Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Agrarbetriebe haben auch 2021 Planungssicherheit


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Elektronische Sammelantragstellung für Agrarbeihilfen bis zum 17. Mai 2021 möglich

Trotz der widrigen Umstände in Folge der Corona-Pandemie kann die Sammelantragstellung auch in diesem Jahr elektronisch und kontaktlos erfolgen. „Bis zum 17. Mai 2021 können Thüringens Landwirtinnen und Landwirte die Sammelanträge zu den Beihilfen stellen. Besonders in diesen schwierigen Zeiten sind Kontinuität und Sicherheit für unsere Landwirtschaft wichtig, die bedeutende Leistungen nicht nur für unsere Ernährungsversorgung, sondern auch unsere Umwelt erbringt“, sagte heute Thüringens Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft Benjamin-Immanuel Hoff.

Die Sammelanträge über das Antragstellerportal VERONA umfassen die Direktzahlungen, die Ausgleichszulage für benachteiligte und spezifische Gebiete, die Auszahlung der Zuwendungen für das laufende Verpflichtungsjahr der Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen sowie den Eingang von Neuverpflichtungen ab 2022 im Rahmen des Kulturlandschaftsprogramms (KULAP).

Um den am KULAP beteiligten Thüringer Agrarbetrieben einen sicheren Übergang in die neue Förderphase der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU zu ermöglichen, hat das TMIL eine weitere jährliche Anschlussförderung oder eine Neuantragstellung mit einjährigem Verpflichtungszeitraum ermöglicht. Minister Hoff: „Wir haben finanzielle Vorsorge getroffen, um Planungssicherheit für die Agrarbetriebe herzustellen. Betriebe, die eine ökologische Wirtschaftsweise einführen wollen, können eine Förderung für fünf Jahre beantragen. Damit wollen wir unsere Erfolge im wachsenden Thüringer Ökolandbau fortsetzen und beschleunigen.“

In der aktuellen Pandemie-Situation ist für die Antragsteller:innen eine frühzeitige Befassung mit dem Antragstellerportal VERONA und der Software VERA wichtig. Für die Beantwortung von Anfragen zur Software bzw. bei technischen Problemen steht die Technische Servicehotline wie in den Vorjahren kostenfrei bis 23. Juni 2021, Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr unter der Nummer 0800 7240582 (auch aus dem Mobilfunknetz kostenfrei) zur Verfügung.

Auf der Homepage des TLLLR ist wie im Vorjahr die Anmeldung auf VERONA mit der Antragstelleridentifikation möglich. Von dort können die personalisierten vorbereiteten Formulardatensätze zusammen mit der bewährten Antragssoftware VERA bezogen werden. Zudem gibt es weiterführende Hinweise zur Antragstellung in Form eines Schulungsvortrages zu den Neuerungen im Verfahren, eines konsolidierten Merkblattes, von Dokumentationen zu VERA und verschiedener Erklärvideos insbesondere zu den GIS-Werkzeugen für die Bearbeitung des Flächen- und Nutzungsnachweises. 

Aufgrund der angeordneten Vorsorgemaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wird dringend empfohlen, alle technischen Möglichkeiten auszuschöpfen und persönliche Kontakte zu vermeiden.

Im Namen der Agrarverwaltung bittet Minister Hoff um Verständnis, dass die persönliche Rücksprache sowie die Inanspruchnahme der Antragsrechner und damit die Fertigstellung des Sammelantrages in den Zweigstellen auch in diesem Jahr wegen der gebotenen Gesundheitsvorsorge nicht möglich sind. Die Antragsstellenden werden gebeten, sich mit den Kolleginnen und Kollegen in der Agrarverwaltung telefonisch oder per E-Mail abzustimmen.

Neueste Beiträge

  • TMIL-MedieninformationFörderung zur Umgestaltung der Bahnhofsareale in Meiningen, Sondershausen und Jena

    Gestern übergab Ministerin Susanna Karawanskij in Meiningen einen Förderbescheid für eine Machbarkeitsstudie zur Umgestaltung des dortigen Bahnareals. In diesem Jahr fördert das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) insgesamt drei solcher Projekte mit insgesamt 155.00 Euro. Alle drei Projekte sind Ergebnisse der Gunstraumstudie Thüringer ICE-Knoten, mit der die Entwicklungspotenziale für Bahnhöfe in anderen Thüringer Städten und umliegenden Regionen durch den ICE-Knoten in Erfurt untersucht wurden. „Wir fördern nun weiterführende Machbarkeitsstudien in Meiningen, Sondershausen und Jena, mit denen Konzepte zur Neu- und Umgestaltung der Bahnhofsareale erarbeitet werden. Bahnhöfe sind die Tore zur Stadt, sie sind sehr repräsentativ und haben zudem eine große Strahlkraft für die weitere positive Innenentwicklung von Orten. Vom ICE-Knoten in Erfurt soll der ganze Freistaat profitieren. Das Ziel verfolgen wir konsequent“, so Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

  • Ministerin Karawanskij zum Reinigungsprozess für den GAP Strategieplan: „Wir haben Fortritte erzielt. Doch auf eine beherzte Entscheidung für 2023 haben wir uns nicht einigen können.“


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Heute trafen sich die Ministerinnen und Minister der Länder zusammen mit dem Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft zu einer Sonderagrarminister Konferenz. Nach vielen Vorabstimmungen mit den Kommissionsdienststellen hat der Bund eine Diskussionsgrundlage vorgelegt, die den Entwurf des Strategieplan Deutschlands genehmigungsfähig ausgestalteten soll und die Anregungen der KOM (im sogenannten Observation Letter) aufnimmt.   zur Detailseite

  • Spatenstich: Landesregierung fördert Neubau der Grundschule Bad Berka mit 5 Mio. Euro


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    In Bad Berka fand heute der feierliche Spatenstich für den Neubau der Staatlichen Grundschule Bad Berka „Am Siedlerweg“ statt. Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft fördert das Vorhaben mit insgesamt 5 Mio. Euro aus dem Schulbauprogramm.   zur Detailseite

  • Agrarförderung wird digitaler – erstmals vollständig onlinebasiertes KULAP-Verfahren


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    „Die Digitalisierung schreitet voran und wir halten Schritt. Das neue onlinebasierte Antragsverfahren bietet viele Vorteile“, sagte Agrarministerin Susanna Karawanskij während eines Besuchs des Agrarförderzentrums und der EU-Zahlstelle in Sömmerda. Dabei informierte sich die Ministerin über die Neuerungen und den aktuellen Stand des Verfahrens.   zur Detailseite

  • Thüringer Landesgartenschau 2028 geht an die Orla-Region


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    „Landesgartenschauen sind mehr als ein großes Event mit touristischem Mehrwert. Sie sind vor allem ein Instrument der Stadtentwicklung, das der Förderung eines hochwertigen Wohnumfeldes ebenso dient wie dem Landschafts-, Natur- und Umweltschutz. Sie stärken die Identifikation der Menschen mit ihrer Stadt und ihrer Region“, sagt Staatssekretär Torsten Weil anlässlich der Bekanntgabe der Gewinnerregion der Landesgartenschau 2028.   zur Detailseite

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: