Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Corona-Verordnung: Jagd, Land- und Forstwirtschaft weiter möglich


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Seit gestern (2.11.) gilt die aktuelle Verordnung der Landesregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Unter den vorgegebenen Abstands- und Hygienebestimmungen sind jedoch alle amtlichen und notwendigen Tätigkeiten der Jagd, der Forst- und Landwirtschaft weiter zulässig. „Trotz der Corona-Pandemie und aller notwendigen Sicherheitsmaßnahmen müssen die unverzichtbaren Arbeiten im Wald und auf dem Feld weitergehen“, sagte heute Thüringens Landwirtschaftsminister Benjamin-Immanuel Hoff. „Die Waldarbeiten sind notwendig, um die entstandenen Waldschäden durch Trockenheit und Borkenkäfer zu beheben. Wir befinden uns derzeit mitten in der Pflanzsaison und müssen diese Aufgabe dringend fortsetzen, um die Ziele der Wiederbewaldung und des nachhaltigen Waldumbaus umsetzen zu können. Deshalb ist es auch notwendig, weiterhin Jagden durchzuführen, um den Wildverbiss an den Jungpflanzen und damit unserem Wald der Zukunft so gering wie möglich zu halten. Zudem müssen wir verhindern, dass sich die Afrikanische Schweinepest nach Thüringen ausbreitet und das geht nur, indem wir präventiv die Wildschweinbestände verkleinern. Die Landwirtschaft versorgt uns mit Lebensmitteln und arbeitet nach natürlich vorgegebenen Zeitmustern, die auch in Pandemiezeiten eingehalten werden müssen. Ich betone, dass diese Ausnahmen nur unter den vorgegebenen  Sicherheits- und Hygienebestimmungen gelten.“

In der Thüringer Verordnung über außerordentliche Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus vom 31. Oktober 2020 sind die Jagd, die Forst- und Landwirtschaft von den Kontaktbeschränkungen in der Öffentlichkeit (§ 3 Abs. 1) ausgenommen. Das heißt, bei der erforderlichen forst- und landwirtschaftlichen Bewirtschaftung sowie bei einer erforderlichen Jagdausübung können auch mehr als 10 Personen aus maximal zwei Haushalten teilnehmen, wenn die sonst geltenden Hygiene- und Abstandsvorschriften eingehalten werden.

Für Gesellschaftsjagden haben die  Jagdleiter:innen immer Sorge zu tragen, dass die verpflichtenden Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt werden. Dazu gehören unter anderem ein Mindestabstand zwischen den Jagdteilnehmer:innen von 1,50 m, keine Teilnahme von Personen mit Erkältungssymptomen, kein üblicher Handschlag zur Begrüßung und am Ende der Jagd, Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bei der Begrüßung und bei der Belehrung, Fahrgemeinschaften von höchstens 2 Personen sowie keine Verköstigung. Unnötige Ansammlungen am Streckenplatz sollen vermieden werden, so dass für die Jäger:innen die Jagd nach dem Wildbergen und dem Abschied beim Ansteller beendet ist. Für die Teilnehmer an Gesellschaftsjagden gilt in Thüringen das Beherbergungsverbot.

 

Neueste Beiträge

  • Agrarstaatssekretär Weil: „Klimawandel macht gefördertes Risikomanagement in der Landwirtschaft nötig“

    Thüringens Staatssekretär für Landwirtschaft, Torsten Weil, bedauerte bei der heutigen Konferenz (20.01.) der Amtschefinnen und Amtschefs der Agrarressorts der Länder, dass der Bund bislang die Länder in ihren Bemühungen zur staatlichen Unterstützung des betrieblichen Risikomanagements nicht unterstützt. „Bestimmte Bereiche der Landwirtschaft wie der Obst- und Gemüseanbau sind von den Folgen des Klimawandels stark betroffen. Das ist ein bedeutender Teil unserer heimischen Lebensmittelproduktion. Wenn wir diese langfristig erhalten und uns nicht von Importen abhängig machen wollen, dann müssen wir die Landwirtinnen und Landwirte dabei unterstützen, sich mit einer betrieblichen Risikoabsicherung gegen witterungsbedingte Risiken zu wappnen. Der Bund darf dieses wichtige Anliegen im Sinne einer heimischen Ernährungssicherung nicht weiter blockieren“, so Weil.   zur Detailseite

  • Ministerin Karawanskij: „Mit der Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms wollen wir ländlichen Raum stärken und die Energiewende beschleunigen“


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Susanna Karawanskij stellte heute (18.01.) im Kabinett und der Regierungsmedienkonferenz die Pläne zur Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms vor. „Mit einem verbesserten Beteiligungsverfahren für Bürgerinnen und Bürger erhöhen wir die Transparenz und stärken die Akzeptanz der politischen Entscheidungen. Im Fokus der Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramm stehen eine sozial gerechte Stärkung des ländlichen Raums mit der wir gute und gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Landesteilen gewährleisten wollen. Zudem wird Thüringen seinen Beitrag zu einer gelingenden, Energiewende leisten, indem wir den Ausbau klimafreundlicher Energieträger beschleunigen. So soll es für Gemeinden künftig möglich sein, eigene Gebiete für Windenergieanlagen ausweisen zu können.“   zur Detailseite

  • Der Freistaat fördert den sozialen Mietwohnungsbau in Jena mit 76 Millionen Euro


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Thüringens Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij übergab heute (14.1.) zwei Zuwendungsbescheide zur Förderung des sozialen Mietwohnungsbaus in Jena. Mit insgesamt 76 Mio. Euro unterstützt der Freistaat das Wohnungsbauvorhaben „Erlenhöfe“ der Wohnungsgenossenschaft „Carl Zeiss e.G“ und das Vorhaben „Salvador-Allende-Platz“ der jenawohnen GmbH. „Jena war im letzten Bewilligungsjahr der absolute Schwerpunkt unserer sozialen Wohnraumförderung. Mit den ‚Erlenhöfen‘ wird das größte Neubauvorhaben der sozialen Wohnraumförderung seit vielen Jahren in Thüringen umgesetzt“, so Ministerin Karawanskij.   zur Detailseite

    Bürgermeister Gerlitz, Ministerin Karawanskij und Vorstandsmitglied der Wohnungsgenossenschaft "Carl Zeiss" Iris Hippauf halten den symbolischen Scheck über 38,6 Millionen Euro
  • Fahrrad-Monitor 2021: Fahrrad ist Fortbewegungsmittel mit dem höchsten Wachstumspotenzial

    „Immer mehr Thüringerinnen und Thüringer fahren gerne Fahrrad und integrieren das Radfahren zunehmend in ihren Alltag. Im Vergleich mit anderen Fortbewegungsmittel hat Radfahren zudem das höchste Wachstumspotenzial. Diese Ergebnisse des aktuellen Fahrrad-Monitors sind uns Ansporn, die Rahmenbedingungen für den Radverkehr in Thüringen weiter zu verbessern“, sagt die Thüringer Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij anlässlich der Veröffentlichung der Thüringer Daten zum Fahrradmonitor 2021.   zur Detailseite

  • Städtebauförderung ist seit 30 Jahren ein Erfolgsprogramm


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    „Die Thüringer Städte werden seit 30 Jahren mit diesem wirkungsvollen Instrument bei ihrer Entwicklung unterstützt. Im Freistaat haben bislang mehr als 250 Städte und Gemeinden von der Förderung profitiert“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: