Kurpark Bad Tennstedt 1,2 Millionen Euro Fördermittel für Kurpark Bad Tennstedt

81/2019
Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Der Kurpark in Bad Tennstedt (Unstrut-Hainich-Kreis) soll attraktiver werden. Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller, übergab dafür heute einen Zuwendungsbescheid über rund 1,2 Millionen Euro an Bürgermeister Jens Weimann.

Der Kurpark in Bad Tennstedt (Unstrut-Hainich-Kreis) soll attraktiver werden. Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller, übergab dafür heute einen Zuwendungsbescheid über rund 1,2 Millionen Euro an Bürgermeister Jens Weimann. Mit dem Geld werden zahlreiche Modernisierungen finanziert. Die Mittel stammen aus dem EFRE-Strukturfonds.

 „Der Kurpark prägt Bad Tennstedt und ist schon lange ein Anziehungspunkt. Die Modernisierung sorgt dafür, dass die Attraktivität des Parks erhalten bleibt“, sagt Ministerin Keller bei der Bescheidübergabe.

Die Stadt im Unstrut-Hainich-Kreis mit ihren schwefelhaltigen Quellen hat bereits seit 1813 Kurtradition. Der Kurpark mit Kneipp-Anlage ist bis heute ein prägendes Element der Kurstadt. Neben der historischen Altstadt stellt er den Hauptanziehungspunkt für Besucher und Gäste der Stadt dar.

Einige der Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen:

  • Bau eines Festplatzes mit Musikpavillon und einer Terrasse für das Goethecafé
  • bessere Einbindung des Flusses Öde in den Kurpark mit dem Bau eines zusätzlichen Kneippbeckens auf zusätzlichen Aufenthaltsflächen am Gewässer
  • Installation Beleuchtungssystem
  • Neugestaltung des Rosengartens sowie weiterer Grünstrukturen und
  • Aufwertung des Kriegsgefallenendenkmals.

Die Gesamtkosten des Vorhabens betragen fast 1,5 Millionen Euro. Der kommunale Mitleistungsanteil beläuft sich auf rund 300.000 Euro. Die Arbeiten am Park sollen in drei Jahren abgeschlossen sein. 

Hintergrund EFRE-Förderung

In der Förderperiode 2014-2020 stehen dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 232,2 Mio. Euro zur Unterstützung der nachhaltigen Stadtentwicklung in Thüringer Kommunen zur Verfügung. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Thüringer Städtebauförderungsrichtlinien. In den Jahren 2015 und 2016 hat das TMIL einen EFRE-Wettbewerb ausgelobt, bei dem sich alle zentralen Orte des Freistaats als EFRE-Förderkommunen bewerben konnten. Insgesamt 40 Städte und Gemeinden haben sich dabei in zwei Runden für eine EFRE-Förderung qualifiziert.

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