1,3 Millionen Euro für neue LED-Technik an Apoldas Straßen


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

„Ohne die Fördermittel der Europäischen Union wären viele Investitionen in den Thüringer Kommunen in den vergangenen Jahren nicht möglich gewesen. Die Schwerpunkte für den Einsatz der Mittel legt der Freistaat selbst fest und so war es möglich, dass in der aktuellen Förderperiode erstmals auch energetische Sanierungsmaßnahmen unterstützt werden können. Das Vorhaben in Apolda zeigt einmal mehr, dass diese Entscheidung richtig war und wir auch in der kommenden Förderperiode den Fokus auf Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen legen sollten. Mit einer modernen Straßenbeleuchtung wird Apolda im Stadtteil Nord alte Technik ersetzen, dadurch die Verkehrssicherheit erhöhen, Energie sparen und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das schont auch die Stadtkasse – ein Projekt, dass der Freistaat gerne unterstützt“, sagte die für Städtebau zuständige Staatssekretärin Susanna Karawanskij heute (9. Juli) anlässlich der Übergabe eines Fördermittelbescheides des Landes über rund 1,3 Millionen Euro.

Mit den Mitteln soll die Straßenbeleuchtung im Wohngebiet Apolda Nord modernisiert werden. Damit wird die Energieeffizienz des Wohngebietes deutlich erhöht und seine städtebauliche Weiterentwicklung begünstigt.

Die energieeffiziente LED-Technik soll insgesamt 302 fast 40 Jahre alte Natriumdampf-Hochdrucklampen ersetzen. Auch eine an die Bedarfe angepassten Steuerung der Straßenbeleuchtung wird künftig zum Einsatz kommen. Der jährliche Energieverbrauch wird so um mehr als 70 % gesenkt. Rund 78 Megawattstunden Strom pro Jahr werden eingespart sowie ca. 45 Tonnen klimaschädlicher Emissionen vermieden.

Die Erneuerung der Straßenbeleuchtung trägt zu mehr Verkehrssicherheit und mehr Attraktivität des Wohngebietes bei, in dem rund 15 % der Einwohner der Kreisstadt des Weimarer Landes leben. 

Insgesamt werden mehr als 1,8 Millionen Euro investiert. Mit rund 1,3 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt das Land das Vorhaben.

Dem TMIL stehen in der aktuellen Förderperiode EFRE-Fördermittel in Höhe von ca. 210 Mio. Euro zur Unterstützung der nachhaltigen Stadtentwicklung in Thüringer Kommunen zur Verfügung. Rund 40 Städte und Gemeinden hatten sich für diese Förderung im Rahmen eines Wettbewerbes des TMIL in den Jahren 2015 und 2016 als EFRE-Förderkommunen qualifiziert. Seit Ende 2016 sind rund 100 Vorhaben und EFRE-Mittel in Höhe von über 165 Mio. Euro (fast 75% des Gesamtbudgets) bewilligt worden.

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