Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Gemeinsame Medieninformation - Thüringer Infrastrukturministerium und Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V., Verband baugewerblicher Unternehmer Thüringen e.V., Architektenkammer und Ingenieurkammer des Freistaates Thüringen Auftraggeber und Auftragnehmer aller am Bau Beteiligten: Gemeinsam die Krise bewältigen!


Gemeinsame Pressemitteilung

von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V., Verband baugewerblicher Unternehmer Thüringen e.V., Architektenkammer und Ingenieurkammer des Freistaates Thüringen

Nur mit einer leistungsfähigen Infrastruktur können die Versorgung der Bevölkerung, der Nachschub für die produzierende Industrie, die Versorgung mit Energie, Wasser und die Entsorgung aufrechterhalten werden.

Der Thüringer Minister für Infrastruktur, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, die Bauverbände im Freistaat Thüringen, die Architektenkammer und die Ingenieur-kammer des Freistaates Thüringen begrüßen den Erlass des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) über die Fortführung der Planungen und Baumaßnahmen im Hochbau, Straßenbau und Wasserbau für laufende und weitere Projekte.

Der Minister erklärt dazu: „Auch in Zeiten der Krise ist es zwingend notwendig, Planung und Bautätigkeit fortzuführen, um die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur im Freistaat Thüringen kontinuierlich zu halten und auszubauen.“

Der Vorsitzende der Bauindustrie im Freistaat Thüringen, Steffen Könnicke, betont: „Bauwirtschaft ist gerade in der Zeit der Corona-Krise eine wesentliche Stütze der Binnenwirtschaft. Neuausschreibungen von Baumaßnahmen müssen auch jetzt zwingend erfolgen. Wir können uns keinen Baustillstand leisten.“

Auch in Thüringen gilt: Planung und Baumaßnahmen sollten nur dann eingestellt werden, wenn behördliche Maßnahmen dazu zwingen oder aufgrund der Quarantäne der Arbeitnehmer die Weiterführung der Bautätigkeit, d. h. ein sinnvoller Weiterbetrieb nicht möglich ist.

Bei auftretenden Problemen gelten ein Miteinander und kein Gegeneinander, darüber sind sich Bauministerium, Bauwirtschaft, Architekten- und Ingenieur-kammer einig. Gerade in Zeiten der Krise gilt es, das Kooperationsgebot zu leben.

Die Geschäftsführerin der Bauverbände, Frau Bettina Haase, betont: „Unsere Mitgliedsunternehmen stehen zu ihren Aufgaben. Kein Unternehmen wird die Arbeiten ohne zwingenden Grund einstellen oder verzögern.“ Sie appelliert jedoch an die Auftraggeber, „bei auftretenden Verzögerungen durch fehlende Materialbereitstellung, Ausfall von Arbeitnehmern und höhere Kosten aufgrund gestiegener Aufwendungen Vertragsanpassungen vorzunehmen.“

Wichtig sei es auch, gerade in Zeiten der Krise Zahlungen pünktlich zu leisten.

„Zu Liquiditätsengpässen durch zurückgehaltene fällige Zahlungen darf es nicht kommen“ betont Könnicke. „Unsere Bauunternehmen unternehmen alles, um den Baustellenbetrieb aufrecht zu erhalten. Wir haben die notwendigen Kapazitäten, wir nehmen die Gesundheit unserer Arbeitnehmer ernst und wollen gemeinsam mit unseren Auftraggebern die Herausforderungen meistern.“

Der Präsident der Architektenkammer Thüringen, Dr. Hans-Gerd Schmidt, legt Wert auf die Feststellung: „Für alle am Bau Beteiligten ist im Moment Kontinuität wichtig. Auch seitens der Fördermittelbehörden ist darauf hinzuwirken, dass keine Stagnation eintritt. Neue Projekte sollten nicht verzögert angegangen werden.“

Der Präsident der Ingenieurkammer Thüringen, Elmar Dräger, weist darauf hin, „dass infolge der massiven gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einschränkungen auch die Sorgen in den Ingenieurbüros dramatisch zunehmen. Es ist von Bedeutung, dass sowohl die Planungs- als auch die Bautätigkeit unter Einhaltung der erlassenen Schutzmaßnahmen weitergeführt werden. Um auch die Herausforderungen in der Zeit nach der Corona-Krise bestehen zu können, muss der Verlust an Planungs- und Baukapazität so klein wie möglich gehalten werden.”

Neueste Beiträge

  • TMIL-MedieninformationFörderung zur Umgestaltung der Bahnhofsareale in Meiningen, Sondershausen und Jena

    Gestern übergab Ministerin Susanna Karawanskij in Meiningen einen Förderbescheid für eine Machbarkeitsstudie zur Umgestaltung des dortigen Bahnareals. In diesem Jahr fördert das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) insgesamt drei solcher Projekte mit insgesamt 155.00 Euro. Alle drei Projekte sind Ergebnisse der Gunstraumstudie Thüringer ICE-Knoten, mit der die Entwicklungspotenziale für Bahnhöfe in anderen Thüringer Städten und umliegenden Regionen durch den ICE-Knoten in Erfurt untersucht wurden. „Wir fördern nun weiterführende Machbarkeitsstudien in Meiningen, Sondershausen und Jena, mit denen Konzepte zur Neu- und Umgestaltung der Bahnhofsareale erarbeitet werden. Bahnhöfe sind die Tore zur Stadt, sie sind sehr repräsentativ und haben zudem eine große Strahlkraft für die weitere positive Innenentwicklung von Orten. Vom ICE-Knoten in Erfurt soll der ganze Freistaat profitieren. Das Ziel verfolgen wir konsequent“, so Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

  • Ministerin Karawanskij zum Reinigungsprozess für den GAP Strategieplan: „Wir haben Fortritte erzielt. Doch auf eine beherzte Entscheidung für 2023 haben wir uns nicht einigen können.“


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Heute trafen sich die Ministerinnen und Minister der Länder zusammen mit dem Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft zu einer Sonderagrarminister Konferenz. Nach vielen Vorabstimmungen mit den Kommissionsdienststellen hat der Bund eine Diskussionsgrundlage vorgelegt, die den Entwurf des Strategieplan Deutschlands genehmigungsfähig ausgestalteten soll und die Anregungen der KOM (im sogenannten Observation Letter) aufnimmt.   zur Detailseite

  • Spatenstich: Landesregierung fördert Neubau der Grundschule Bad Berka mit 5 Mio. Euro


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    In Bad Berka fand heute der feierliche Spatenstich für den Neubau der Staatlichen Grundschule Bad Berka „Am Siedlerweg“ statt. Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft fördert das Vorhaben mit insgesamt 5 Mio. Euro aus dem Schulbauprogramm.   zur Detailseite

  • Agrarförderung wird digitaler – erstmals vollständig onlinebasiertes KULAP-Verfahren


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    „Die Digitalisierung schreitet voran und wir halten Schritt. Das neue onlinebasierte Antragsverfahren bietet viele Vorteile“, sagte Agrarministerin Susanna Karawanskij während eines Besuchs des Agrarförderzentrums und der EU-Zahlstelle in Sömmerda. Dabei informierte sich die Ministerin über die Neuerungen und den aktuellen Stand des Verfahrens.   zur Detailseite

  • Thüringer Landesgartenschau 2028 geht an die Orla-Region


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    „Landesgartenschauen sind mehr als ein großes Event mit touristischem Mehrwert. Sie sind vor allem ein Instrument der Stadtentwicklung, das der Förderung eines hochwertigen Wohnumfeldes ebenso dient wie dem Landschafts-, Natur- und Umweltschutz. Sie stärken die Identifikation der Menschen mit ihrer Stadt und ihrer Region“, sagt Staatssekretär Torsten Weil anlässlich der Bekanntgabe der Gewinnerregion der Landesgartenschau 2028.   zur Detailseite

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: