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4,4 Mio. Euro für Sozialen Wohnungsbau in Arnstadt


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Staatssekretärin Susanna Karawanskij übergab heute (21. Oktober) in Arnstadt einen Förderbescheid über 4,4 Millionen Euro an die Wohnungsbaugesellschaft (WBG) der Stadt. Mit den Mitteln der Thüringer Wohnungsbauprogramme werden 31 Wohnungen An der Weiße 5, 7, 9 und Töpfergasse 1 barrierefrei um- und ausgebaut. „Das Bauvorhaben ist der dritte Bauabschnitt und ein weiterer Schritt für die Quartiersentwicklung mit der ein innerstädtisches Plattenbauquartier modernisiert wird. Nach der Modernisierung garantieren wir durch unsere Förderung weiterhin bezahlbare Mieten und sichern die Wohnungen in Innenstadtnähe für Familien, Studierende und ältere Mitmenschen, denn auch in diesem Bauabschnitt werden die Wohnungen barrierefrei saniert“, so Karawanskij.

Das Premiumvorhaben wird seit zehn Jahren in verschiedenen Bauabschnitten vom Freistaat begleitet. Ziel ist es, das gesamte Quartier um- und neuzugestalten. In dem nun geförderten dritten Bauabschnitt werden 31 barrierefreie Ein- bis Dreiraumwohnungen geschaffen, eine davon wird uneingeschränkt mit dem Rollstuhl befahrbar sein. Von den 5,6 Mio. Euro Gesamtkosten werden 3,914 Mio. Euro über Baudarlehen und 454.200 Euro durch Zuschuss vom Land kofinanziert. Der Eigenanteil der WBG liegt bei 1,24 Mio. Euro. Freiwillig verlängert der Bauherr die Belegungsbindung auf 20 Jahre. Es ist eine Miete von 5,65 Euro/ m² vorgesehen. Für die bisherigen Bauabschnitte An der Weiße 17, 19, 21, 25 und Töpfergasse 2, 4 wurden für 71 Wohnungen bisher 6.665.350 Euro bewilligt. Mit dem aktuellen Förderbescheid summiert sich die Gesamtförderung auf 11.034 Mio. Euro.

Das Gebäude im Plattenbaustil befindet sich in unmittelbarer Nähe zum historischen Stadtkern mit Bachkirche und dem historischen Rathaus. Die Gestaltung der Fassade wurde daher mit der Unteren Denkmalschutzbehörde und dem Landesamt für Denkmalschutz abgestimmt.

„Unsere Wohnungsbauförderung in Thüringen ist so erfolgreich, dass 2020 wesentlich mehr Anträge vorlagen, als wir mit den eingeplanten 59 Mio. Euro finanzieren können. Das Großprojekt hier in Arnstadt zeigt, dass 2020 viele Wohnungsbauvorhaben in allen Landesteilen bewilligt werden“, sagte Karawanskij. „Wir wollen künftig noch mehr Mittel für die steigende Nachfrage bei der Wohnungsbauförderung anbieten können. In enger Kooperation mit der öffentlichen Wohnungswirtschaft suchen wir nach Wegen, wie wir bei sinkenden Steuereinnahmen die staatlichen Zuschüsse mit günstigen Darlehen vom Kapitalmarkt untersetzen können, um mehr Mittel für den sozialen Wohnungsbau bereitzustellen.“

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