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Eichelbergschule in Berka/Werra wird mit über 2,8 Mio. Euro Förderung saniert und erweitert


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Im Rahmen des Schulinvestitionsprogramms erhielt der Wartburgkreis fast 2,83 Euro Fördermittel für die Sanierung und Erweiterung der Staatlichen Regelschule "Eichelbergschule" in Berka/Werra. „Wir wollen die Eichelbergschule in Berka/Werra langfristig erhalten. Mit unserer Schulbauförderung sichern wir eine optimale Lernumgebung für die Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler. Wir erhoffen uns durch die Sanierung, dass keine Kinder mehr zum Unterricht nach Hessen pendeln müssen und die Familien entlastet werden“, sagte heute Staatssekretärin Susanna Karawanskij.

Die Gesamtkosten liegen bei fast 4,5 Mio. Euro, die Fördersumme aus dem Schulbauinvestitionsprogramm bei 2.827 Mio. Euro und der Eigenanteil bei 1.672 Mio. Euro. Der Schulbau soll Anfang 2021 beginnen und bis 2023 beendet sein.

Als berufswahlfreundliche Schule pflegt die Regelschule Berka/Werra enge Kooperationen mit der regionalen Wirtschaft und verfolgt das Ziel, jedem Schulabgänger eine Ausbildungs- oder Lehrstelle zu vermitteln. Im aktuellen Schuljahr besuchen 231 Schülerinnen und Schüler die 12 Klassen der Regelschule Berka/Werra. Die prognostizierte Schülerzahl lässt erwarten, dass die Schule auch künftig zweizügig bleibt. Deshalb ist es notwendig, die Schule durch einen zweigeschossigen, barrierefreien Anbau zu erweitern und neue Unterrichtsräume zu schaffen. Es entsteht zudem eine Aula mit Essensausgabe, Kiosk, Garderobe, Toiletten sowie neue Räume für die Schulleitung. Zugleich wird das bestehende Schulgebäude saniert und neu strukturiert. Im Eingangsbereich entsteht zum Beispiel ein geräumiges Foyer, das dann genügend Platz als Warte- und Aufenthaltszone bietet.

Nachdem die Schulsporthalle und die Außensportflächen bereits saniert und erweitert wurden, runden die nun geplanten Bauvorhaben die Neugestaltung der Eichelbergschule ab.

Das Bauvorhaben soll den Schulstandort langfristig sichern, denn im aktuellen Zustand bleibt vorhandenes Potenzial auf der Strecke. Derzeit pendeln etwa 100 Schülerinnen und Schüler des Schulbezirkes Berka/Werra ins hessische Obersuhl, weil die dortige Schule in einem besseren baulichen Zustand ist. „Ich verstehe, dass Eltern die besten Lernbedingungen für ihre Kinder wollen. Deshalb ist es so wichtig, dass wir unsere Schulen in ganz Thüringen bestmöglich modernisieren. Das ist uns seit 2015 bereits bei insgesamt 114 Schulbauvorhaben gelungen. Ich bin zuversichtlich, dass nach der Sanierung mehr Kinder des Schulbezirks Berka/Werra die Eichelbergschule besuchen wollen, lange Schulwege für Familien entfallen und der Schulstandort langfristig gesichert bleibt“, so Karawanskij.

Hintergrundinfo:

Die Staatliche Regelschule Berka/Werra ist zuständig für Schülerinnen und Schüler aus den Orten Berka/Werra, der Gemeinde Gerstungen einschließlich der Ortsteile Untersuhl, Neustädt und Sallmannshausen sowie der Gemeinden Dippach, Dankmarshausen und Großensee.

 

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