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Erfurter Architekten gewinnen Wettbewerb um millionenschweres Bauprojekt in Gera


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

„Hochschulen sind Orte des Wissens, des Denkens, des Forschens und des Experimentierens. Wissen braucht Platz, Forschung braucht Raum. Mit dem Neubau eines Lehr- und Forschungsgebäudes bekommt die Duale Hochschule Gera-Eisenach neue Möglichkeiten, das gestiegene Interesse an einem Studienplatz, der Theorie und Praxis von Beginn an vereint, auch decken zu können. Dass es schließlich auch einem Thüringer Architekturbüro gelungen ist, sich mit seinem Entwurf in einem Wettbewerb unter 89 Teilnehmern durchzusetzen, macht stolz und zeugt einmal mehr von den „hidden champions“, die es im Freistaat, in unserer nächsten Nähe gibt und die es zu entdecken gilt“, sagte Minister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff heute (8. Juli) anlässlich der Bekanntgabe des Siegerentwurfs des Architekturwettbewerbs.

Im Februar hatte das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft für den Neubau eines Lehr- und Forschungsgebäudes der Dualen Hochschule Gera-Eisenach auf dem Geraer Campus einen Architekturwettbewerb ausgelobt. In der vergangenen Woche tagte ein Preisgericht unter Vorsitz der Dresdner Architektin Canan Rohde-Can in Gera. Die Jury kürte aus den 89 Bewerbungen aus dem In- und Ausland einen Siegerentwurf, zwei dritte Plätze sowie zwei Anerkennungen.

Der Siegerentwurf kommt von der Worschech Architekten Planungsgesellschaft mbH aus Erfurt. Die beiden dritten Plätze gehen an das Architekturbüro rw+ Gesellschaft von Architekten mbH aus Berlin sowie die in Weimar beheimatete Osterwold°Schmidt EXP!ANDER Architekten BDA PartGmbB. Eine Anerkennung für ihre Entwürfe eines neuen Lehr- und Forschungsgebäudes erhalten die de+ architekten GmbH aus Berlin sowie der gemeinsame Entwurf der Architekturbüros Krautwald Architekten und  Schneider + Sendelbach Architekten aus Braunschweig. Insgesamt 35.000 Euro Preisgelder werden vergeben.

Die von der Dualen Hochschule Gera-Eisenach angebotenen Studiengänge werden vermehrt nachgefragt, die Studierendenzahl wächst beständig. Um diesen Bedarf decken zu können, braucht es für Forschung und Lehre mehr Platz. Der soll nunmehr mit dem Neubau eines Lehr- und Forschungsgebäudes auf dem landeseigenen Campus Gera geschaffen werden. Rund 1.500 m² Nutzfläche mit Hörsälen, Laboren und Seminarräumen sollen der Dualen Hochschule nach Fertigstellung zusätzlich zur Verfügung stehen. Die geschätzten Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf ca. 7 Millionen Euro, davon stammen rund 3 Millionen Euro aus dem Hochschulpakt des Bundes.

Die Duale Hochschule Gera-Eisenach (DHGE) wurde 2016 als Rechtsnachfolgerin der Staatlichen Studienakademie Thüringen – Berufsakademie Gera und Eisenach gegründet. Ihr Ziel ist es, mit akademisch qualifizierten Fach- und Führungskräften in den Bereichen Wirtschaft, Technik und Soziales einen Beitrag zur regionalen Nachwuchskräftesicherung zu leisten.

Neben der offiziellen Bekanntgabe des Siegerentwurfs sowie der Preisträger wird heute (8. Juli) auf dem Campus Gera auch eine Ausstellung zu den Wettbewerbsarbeiten eröffnet. Bis zum 14. Juli ist eine Besichtigung nach vorheriger telefonischer Anmeldung unter 0365 43410 möglich.

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