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Der Camposanto Buttstädt und das Spittel in Großengottern sind herausragende Beispiele für das baukulturelle Engagement im Land


Die Renaissance-Friedhofsanlage Camposanto in Buttstädt war am Mittwoch Station der dritten Baukultur Sommerreise der Bundesstiftung Baukultur. "Ich freue mich sehr, dass dem Camposanto und dem dahinter stehenden Verein diese Aufmerksamkeit zuteil wird. Heute besuchen wir die wahren Baukultur-Helden, die durch ihre zumeist ehrenamtliche Arbeit ganz wesentlich zur Erhaltung des baukulturellen Erbes vor Ort beitragen", so Staatssekretärin Prof. Dr. Barbara Schönig bei dem Termin vor Ort.

Station Nr. 2: Staatssekretärin Barbara Schönig (4. v. l.) besichtigt den Camposanto Buttstädt | Foto: Bundesstiftung Baukultur
Station Nr. 1: Das ehemalige Hospital mit der Kapelle St. Andreas ("Spittel") in Großengottern | Foto: Bundesstiftung Baukultur

Der Camposanto in Buttstädt ist einer der wenigen noch existierenden Friedhöfe der Renaissance in Mitteldeutschland. Die Staatssekretärin würdigte das Engagement des Fördervereins Historischer Friedhof Buttstädt e.V., der sich 1991 der damals verwahrlosten Friedhofsanlage annahm. "Dank dieser ehrenamtlichen Initiative konnte der Gottesacker in den vergangenen 30 Jahren erhalten und größtenteils wiederhergerichtet werden", sagte sie. Sämtliche Sanierungsarbeiten, die Fördergelder- und Spendenaquise für die Restauration der Grabsteine und der gesamten Anlage sowie die Öffentlichkeitsarbeit für den Camposanto übernimmt der Förderverein. Im Jahr 2021 war der Camposanto dank dieses Engagements Außenstandort der BUGA.

Weitere Station der Sommerreise der Bundestiftung Baukultur war das ehemalige Hospital mit der Kapelle St. Andreas ("Spittel") in Großengottern. Der Förderverein Spittel e.V. setzt sich seit 2012 für den Erhalt und die angemessene Nutzung der unter Denkmalschutz stehenden Kapelle St. Andreas und des ehemaligen Hospitalgebäudes mit Nebengebäuden ein. Um den Ort zu beleben und den Gebäudekomplex vor dem Verfall zu retten, initiiert der Verein Ausstellungen, Konzerte in der Kapelle und nutzt die Gebäude zur medizinischen Vorsorge auf dem Land. "Das ist ein hervorragendes Beispiel wie Baukultur gepflegt und für Kultur der Gegenwart und soziale Zwecke genutzt wird", so Staatssekretärin Schönig.

Hintergrundinformation: Bundesstiftung Baukultur und Baukultur Sommerreise

Die Bundesstiftung Baukultur existiert seit 2007 als unabhängige Einrichtung für Baukultur. Zweck der Stiftung ist, die Qualität, Nachhaltigkeit und Leistungsfähigkeit des Planungs- und Bauwesens in Deutschland national wie international herauszustellen und das Bewusstsein für gutes Planen, Bauen und Baukultur sowie den Wert der gebauten Umwelt bei Bauschaffenden und in der Bevölkerung zu stärken. Sowohl die Öffentlichkeit als auch Kommunen und Länder sollen für das Thema Baukultur sensibilisiert werden. Dazu dienen unter anderem öffentliche Dialoge über die Maßstäbe der Baukultur und die Zusammenarbeit mit nationalen Akteuren des baukulturellen Bereichs. 

Im Rahmen der erstmals 2020 initiierten Baukultur Sommerreise besucht die Stiftung herausragende Projekte der Baukultur bundesweit und trifft Engagierte und Interessierte vor Ort, um Austausch zu fördern und das breite Engagement für Baukultur sichtbar zu machen.

Die Veranstaltungen am Mittwoch fanden in Kooperation mit dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und der Stiftung Baukultur Thüringen statt.

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