Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Agrarbetrieb erhalten über 42 Mio. Euro für Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Alle KULAP- Finanzmittel für das Vorjahr werden bis zum 26. Februar 2021 ausgezahlt. Damit endet zugleich die ELER-Verpflichtungsperiode 2016-2020. „Für umfangreiche freiwillige Umweltschutzmaßnahmen in der Landwirtschaft erhalten 1.700 Thüringer Agrarbetriebe über 42 Millionen Euro“, so Minister Benjamin-Immanuel Hoff. „Mit den KULAP-Mitteln unterstützen wir die Landwirte bei Verfahren zum Schutz der natürlichen Umwelt, des Klimas, der Böden und des Wassers. Das ist ein wichtiger Beitrag der Landwirtschaft zum Erhalt der Artenvielfalt und bedrohter Nutztierrassen, um natürliche Ressourcen zu schonen sowie Bodenerosion und Treibhausgasemissionen zu verhindern. Es ist uns gelungen, in Thüringen die KULAP-Mittel auch für die GAP-Übergangszeit abzusichern, so dass auch für 2022 Anträge gestellt werden können.“

Seit 2016 erhalten landwirtschaftliche Unternehmen immer Ende Februar die Beihilfen für das zurückliegende Verpflichtungsjahr. Damit wird die freiwillige Teilnahme von Landwirten am Thüringer Programm zur Förderung von umwelt- und klimagerechter Landwirtschaft, Erhaltung der Kulturlandschaft, Naturschutz und Landschaftspflege (KULAP) honoriert. Im Fokus von KULAP stehen die Fruchtartenvielfalt, Erosionsschutz, die Anlage von Blühstreifen und ökologisch wichtigen Zwischenstrukturen in der Agrarlandschaft, stillgelegte Ackerflächen sowie eine ausgedehnte Grünlandwirtschaft ohne Düngung.

Eine steigende Bedeutung erhält die KULAP-Maßnahme zur Einführung oder Beibehaltung des ökologischen Landbaus: „Die ökologischen Agrarbetriebe unterstützen wir mit 9,2 Millionen Euro, so dass nun mit den KULAP-Mitteln 38.000 Hektar und somit 5 Prozent mehr ökologische Agrarflächen bewirtschaftet werden können. Der Zuwachs ist erfreulich und dennoch würde ich mir wünschen, dass noch mehr Agrarbetriebe die Fördermöglichkeit zum Umstieg auf Öko-Landwirtschaft nutzen würden“, so Minister Hoff.

Das KULAP-Programm wird von den Landwirtinnen und Landwirten gut angenommen und das zeugt von der hohen Bereitschaft in der Landwirtschaft, Umwelt und Klima zu schützen.Das müsse angesichts der angespannten Marktsituation durch niedrige Preise, aktuell auftretender Tierseuchen, die Trockenperioden in den vergangenen Jahren und die Folgen der Corona-Pandemie besonders hervorgehoben werden, betont der Minister. „Die Landwirtinnen und Landwirte können sich darauf verlassen, dass die Landesregierung sie bei Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz unterstützt.“

 

Neueste Beiträge

  • TMIL-MedieninformationFörderung zur Umgestaltung der Bahnhofsareale in Meiningen, Sondershausen und Jena

    Gestern übergab Ministerin Susanna Karawanskij in Meiningen einen Förderbescheid für eine Machbarkeitsstudie zur Umgestaltung des dortigen Bahnareals. In diesem Jahr fördert das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) insgesamt drei solcher Projekte mit insgesamt 155.00 Euro. Alle drei Projekte sind Ergebnisse der Gunstraumstudie Thüringer ICE-Knoten, mit der die Entwicklungspotenziale für Bahnhöfe in anderen Thüringer Städten und umliegenden Regionen durch den ICE-Knoten in Erfurt untersucht wurden. „Wir fördern nun weiterführende Machbarkeitsstudien in Meiningen, Sondershausen und Jena, mit denen Konzepte zur Neu- und Umgestaltung der Bahnhofsareale erarbeitet werden. Bahnhöfe sind die Tore zur Stadt, sie sind sehr repräsentativ und haben zudem eine große Strahlkraft für die weitere positive Innenentwicklung von Orten. Vom ICE-Knoten in Erfurt soll der ganze Freistaat profitieren. Das Ziel verfolgen wir konsequent“, so Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

  • Ministerin Karawanskij zum Reinigungsprozess für den GAP Strategieplan: „Wir haben Fortritte erzielt. Doch auf eine beherzte Entscheidung für 2023 haben wir uns nicht einigen können.“


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Heute trafen sich die Ministerinnen und Minister der Länder zusammen mit dem Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft zu einer Sonderagrarminister Konferenz. Nach vielen Vorabstimmungen mit den Kommissionsdienststellen hat der Bund eine Diskussionsgrundlage vorgelegt, die den Entwurf des Strategieplan Deutschlands genehmigungsfähig ausgestalteten soll und die Anregungen der KOM (im sogenannten Observation Letter) aufnimmt.   zur Detailseite

  • Spatenstich: Landesregierung fördert Neubau der Grundschule Bad Berka mit 5 Mio. Euro


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    In Bad Berka fand heute der feierliche Spatenstich für den Neubau der Staatlichen Grundschule Bad Berka „Am Siedlerweg“ statt. Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft fördert das Vorhaben mit insgesamt 5 Mio. Euro aus dem Schulbauprogramm.   zur Detailseite

  • Agrarförderung wird digitaler – erstmals vollständig onlinebasiertes KULAP-Verfahren


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    „Die Digitalisierung schreitet voran und wir halten Schritt. Das neue onlinebasierte Antragsverfahren bietet viele Vorteile“, sagte Agrarministerin Susanna Karawanskij während eines Besuchs des Agrarförderzentrums und der EU-Zahlstelle in Sömmerda. Dabei informierte sich die Ministerin über die Neuerungen und den aktuellen Stand des Verfahrens.   zur Detailseite

  • Thüringer Landesgartenschau 2028 geht an die Orla-Region


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    „Landesgartenschauen sind mehr als ein großes Event mit touristischem Mehrwert. Sie sind vor allem ein Instrument der Stadtentwicklung, das der Förderung eines hochwertigen Wohnumfeldes ebenso dient wie dem Landschafts-, Natur- und Umweltschutz. Sie stärken die Identifikation der Menschen mit ihrer Stadt und ihrer Region“, sagt Staatssekretär Torsten Weil anlässlich der Bekanntgabe der Gewinnerregion der Landesgartenschau 2028.   zur Detailseite

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: