Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Bundesnetzagentur bestätigt Netzentwicklungsplan – Ministerin Karawanskij: „Keine zusätzlichen Stromautobahnen für Thüringen“


Die Bundesnetzagentur hat am 14. Januar 2022 die Bestätigung des Netzentwicklungsplans 2021–2035 veröffentlicht. Damit legt sie fest, mit welchen Maßnahmen der Ausbau eines sicheren und zuverlässigen Stromnetzes in Deutschland bis 2035 optimiert und verstärkt werden kann. „Es ist erfreulich, dass Thüringen von keinen neuen Höchstspannungsleitungen betroffen sein wird. Das heißt, dass für unseren Freistaat über die bereits im Bundesbedarfsplangesetz ausgewiesenen Projekte hinaus keine weiteren Vorhaben bestätigt wurden. Damit wurden unsere Forderungen im Netzentwicklungsplan berücksichtigt. Thüringen leistet seinen Beitrag zur Energiewende, darf aber nicht übermäßig belastet werden“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij.

Wie bereits in den vergangenen Verfahren hatte sich die Thüringer Landesregierung auch an diesem Prozess der Erstellung des Netzentwicklungsplans mit Stellungnahmen beteiligt.

Aktuell startet bereits die Konsultation für den Entwurf des Szenariorahmens 2023 - 2037, der die Grundlage für den folgenden Netzentwicklungsplan bilden wird. Damit werden dann die am 31. August 2021 in Kraft getretene Novelle des Bundesklimaschutzgesetzes und die Ziele der Bundesregierung zur vollständigen Dekarbonisierung bis 2045 berücksichtigt werden.

Die Dynamik im Bereich der Stromnetze und bei den erneuerbaren Energien ist ein Grund für die am 18. Januar 2022 eingeleitete Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms Thüringen. Die Ertüchtigung vorhandener Leitungen hat dabei Vorrang vor einem Neubau, um Beeinträchtigungen für Mensch, Umwelt und Landschaftsbild zu vermeiden.  

Gerade die Errichtung der Stromnetze ist eng mit dem Ausbau der Windenergie verknüpft. „Ich möchte hier nochmal klarstellen, dass wir mit den künftigen Vorgaben im Landesentwicklungsprogramm das 1-Prozent-Flächenziel für die Nutzung der Windenergie in ganz Thüringen umsetzen wollen. Da alle Landesteile unterschiedliche landschaftsräumliche Voraussetzungen haben, werden die jeweiligen Planungsregionen ihrer Eignung entsprechende Beiträge leisten müssen. Wie die Verteilung am Ende genau aussieht, wird das Ergebnis des gerade begonnenen Fortschreibungsverfahrens zeigen. Ich begrüße es auch ausdrücklich, dass der Bundeswirtschaftsminister, Robert Habeck, eine engere Kooperation mit Ländern und Kommunen in Bezug auf den Ausbau der Windenergie anstrebt“, so die Ministerin.

Weitere Infos zum bestätigten Netzentwicklungsplan 2031 - 2035 finden Sie unter: www.netzausbau.de/nep

Neueste Beiträge

  • Transparentes Verfahren für Agrarbetriebe zur Vorbereitungen der KULAP 2022 Antragstellung

    Ab Juli können Agrarbetriebe Anträge für das neue Förderprogramm KULAP 2022 stellen. Das Verfahren endet am 2. September 2022. Die Anträge gelten für den neuen fünfjährigen Verpflichtungszeitraum der Agrar-Umwelt-Klima-Maßnahmen ab 2023 sowie den Ökolandbau der GAP-Förderperiode 2023 bis 2027. „Mit den KULAP-Mitteln unterstützen wir die Landwirtinnen und Landwirte bei freiwilligen Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt, um natürliche Ressourcen zu schonen sowie Bodenerosion und Treibhausgasemissionen zu verringern. Es ist uns gelungen, in Thüringen die KULAP-Mittel auch für die GAP-Übergangszeit abzusichern, so dass auch 2022 Anträge gestellt werden können“, sagt Agrarministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

    Landwirtin begutachtet ein Weizenfeld
  • Ministerin Karawanskij zur Wald Sonder-AMK: „Waldrettung ist eine generationenübergreifende Aufgabe und muss langfristig planbar sein“

    Bei der gestrigen (16. Mai) Sonder-Agrarminister:innenkonferenz (AMK) kündigte der Bund an, den Ländern zeitnah ein Konzept zur Honorierung der Ökosystemleistungen des Waldes zu präsentieren und die 200 Mio. Euro für 2022 den Waldbesitzenden bereitzustellen: „Ich begrüße die Ankündigung des Bundesministers ausdrücklich, die Honorierung der Ökosystemleistungen in diesem Jahr umzusetzen. Besorgt bin ich jedoch hinsichtlich einer schnellen Hilfe für die Waldbesitzenden. Ich habe den Bund aufgefordert, für 2022 ein einfaches System anzubieten und langfristige Planungssicherheit für alle Waldbesitzarten zu gewährleisten. Die Waldrettung ist eine generationenübergreifende Aufgabe und muss langfristig planbar sein“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

    Ministerin Susanna Karawanskij im Wald
  • Ministerin Susanna Karawanskij: Insektenschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe – Beispielhaftes Projekt zur Förderung der Biodiversität im Obstbau vorgestellt

    „Wir sind auf die Leistungen der Insekten angewiesen: Intakte Ökosysteme sind ohne Insekten ebenso undenkbar wie eine funktionierende Lebensmittelversorgung für uns Menschen“, sagte Ministerin Karawanskij heute bei der Vorstellung des Projekts ‚Förderung der Biodiversität im Gartenbau - Kirschanlagen als Nist- und Nahrungshabitat für Wildbienen‘ in Gierstädt.   zur Detailseite

    Ministerin Karawanskij besichtigt Insektenhotels für Wildbienen im Obstpark Gierstädt
  • Städtebauförderung bleibt entscheidendes Instrument für die Stadtentwicklung

    Am 14. Mai 2022 findet wieder der Tag der Städtebauförderung als bundesweiter Aktionstag statt. 2020 fiel der Tag der Städtebauförderung pandemiebedingt aus und fand 2021 oft nur digital statt. Daher soll in diesem Jahr der Aktionstag wieder in vielen Städten und Gemeinden in Präsens durchgeführt werden. Viele Thüringer Städte und Gemeinden werden sich beteiligen und präsentieren mit öffentlichen Veranstaltungen die Aufgaben und Ergebnisse der Städtebauförderung.   zur Detailseite

  • 24-Stunden-Dorfläden werden auch 2022 gefördert


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Die Förderung der Etablierung von Tag-und-Nacht- bzw. 24-StundenDorfläden wird in diesem Jahr fortgesetzt und tritt am 17. Mai in Kraft. Die Förderanträge können bis 30. Juni eingereicht werden. „2021 konnten wir über die Richtlinie 24-Stunden-Dorfläden insgesamt 16 Dorfläden und Verkaufsautomaten in ganz Thüringen fördern. Diese Richtlinie ergänzt unsere bereits vorhandenen Fördermöglichkeiten der Integrierten ländlichen Entwicklung, mit der wir seit 2015 bereits über 50 Projekte rund um Dorf- und Hofläden sowie Verkaufsautomaten in fast allen Landkreisen gefördert haben“, so Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

    Staatssekretär Torsten Weil (li.) und Ladenbetreiber Ronny Koch stehen im Dorfladen in Taupadel.

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: