Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Gemeinsame Medieninfo TMUEN und TMIL Gewässerschutz: Das Land unterstützt landwirtschaftliche Betriebe zusätzlich - Gemeinsamer TMUEN- und TMIL-Service für das Umsetzen von Düngeverordnung und Wasserhaushaltsgesetz


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Durch die Änderungen der Bundesdüngeverordnung und der Thüringer Düngeverordnung gelten für Landwirtschaftsbetriebe beim Gewässerschutz neue Regeln. Mit einem neuen Service-Paket wollen das Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) und das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) die Betriebe bei den anstehenden Veränderungen noch stärker unterstützen.

„Der Dialog der Landesregierung mit den Landwirtinnen und Landwirten in den vergangenen Jahren wird durch das neue Angebot noch einmal verstärkt. Die Betriebe bekommen unsere Unterstützung dabei, unser Grundwasser, unsere Bäche, Flüsse und Seen vor Belastungen zu schützen.“, so Umweltministerin Anja Siegesmund.

„Das Service-Paket unterstützt die Landwirte dabei, die neuen rechtlichen Anforderungen umsetzen zu können. Zugleich werden mit ihm bessere Voraussetzungen geschaffen, die Nitrat- und Phosphatbelastung in den Thüringer Gewässern kontinuierlich zu mindern“, so Agrarminister Minister Benjamin-Immanuel Hoff.

Das Service-Paket besteht aus drei Teilen:

  • Die Fortführung der erfolgreichen Gewässerschutzkooperationen des TMUEN. Diese bieten den teilnehmenden Betrieben u.a. Informationsveranstaltungen, Feldtage, Vorstellungen von bestwirksamen Methoden und gemeinsame Auswertungen.
  • Für Gebiete mit besonders hohen Nitratbelastungen besteht die Option der „Regionalen Zusammenarbeit Grundwasserschutz“ zwischen Landwirtschaftsbetrieben und Wasserwirtschaft und deren Förderung durch das TMIL. In diesem Rahmen können u.a. zusammen mit einem Berater intensive Analysen zur den Nährstoffbelastungen erfolgen und Maßnahmen zur Nitratminderung entwickelt und begleitet werden.
  • Zudem werden den Landwirtschaftsbetrieben durch das TMIL neu konzipierte Einzelberatungen zur gesamten Düngeproblematik angeboten.

Das Service-Paket soll die Landwirtinnen und Landwirten bei der Umsetzung der umfangreichen Anforderungen aus der neuen Düngeverordnung und dem Wassergesetz unterstützen. So wurde es auf dem Treffen der AG „Nährstoffeinträge“ mit den Vertretern der Landwirtschaftsverbände LsV, AbL und TBV besprochen. Zugleich werden bessere Voraussetzungen geschaffen, eine kontinuierliche Verminderung der Nitrat- und Phosphatbelastung in den Thüringer Gewässern zu erreichen.

 

 

Neueste Beiträge

  • Schulsanierungen im Wartburgkreis – Bildungsgerechtigkeit und Klimaschutz im ländlichen Raum

    Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Susanna Karawanskij hat heute gemeinsam mit dem Landrat des Wartburgkreises, Reinhard Krebs, die energetisch sanierte Werratalschule mit Schulsporthalle in Bad Salzungen übergeben. Die Maßnahmen an Schule und Turnhalle wurden jeweils mit EFRE-Mitteln der Europäischen Union gefördert. In die Sanierung der Sporthalle, die bereits seit Beginn des Schuljahres 2019/2020 wieder genutzt werden kann, flossen insgesamt circa 1,1 Mio. Euro EFRE-Mittel. In die energetische Sanierung des Schulgebäudes nochmals 1,6 Mio. Euro EFRE-Mittel.   zur Detailseite

    Ministerin Susanna Karawanskij übergibt den Förderbescheid über 4,7 Millionen an die Regelschule Wutha-Farnroda
  • Neuer Bauabschnitt für straßenbegleitenden Radweg zwischen Bad Salzungen und Oberrohn

    Heute übergab Ministerin Susanna Karawanskij einen Zuwendungsbescheid über 2,025 Millionen Euro an den Wartburgkreis zur Erneuerung der K 97 einschließlich des Neubaus des straßenbegleitenden Radweges (Werratalradweg, Rhönradweg). Aus diesem Anlass sagte Ministerin Karawanskij: „Es ist ein zentrales Ziel der Thüringer Landesregierung, die Radverkehrsinfrastruktur in der Fläche systematisch zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Dafür stellen wir Fördergelder in Millionenhöhe bereit. Mit diesen Investitionen in die Infrastruktur schaffen wir eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger das Fahrrad als ökologisches, gesundes und auch touristisches Fortbewegungsmittel nutzen können“.   zur Detailseite

    Bad Salzungens Bürgermeister Klaus Bohl hält den symbolischen Scheck über 2,025 Millionen Euro
  • Ministerin Karawanskij: „Mittel aus dem ÖPNV-Rettungsschirm werden bald ausgezahlt“

    Beim heutigen gemeinsamen Verkehrsausschuss der Industrie- und Handelskammern Thüringens kündigt Thüringens Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij an, dass auch in diesem Jahr Mittel des ÖPNV-Rettungsschirms an betroffene Verkehrsunternehmen ausgezahlt werden können: „Durch die Folgen der Corona-Pandemie fallen allein im Öffentlichen Personennahverkehr Thüringens rund 46 Millionen Euro Schaden in diesem Jahr an. Wir wollen noch in diesem Jahr mindestens die Hälfte der Rettungsschirmmittel überweisen, um die Verkehrsunternehmen des Personennahverkehrs in dieser schweren Situation zu unterstützen.“   zur Detailseite

  • Digitale Thüringer Demografiekonferenz zur Stärkung der Daseinsvorsorge

    Die Serviceagentur Demografischer Wandel des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft veranstaltete am 24. November 2021 die diesjährige Thüringer Demografiekonferenz. Zu ihrem 10-jährigen Jubiläum fand diese erstmals als Digitalveranstaltung mit Onlinepodium statt.   zur Detailseite

    Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij in der Thüringer Demografiekonferenz
  • Schloss- und Parkanlage Reinhardsbrunn: Ein Jahr nach der Enteignung

    Schloss und Park Reinhardsbrunn in Friedrichroda wurden gestern vor einem Jahr nach langen juristischen Auseinandersetzung zwischen dem Freistaat Thüringen und den vormaligen Besitzern, die das Schloss jahrelang der staatlichen Notsicherung überlassen hatten, enteignet und dem Allgemeinen Grundvermögen des Freistaates zugeordnet. Auch nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils des Oberlandesgerichts Jena am 23. November 2020 und des abschließenden Urteils des Landgerichts Meiningen vom 20. Januar 2021 haben Gläubiger Widersprüche bei Gericht eingelegt, die das Verfahren noch zum Kippen hätten bringen können. Erst mit der Grundbucheintragung vom 28. September 2021 ist der Eigentumsübergang auf den Freistaat besiegelt. Vor einem halben Jahr übernahm das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr die Aufgabe, die im Enteignungsbeschluss geforderten denkmalschutzrechtlichen Sicherungs- und Wiederherstellungsmaßnahmen von Schloss und Park Reinhardsbrunn durchzuführen.   zur Detailseite

    Schloss Reinhardsbrunn von außen

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: