Corona-Virus Corona-Virus: Hilfe für Busunternehmen und Landkreise - 15. März 2020


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

• Busunternehmen erhalten Abschlagszahlungen für den Ausgleich im Schüler/-innenverkehr • Zahlung der Finanzhilfe an die Landkreise und kreisfreien Städte wird vorgezogen • Verkehrsminister Prof. Dr. Hoff: „Wir geben schnelle Hilfe, zur Abminderung der finanziellen Folgen durch Corona“

  • Busunternehmen erhalten Abschlagszahlungen für den Ausgleich im Schüler/-innenverkehr   
  • Zahlung der Finanzhilfe an die Landkreise und kreisfreien Städte wird vorgezogen
  • Verkehrsminister Prof. Dr. Hoff: „Wir geben schnelle Hilfe, zur Abminderung der finanziellen Folgen durch Corona“

Bereits am Freitag dem 13. März 2020 führte die für Verkehr zuständige Staatssekretärin, Susanna Karawanskij, eine Telefonkonferenz mit Busverkehrsunternehmen durch, um den Austausch über Maßnahmen im Hinblick auf die Folgen des Corona-Virus zu gewährleisten.

Die Folgen bekommen die Thüringer Busunternehmen schon jetzt zu spüren. Stornierungen im Reiseverkehr und bei den Klassenfahrten belasten die Unternehmen ebenso wie Einnahmeausfälle durch zurückgehende Fahrgastzahlen. 

Die Busunternehmen haben angekündigt, mit der Schließung der Schulen ihre Ferienfahrpläne zu aktivieren. 

Verkehrsminister Benjamin-Immanuel Hoff: „Die Busunternehmen leisten unverzichtbare Arbeit für die Sicherung der Mobilität im Freistaat. Wir lassen unsere Busunternehmen nicht im Regen stehen und geben ihnen die nötigen Mittel an die Hand, um finanzielle Einbußen schnell zu überbrücken. Gleichzeitig unterstützen wir auch die Landkreise und kreisfreien Städte.“

Die Busunternehmen werden eine Abschlagszahlung für den Ausgleich im Ausbildungsverkehr erhalten. Üblicherweise erfolgen die Ausgleichszahlungen für das zurückliegende Jahr im Mai des Folgejahres. 

Bereits ab kommende Woche können die Pauschalen beantragt werden und sollen dementsprechend schnell zur Auszahlung kommen. Die Abschlagszahlung liegt bei 40 Prozent des zuletzt gewähren Ausgleichs, den die Unternehmen dafür erhalten, die Zeitfahrkarten für Schüler und Auszubildende zu vergünstigen. Insgesamt liegt die Summe für ganz Thüringen bei rund 48 Millionen Euro. Die Unternehmen können bereits ab Montag beim Thüringer Landesverwaltungsamt  formlos die Auszahlung der Abschlagszahlung beantragen. 

„Wir handeln gezielt und schnell“, erklärt Hoff. „Da viele Unternehmen sowohl im öffentlichen Personennahverkehr als auch im Reiseverkehr aktiv sind, profitiert eine Vielzahl von Busunternehmen von dieser Maßnahme.“

Und auch die Kommunen erhalten schnell zusätzliche finanzielle Spielräume. Neben dem Abschlag, den die Verkehrsunternehmen direkt erhalten, bekommen auch Landkreise und kreisfreie Städte die jährlichen Finanzhilfen nicht erst im April sondern schon im März. Minister Hoff: „Wir geben den Landkreisen und Städten somit die Möglichkeit, bereits ab der kommenden Woche ihre Verkehrsunternehmen vor Ort beim Ausgleich der Betriebskosten schneller zu unterstützen.“  

 

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag
gez. Antje Hellmann
Pressesprecherin
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