Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Bund und Länder einigen sich bei AMK auf neue GAP-Regeln


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Minister Hoff: „Ein guter Tag für die Landwirtschaft“
Heute (26. März) einigten sich Bund und Länder auf der Agrarministerkonferenz (AMK) zur Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). „Es ist ein guter Tag für die Landwirtschaft. Wir haben im dritten Anlauf nach über zehn Stunden harten Verhandlungen einen gelungenen Kompromiss erreicht, so dass einerseits die Öko-Leistungen der GAP verbessert werden, aber auch die Einkommen der Landwirtinnen und Landwirte weiterhin gesichert bleiben“, sagte Thüringens Landwirtschaftsminister Benjamin-Immanuel Hoff.  Ebenso konnten Lösungen gefunden werden, die die unterschiedlichen Interessen kleinerer und größerer Betriebe und zwischen den alten und neuen Ländern berücksichtigen und ausgleichen.

„Für die Landwirtinnen und Landwirte und für den ländlichen Raum in Thüringen bedeutet das Sicherheit für Planung und Finanzierung bis 2027. Dabei wird die Hälfte der Mittel für ökologische Leistungen eingesetzt. Sie dienen dem Klimaschutz, dem Schutz der Biodiversität und dem Tierwohl. Damit ist ein Durchbruch für eine ambitionierte Agrarpolitik, die die Landwirte mitnimmt, gelungen“, sagte Hoff.

Für die Landwirtschaft in Deutschland und Thüringen ist die weitere Ausgestaltung der GAP überlebenswichtig. Es geht für Deutschland darum, wie bis 2027 Mittel in Höhe von insgesamt 30 Milliarden Euro verwendet werden. Für Thüringen ist ein Anteil von etwa 1,4 Milliarden Euro vorgesehen. „Auf der Basis eines ausgewogenen Kompromissvorschlages aus Thüringen ist im Gemenge der unterschiedlichen Interessen für Thüringen ein optimales Ergebnis erreicht worden. Die Kürzung der Zahlungen durch Degression und Kappung oder der Kahlschlag beim ELER stehen nicht mehr auf der Tagesordnung. Wir können im ELER die Konstanz der Mittelausstattung erreichen, rund 50% der Direktzahlungen bleiben einkommenswirksam und für Schafe und Mutterkühe werden direkte Beihilfen für die Tiere gezahlt“, sagte Hoff. 

gez. Antje Hellmann
Pressesprecherin
 

Neueste Beiträge

  • TMIL-MedieninformationFörderung zur Umgestaltung der Bahnhofsareale in Meiningen, Sondershausen und Jena

    Gestern übergab Ministerin Susanna Karawanskij in Meiningen einen Förderbescheid für eine Machbarkeitsstudie zur Umgestaltung des dortigen Bahnareals. In diesem Jahr fördert das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) insgesamt drei solcher Projekte mit insgesamt 155.00 Euro. Alle drei Projekte sind Ergebnisse der Gunstraumstudie Thüringer ICE-Knoten, mit der die Entwicklungspotenziale für Bahnhöfe in anderen Thüringer Städten und umliegenden Regionen durch den ICE-Knoten in Erfurt untersucht wurden. „Wir fördern nun weiterführende Machbarkeitsstudien in Meiningen, Sondershausen und Jena, mit denen Konzepte zur Neu- und Umgestaltung der Bahnhofsareale erarbeitet werden. Bahnhöfe sind die Tore zur Stadt, sie sind sehr repräsentativ und haben zudem eine große Strahlkraft für die weitere positive Innenentwicklung von Orten. Vom ICE-Knoten in Erfurt soll der ganze Freistaat profitieren. Das Ziel verfolgen wir konsequent“, so Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

  • Ministerin Karawanskij zum Reinigungsprozess für den GAP Strategieplan: „Wir haben Fortritte erzielt. Doch auf eine beherzte Entscheidung für 2023 haben wir uns nicht einigen können.“


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Heute trafen sich die Ministerinnen und Minister der Länder zusammen mit dem Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft zu einer Sonderagrarminister Konferenz. Nach vielen Vorabstimmungen mit den Kommissionsdienststellen hat der Bund eine Diskussionsgrundlage vorgelegt, die den Entwurf des Strategieplan Deutschlands genehmigungsfähig ausgestalteten soll und die Anregungen der KOM (im sogenannten Observation Letter) aufnimmt.   zur Detailseite

  • Spatenstich: Landesregierung fördert Neubau der Grundschule Bad Berka mit 5 Mio. Euro


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    In Bad Berka fand heute der feierliche Spatenstich für den Neubau der Staatlichen Grundschule Bad Berka „Am Siedlerweg“ statt. Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft fördert das Vorhaben mit insgesamt 5 Mio. Euro aus dem Schulbauprogramm.   zur Detailseite

  • Agrarförderung wird digitaler – erstmals vollständig onlinebasiertes KULAP-Verfahren


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    „Die Digitalisierung schreitet voran und wir halten Schritt. Das neue onlinebasierte Antragsverfahren bietet viele Vorteile“, sagte Agrarministerin Susanna Karawanskij während eines Besuchs des Agrarförderzentrums und der EU-Zahlstelle in Sömmerda. Dabei informierte sich die Ministerin über die Neuerungen und den aktuellen Stand des Verfahrens.   zur Detailseite

  • Thüringer Landesgartenschau 2028 geht an die Orla-Region


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    „Landesgartenschauen sind mehr als ein großes Event mit touristischem Mehrwert. Sie sind vor allem ein Instrument der Stadtentwicklung, das der Förderung eines hochwertigen Wohnumfeldes ebenso dient wie dem Landschafts-, Natur- und Umweltschutz. Sie stärken die Identifikation der Menschen mit ihrer Stadt und ihrer Region“, sagt Staatssekretär Torsten Weil anlässlich der Bekanntgabe der Gewinnerregion der Landesgartenschau 2028.   zur Detailseite

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: