Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Ergebnis der Sonder-AMK: „Ein Erfolg für die Thüringer Agrar- und Kommunalstruktur“


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Bei der heutigen Sonder-Agrarministerkonferenz (AMK) in Berlin erzielten die Länder und der Bund eine Einigung zur Fortzahlung der Mittel aus dem EU Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung der ländlichen Räume (ELER) für die Übergangsphase in der EU-Agrarpolitik bis 2022. Die Verteilung der Mittel für 2021 auf die Länder erfolgt nach einem Flächenanteil von 15 Prozent. Für 2022 werden die Mittel nach einem Flächenanteil von 20 Prozent verteilt. Thüringen erhält demnach im kommenden Jahr ca. 75 Mio. Euro und 2022 ca. 123 Mio. Euro ELER-Mittel. Die westdeutschen Bundesländer wollten den Flächenanteil auf 40 Prozent anheben, was für die ostdeutschen Länder einen erheblichen finanziellen Nachteil bedeutet hätte. Thüringens Landwirtschaftsminister Benjamin-Immanuel Hoff wertet den nun gefunden Kompromiss als Erfolg für die ostdeutschen Länder:

„Thüringen hat gemeinsam mit den anderen ostdeutschen Bundesländern erfolgreich verhandelt. Wir konnten einen guten Kompromiss beim Verteilerschlüssel der ELER-Mittel erzielen und Planungssicherheit für unsere Landwirtinnen und Landwirte bis 2022 erreichen. Die ELER-Mittel sind existenziell wichtig für die Kommunen und die Thüringer Agrarbetriebe. Damit werden ökonomische, ökologische und soziale Maßnahmen finanziell unterstützt, die zu mehr Umwelt- und Klimaschutz in der Landwirtschaft beitragen und die dörfliche Entwicklung unterstützen.“

Vorbehaltlich der endgültigen Einigung zum Mittelfristigen Finanzrahmen der EU stünden Deutschland für 2021 insgesamt 1.058.100.000 ELER-Mittel aus der 2. Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zur Verfügung, 2022 wären es 1.771.600.000. Die aktuelle Förderperiode der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU endet offiziell in diesem Jahr. Die Europäische Kommission hat deshalb eine Übergangperiode bis 2021 vorgeschlagen. Deutschland und andere Mitgliedsländer fordern eine zweijährige Übergangsphase bis 2022. Für diesen Zeitraum musste die Verteilung der ELER-Mittel auf die Bundesländer festgelegt werden. In der laufenden Förderperiode 2014 bis 2020 wurden die ELER-Mittel nach einem Schlüssel der EU-Konvergenzkriterien und im letzten Jahr einem Flächenanteil von 10 Prozent verteilt. Zudem erhielt jedes Land mindestens 50 Euro pro Hektar landwirtschaftlicher Fläche. Thüringens Anteil am Gesamtbudget der ELER-Mittel betrug insgesamt ca. 625 Mio. Euro.

„Für die ostdeutschen Agrar- und Kommunalstrukturen haben wir heute viel erreicht. Mit den Mitteln werden wichtige landwirtschaftliche und kommunale Sozial- und Umweltprojekte finanziert, die vor allem in den ländlichen Gebieten positive Wirkung entfalten“, so Hoff.

Neueste Beiträge

  • TMIL-MedieninformationFörderung zur Umgestaltung der Bahnhofsareale in Meiningen, Sondershausen und Jena

    Gestern übergab Ministerin Susanna Karawanskij in Meiningen einen Förderbescheid für eine Machbarkeitsstudie zur Umgestaltung des dortigen Bahnareals. In diesem Jahr fördert das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) insgesamt drei solcher Projekte mit insgesamt 155.00 Euro. Alle drei Projekte sind Ergebnisse der Gunstraumstudie Thüringer ICE-Knoten, mit der die Entwicklungspotenziale für Bahnhöfe in anderen Thüringer Städten und umliegenden Regionen durch den ICE-Knoten in Erfurt untersucht wurden. „Wir fördern nun weiterführende Machbarkeitsstudien in Meiningen, Sondershausen und Jena, mit denen Konzepte zur Neu- und Umgestaltung der Bahnhofsareale erarbeitet werden. Bahnhöfe sind die Tore zur Stadt, sie sind sehr repräsentativ und haben zudem eine große Strahlkraft für die weitere positive Innenentwicklung von Orten. Vom ICE-Knoten in Erfurt soll der ganze Freistaat profitieren. Das Ziel verfolgen wir konsequent“, so Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

  • Ministerin Karawanskij zum Reinigungsprozess für den GAP Strategieplan: „Wir haben Fortritte erzielt. Doch auf eine beherzte Entscheidung für 2023 haben wir uns nicht einigen können.“


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Heute trafen sich die Ministerinnen und Minister der Länder zusammen mit dem Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft zu einer Sonderagrarminister Konferenz. Nach vielen Vorabstimmungen mit den Kommissionsdienststellen hat der Bund eine Diskussionsgrundlage vorgelegt, die den Entwurf des Strategieplan Deutschlands genehmigungsfähig ausgestalteten soll und die Anregungen der KOM (im sogenannten Observation Letter) aufnimmt.   zur Detailseite

  • Spatenstich: Landesregierung fördert Neubau der Grundschule Bad Berka mit 5 Mio. Euro


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    In Bad Berka fand heute der feierliche Spatenstich für den Neubau der Staatlichen Grundschule Bad Berka „Am Siedlerweg“ statt. Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft fördert das Vorhaben mit insgesamt 5 Mio. Euro aus dem Schulbauprogramm.   zur Detailseite

  • Agrarförderung wird digitaler – erstmals vollständig onlinebasiertes KULAP-Verfahren


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    „Die Digitalisierung schreitet voran und wir halten Schritt. Das neue onlinebasierte Antragsverfahren bietet viele Vorteile“, sagte Agrarministerin Susanna Karawanskij während eines Besuchs des Agrarförderzentrums und der EU-Zahlstelle in Sömmerda. Dabei informierte sich die Ministerin über die Neuerungen und den aktuellen Stand des Verfahrens.   zur Detailseite

  • Thüringer Landesgartenschau 2028 geht an die Orla-Region


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    „Landesgartenschauen sind mehr als ein großes Event mit touristischem Mehrwert. Sie sind vor allem ein Instrument der Stadtentwicklung, das der Förderung eines hochwertigen Wohnumfeldes ebenso dient wie dem Landschafts-, Natur- und Umweltschutz. Sie stärken die Identifikation der Menschen mit ihrer Stadt und ihrer Region“, sagt Staatssekretär Torsten Weil anlässlich der Bekanntgabe der Gewinnerregion der Landesgartenschau 2028.   zur Detailseite

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: