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3,5 Mio. Euro für Schulsanierung in Arnstadt


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

„Wir fördern die Sanierung des denkmalgeschützten ehemaligen Schulgebäudes am Schloßplatz in Arnstadt mit fast 3,5 Millionen Euro. Künftig werden hier die fast 300 Schüler der ‚Ludwig Bechstein‘ Regelschule optimale Lernbedingungen vorfinden“, sagte heute (08.11.) Staatssekretär Klaus Sühl bei der Übergabe des Förderbescheids.

Der Bau wird aus dem „Förderprogramm zur Verbesserung der Schulinfrastruktur finanzschwacher Kommunen“ mit circa 3,46 Mio. Euro unterstützt, davon stammen 90 Prozent aus Bundes- und 10 Prozent aus Landesmitteln. Der Eigenanteil des Landkreises Ilm-Kreis als zuständiger Schulträger beträgt 1,3 Mio. Euro. Bis Ende 2021 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Das ehemalige Neideck-Gymnasium am Schloßplatz in Arnstadt wurde mehr als 100 Jahre lang als Schulgebäude genutzt. Seit der Schließung des Gymnasiums stand das Gebäude leer. Es verfügt bereits über eine Aula und in den vergangenen Jahren wurden die meisten Fenster, das Dach, die Fassade sowie die Sanitäranlagen modernisiert. Für insgesamt fast 4,77 Mio. Euro wird das Gebäude nun energetisch saniert, das Gebäudeinnere für den benötigten Raumbedarf und die Ganztagsbetreuung umgebaut. Das Gebäude wird denkmalgerecht saniert und ist nach dem Umbau barrierefrei. Zudem wird der Außenbereich des Schulgebäudes neu gestaltet.

„Wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, werden die Schülerinnen und Schüler der ‚Ludwig-Bechstein‘ Regelschule das sanierte Schulgebäude am Schloßplatz nutzen. So entspannt sich auch die Situation im Schulgebäude in der Prof.-Frosch-Straße, die für die bisher gemeinsame Nutzung von Grund- und Regelschule nicht mehr ausreicht“, sagt Sühl. „Nach dem Bauvorhaben wird ein denkmalgeschütztes Gebäude neu genutzt und es verbessert sich die Situation für die Schüler der Grund- und Regelschule. Ein doppelter Vorteil. Zudem wird sich die Schülerzahl der Regelschule in den nächsten Jahren erhöhen. Mit dem neuen Standort ist die ‚Ludwig-Bechstein-Schule‘ dann optimal auf diese Entwicklung vorbereitet.“

Sühl verwies auch auf die Erfolge des Schulbauinvestitionsprogramm, mit dem das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft die Schulsanierung seit 2015 fördert: „Die Schulbauförderung ist ein zentrales Anliegen dieser Landesregierung. Mit über 400 Millionen Euro haben wir das größte Schulbauprogramm in der Geschichte Thüringens auf den Weg gebracht, um den erheblichen Sanierungsstau an unseren Schulen schrittweise abzubauen. Bis zum Jahresende werden wir 98 Schulen fördern. Aufgrund des erheblichen Investitionsbedarfs an den Schulgebäuden im Freistaat wollen wir unser zunächst auf fünf Jahre angelegtes Programm auch in der kommenden Legislaturperiode fortsetzen. Insbesondere der barrierefreie Ausbau unserer Schulgebäude ist dringend notwendig, wenn künftig noch viel mehr Kinder und Jugendliche inklusiv beschult werden.“

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