Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Endlich: „Moped mit 15“ in ganz Deutschland dauerhaft möglich Endlich: „Moped mit 15“ in ganz Deutschland dauerhaft möglich


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Ab heute wird bundesweit das Mindestalter für die Fahrerlaubnisklasse AM auf 15 Jahre herabgesetzt

„Mit der Herabsenkung des Mindestalters für die Fahrerlaubnisklasse AM auf 15 Jahre wird nun bundesweit gültig, was in Thüringen schon im Mai 2013 eingeführt wurde. ‚Moped mit 15‘ verbessert die Mobilität für junge Menschen insbesondere in den ländlichen Räumen. Außerdem haben die Fahrschulen Planungssicherheit und die Jugendlichen können sich darauf verlassen, dass sie weiterhin dieses Angebot nutzen können,“ sagt Thüringens Verkehrsminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff.

Hintergrund:

Am 28.07.2021 wird das Mindestalter für die Moped-Fahrerlaubnisklasse AM bundesweit von 16 auf 15 Jahre abgesenkt. Die Rechtsänderung ist auf einen VMK-Beschluss vom 14./15.10.2020 zurückzuführen. Für die Thüringer:innen bedeutet dies, dass sie ab dem 28.07.2021 im gesamten Bundesgebiet mit 15 Jahren Moped fahren können. Die bisherige Beschränkung auf jene Bundesländer, die ebenso ‚Moped mit 15‘ per Landesverordnung eingeführt hatten, entfällt. Bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres ist die Klasse AM damit bundesweit gültig.

Thüringen ist bei diesem Thema Vorreiter aufgrund eines Modellversuchs, der mit den Ländern Sachsen und Sachsen-Anhalt im Jahr 2013 gestartet wurde.

Die Beliebtheit von Moped mit 15 ist - wie in den letzten Jahren - sehr hoch, wie die Anzahl der Fahrerlaubniserteilungen zeigt:

Jahr

Thüringen

2013

907

2014

1628

2015

1910

2016

2113

2017

2304

2018

2405

2019

2725

2020

2717

 

16709

Erfreulich ist auch, dass die Teilnehmer:innen am ‚Moped mit 15‘ laut TMIK weiterhin keine in der aktuellen Unfallstatistik auffällige Gruppe darstellen.

Neueste Beiträge

  • Schulsanierungen im Wartburgkreis – Bildungsgerechtigkeit und Klimaschutz im ländlichen Raum

    Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Susanna Karawanskij hat heute gemeinsam mit dem Landrat des Wartburgkreises, Reinhard Krebs, die energetisch sanierte Werratalschule mit Schulsporthalle in Bad Salzungen übergeben. Die Maßnahmen an Schule und Turnhalle wurden jeweils mit EFRE-Mitteln der Europäischen Union gefördert. In die Sanierung der Sporthalle, die bereits seit Beginn des Schuljahres 2019/2020 wieder genutzt werden kann, flossen insgesamt circa 1,1 Mio. Euro EFRE-Mittel. In die energetische Sanierung des Schulgebäudes nochmals 1,6 Mio. Euro EFRE-Mittel.   zur Detailseite

    Ministerin Susanna Karawanskij übergibt den Förderbescheid über 4,7 Millionen an die Regelschule Wutha-Farnroda
  • Neuer Bauabschnitt für straßenbegleitenden Radweg zwischen Bad Salzungen und Oberrohn

    Heute übergab Ministerin Susanna Karawanskij einen Zuwendungsbescheid über 2,025 Millionen Euro an den Wartburgkreis zur Erneuerung der K 97 einschließlich des Neubaus des straßenbegleitenden Radweges (Werratalradweg, Rhönradweg). Aus diesem Anlass sagte Ministerin Karawanskij: „Es ist ein zentrales Ziel der Thüringer Landesregierung, die Radverkehrsinfrastruktur in der Fläche systematisch zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Dafür stellen wir Fördergelder in Millionenhöhe bereit. Mit diesen Investitionen in die Infrastruktur schaffen wir eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger das Fahrrad als ökologisches, gesundes und auch touristisches Fortbewegungsmittel nutzen können“.   zur Detailseite

    Bad Salzungens Bürgermeister Klaus Bohl hält den symbolischen Scheck über 2,025 Millionen Euro
  • Ministerin Karawanskij: „Mittel aus dem ÖPNV-Rettungsschirm werden bald ausgezahlt“

    Beim heutigen gemeinsamen Verkehrsausschuss der Industrie- und Handelskammern Thüringens kündigt Thüringens Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij an, dass auch in diesem Jahr Mittel des ÖPNV-Rettungsschirms an betroffene Verkehrsunternehmen ausgezahlt werden können: „Durch die Folgen der Corona-Pandemie fallen allein im Öffentlichen Personennahverkehr Thüringens rund 46 Millionen Euro Schaden in diesem Jahr an. Wir wollen noch in diesem Jahr mindestens die Hälfte der Rettungsschirmmittel überweisen, um die Verkehrsunternehmen des Personennahverkehrs in dieser schweren Situation zu unterstützen.“   zur Detailseite

  • Digitale Thüringer Demografiekonferenz zur Stärkung der Daseinsvorsorge

    Die Serviceagentur Demografischer Wandel des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft veranstaltete am 24. November 2021 die diesjährige Thüringer Demografiekonferenz. Zu ihrem 10-jährigen Jubiläum fand diese erstmals als Digitalveranstaltung mit Onlinepodium statt.   zur Detailseite

    Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij in der Thüringer Demografiekonferenz
  • Schloss- und Parkanlage Reinhardsbrunn: Ein Jahr nach der Enteignung

    Schloss und Park Reinhardsbrunn in Friedrichroda wurden gestern vor einem Jahr nach langen juristischen Auseinandersetzung zwischen dem Freistaat Thüringen und den vormaligen Besitzern, die das Schloss jahrelang der staatlichen Notsicherung überlassen hatten, enteignet und dem Allgemeinen Grundvermögen des Freistaates zugeordnet. Auch nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils des Oberlandesgerichts Jena am 23. November 2020 und des abschließenden Urteils des Landgerichts Meiningen vom 20. Januar 2021 haben Gläubiger Widersprüche bei Gericht eingelegt, die das Verfahren noch zum Kippen hätten bringen können. Erst mit der Grundbucheintragung vom 28. September 2021 ist der Eigentumsübergang auf den Freistaat besiegelt. Vor einem halben Jahr übernahm das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr die Aufgabe, die im Enteignungsbeschluss geforderten denkmalschutzrechtlichen Sicherungs- und Wiederherstellungsmaßnahmen von Schloss und Park Reinhardsbrunn durchzuführen.   zur Detailseite

    Schloss Reinhardsbrunn von außen

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: