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AMK: Minister Hoff forderte langfristige Unterstützung der Agrarbetriebe bei Insektenschutz


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Thüringen hat bei der Agrarministerkonferenz zum Beschlussvorschlag des Bundes gefordert, dass Agrarbetriebe beim Insektenschutz langfristig finanziell unterstützt werden. Die AMK hat heute (11.6.) dem Antrag des Bundesagrarministeriums (BMEL) zugestimmt, Maßnahmen zum Insektenschutzes mit 108 Millionen Euro im Jahr 2022 zu fördern, um Agrarbetriebe zu unterstützen. „Wir begrüßen die Initiative des BMEL. Wir hielten es jedoch für dringend geboten, dass die Fördermittel über das Jahr 2022 hinaus bereitgestellt werden, denn Insektenschutz ist eine langfristige Aufgabe. Es ist ein gutes Signal, dass die AMK heute unserem Ansinnen zugestimmt hat“, so Thüringens Agrarminister Benjamin-Immanuel Hoff.

Die Bundesregierung hat das sogenannte „Insektenschutzpaket“ vorgelegt, mit dessen Umsetzung über das Bundesnaturschutzgesetz und der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung die Biodiversität besser geschützt werden soll. Vor allem Agrarbetriebe sind gefordert, die Regelungen des Insektenschutzpakets umzusetzen, indem sie auf den Einsatz von Pestiziden verzichten. „Effektiver Insektenschutz kann nur durch und mit den landwirtschaftlichen Betrieben gelingen. Bei dieser Herausforderung werden wir sie unterstützen“, so Minister Hoff.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium will zur finanziellen Unterstützung der Betriebe bei der Umsetzung des Insektenschutzpakets 65 Mio. Euro Bundesmittel über einen neuen Fördergrundsatz der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) für das Jahr 2022 bereitstellen. Diese Finanzhilfe soll mit 43 Mio. Euro aus Mitteln der Länder ergänzt werden. Agrarminister Hoff: „Das ist ein guter Ansatz, der aber über 2022 hinaus Bestand haben muss. Der Insektenschutz ist eine langfristige Aufgabe, für deren Erfolg wir die Agrarbetriebe beständig finanziell unterstützen müssen.“ Mit den angekündigten Fördermitteln sieht Minister Hoff die Chance, dass damit die Einkommensverluste durch die vorgesehenen Verbotsregeln in der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung ausgeglichen werden könnten.

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