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Sondertreffen der Agrar- und Umweltministerkonferenz Green Deal - Konferenz der Agrar- und Umweltminister:innen mit der Europäischen Kommission zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Am 28. Mai 2020 wird als Videokonferenz ein Sondertreffen der Agrar- und Umweltministerkonferenz unter Beteiligung der Europäischen Kommission zur künftigen Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2020 stattfinden. Thema der Konferenz ist der „Green Deal“. „Ich hoffe, dass es gelingt, die Einsicht zu schaffen, dass Agrarpolitik immer im Dreiklang von Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft gedacht werden muss. Eine erstrebenswerte ökologischere und sozialere Landwirtschaft muss wirtschaftlich tragfähig sein. Bisher fehlt es dem Diskurs an dieser ganzheitlichen Perspektive. Hier erhoffe ich mir Fortschritte bei der morgigen Konferenz“, so Thüringens Agrarminister Benjamin-Immanuel Hoff. 

Die Verbesserung der Umweltleistungen der Landwirtschaft ist ein Schwerpunkt der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU für den Zeitraum bis 2027. Die GAP nach 2020 soll deutlich ambitionierter auf die Biodiversitäts- und Klimaschutzziele ausgerichtet werden. „Die Landwirtschaft muss ökologisch nachhaltiger werden, dabei aber auch ökonomisch tragfähig bleiben. Insofern halte ich es für unumgänglich, die Landwirtschaft von verschiedenen Blickwinkeln aus zu beleuchten. Es bedarf der Perspektiven aller Beteiligten; von den Landwirtinnen und Landwirten, über die Verarbeiter, dem Handel und Verbrauchern bis hin zum Natur- und Umweltschutz.“, so Minister Hoff.

Der übergeordnete Grund der Konferenz ist das notwendige Zusammendenken von Landwirtschaft sowie Umwelt- und Klimaschutz in der neuen Förderperiode bis 2027. Von Seiten der EU-Kommission werden die beiden Kommissare Janusz Wojciechowski (Agrar) und Virginijus Sinkevičius (Umwelt) und von Seiten des Bundes die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und die Bundesumweltministerin Svenja Schulze teilnehmen.

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