internationale Arbeitsmarktprojekte

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Idee und Zielsetzung

Um dem Personalmangel im Pflegebereich als auch in der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe aktiv zu begegnen, geht die Stiftung Finneck mit der Rekrutierung von internationalen Fachkräften neue Wege. Zur Begleitung des Prozesses der Anwerbung und Integration wurde im Februar 2021 die Stelle „Internationale Arbeitsmarktprojekte“ eingerichtet. Oberste Priorität hat eine Anwerbung nach ethisch vertretbaren Maßstäben, eine nachhaltige, betriebliche, fachliche und soziale Integration internationaler Mitarbeitenden. Der Prozess der Mitarbeitergewinnung bedarf eines zukunftsorientierten Integrationskonzeptes um allen Akteuren Handlungssicherheit zu geben. Es sorgt für Transparenz und erhöht die Akzeptanz des Bestandspersonals für integrationsfördernde Maßnahmen.

Um den international angeworbenen Fachkräften ein gutes Ankommen im Unternehmen, aber auch im Alltag in Deutschland zu ermöglichen, steht die Beauftragte für Internationale Arbeitsmarktprojekte bei allen Fragen vor Ort zur Verfügung. Sie unterstützt u. a. den langen Weg der Berufsanerkennung, begleitet den Spracherwerb und ist Ansprechpartnerin sowohl für die internationalen Mitarbeitenden als auch für die Führungskräfte und Teams vor Ort. Die internationale Öffnung geht einher mit der interkulturellen Sensibilisierung auf allen Ebenen der Stiftung Finneck und deren Unternehmensverbund. Zufriedenheit und dadurch eine langfristige Bindung entsteht, wenn den neuen internationalen Fachkräften von Anfang an Respekt und Wertschätzung entgegengebracht wird.

www.stiftung-finneck.de

Räumlicher Wirkungskreis des Projekts

Landkreis Sömmerda: Rastenberg, Buttstädt, Sömmerda; Kyffhäuserkreis: Artern

Träger:in des Projekts

Stiftung Finneck

Foto: Stiftung Finneck

Thüringer Woche der pflegenden Angehörigen (twpa)

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Bei Pflege denken viele Menschen bisher reflexartig nur an Pflegeheime oder ambulante Dienste. In Thüringen werden jedoch über 80 % der Pflegebedürftigen zuhause von ca. 220.000 Angehörigen gepflegt, die teilweise durch ambulante Dienste unterstützt werden. Pflegende Angehörige leisten einen riesigen Beitrag zum Gemeinwohl, denn ohne ihre tagtägliche Sorgearbeit würde das Pflegesystem kollabieren. Allerdings werden sie in der Öffentlichkeit fast nicht wahrgenommen, was zu einem Mangel an Wertschätzung und Unterstützung führt.

Deshalb ist es Ziel der „Thüringer Woche der pflegenden Angehörigen (twpa)“ die Sichtbarkeit der häuslichen Pflege durch Angehörige zu erhöhen, Möglichkeiten zu Austausch und Begegnung zu schaffen, die Selbsthilfe zu fördern und Beratungs- und Entlastungsangebote vor Ort bekannter zu machen. Der Alltag der häuslichen Pflege im familiären Kontext ist extrem vielfältig und bedarf deshalb auch differenzierter Angebote im Nahraum.

Initiiert und koordiniert von wir pflegen Thüringen e.V. basiert die twpa auf regionalen Veranstaltungen verschiedener Formate, unabhängig von Trägerstruktur, Größe und Region der Organisation. Das thüringenweite Zusammenbringen und Zusammenwirken von Akteuren und Angehörigen, die auch selbst aktiv werden und Bedarfe benennen, ist wichtig für den Erfolg der twpa. Die Übernahme von Sorgearbeit muss als selbstverständlicher Teil des Lebensverlaufes wahrgenommen werden.

www.wir-pflegen-thueringen.de

Räumlicher Wirkungskreis des Projekts

Thüringen

Träger:in des Projekts

wir pflegen – Interessenvertretung und Selbsthilfe pflegender Angehöriger in Thüringen e.V.

Foto: Adobe Stock

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