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70.000 Euro für Zukunftskonzept im Saale-Holzland-Kreis


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

„Die Lebensqualität in unserem Land darf nicht davon abhängen, in welcher Region man seinen Lebensmittelpunkt hat. Die Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Landesteilen ist daher oberstes Ziel der Landes- und Regionalentwicklung im Freistaat. Wir fördern Maßnahmen und Projekte, die dazu einen aktiven Beitrag leisten und unterstützen den Saale-Holzland-Kreis mit einer Förderung über 70.000 Euro ein Regionales Entwicklungskonzept auf den Weg bringen“, sagte der Staatssekretär für Infrastruktur Torsten Weil. „Ganz besonders begrüße ich dabei die Zusammenarbeit des Saale-Holzland-Kreises mit der Stadt Jena mit dem Ziel einer abgestimmten Entwicklung zwischen Stadt- und Umland.“

Mit den Mitteln aus der „Thüringer Richtlinie zur Förderung von Projekten und Maßnahmen der Regionalentwicklung und zur Gestaltung der Folgen des demografischen Wandels“ will der Saale-Holzland-Kreis aufbauend auf bestehende Kooperationen, Planungen und Konzeptionen ein umfassendes Regionales Entwicklungskonzept erstellen. Aufgrund der engen räumlichen Verflechtung bildet die Zusammenarbeit mit Jena einen Schwerpunkt.

Basierend auf einer Analyse und Bewertung der aktuellen Situation der regionalen Entwicklung soll eine umfassende Gesamtstrategie formuliert werden, deren Fokus auf der Steigerung der Attraktivität des Wohnens im ländlichen Raum liegen soll. Im Rahmen der Gesamtstrategie werden aufbauend auf spezifischen Handlungsfeldern und Leitlinien konkrete Schlüsselprojekte - u. a. in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft, Nahverkehr und Tourismus - entwickelt. So entsteht schließlich ein abgestimmtes Handlungskonzept für den Landkreis mit seinen Kommunen, welches den Ausbau der Kooperationsbeziehungen mit den Nachbarkreisen sowie mit den Städten Jena und Gera stärken wird.

Bereits im April haben vier Projekte Fördermittel in Höhe von insgesamt 364.000 Euro im Rahmen der Richtlinie erhalten: Das Städtedreieck am Saalebogen Saalfeld-Rudolstadt-Bad Blankenburg wird ebenfalls ein Regionales Entwicklungskonzept erstellen, die Naturparkregion Thüringer Meer erarbeitet ein Konzept zur Lenkung von Besuchern, Stadt und Landkreis Nordhausen ein Mobilitätskonzept und auch für eine interdisziplinäre Gesamtstudie, die die Aufwertung des Hauptbahnhofs Gotha als Mobilitätsknoten zum Ziel hat, wurden Mittel bereitgestellt.

Insgesamt haben das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft für das Jahr 2020 35 Förderanträge für den Teilbereich der Regionalentwicklung der Richtlinie erreicht. Bei der Bewertung der Anträge wird insbesondere darauf geachtet, dass die Projekte die Erfordernisse der Raumordnung, die Leitvorstellungen des Landesentwicklungsprogramms 2025 und der Regionalpläne umsetzen. Zudem sollen die Projekte die Zusammenarbeit lokaler und regionaler Akteure stärken sowie interkommunale Kooperationen verbessern.

Auch 2021 sollen Projekte, die einen Beitrag zur Regionalentwicklung und zur Gestaltung der Folgen des demografischen Wandels leisten, über die Richtlinie gefördert werden. Die Bewerbungsphase für eine Förderung 2021 ist bereits gestartet. Noch bis zum 30. September 2020 ist es möglich, Anträge einzureichen. Diese sind zu richten an:

Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft,

Werner-Seelenbinder-Straße 8

99096 Erfurt

Zusätzlich ist ein digitales Antragsexemplar an folgende Adresse zu senden: poststelle@tmil.thueringen.de.

 

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