Gut zu Fuß und Rad: 471.500 Euro Fördermittel für nachhaltige Mobilität in Suhl


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Infrastrukturminister Benjamin-Immanuel Hoff und Staatssekretärin Susanna Karawanskij besuchten heute Suhl und sprachen mit Oberbürgermeister André Knapp über Entwicklungsperspektiven für die gesamte Region. Der Anlass wurde genutzt, um einen Förderbescheid für den Neubau eines Geh- und Radwegs an der Gothaer Straße zu übergeben. „Mit den 471.500 Euro Fördermitteln für den neuen Rad- und Gehweg an der vielbefahrenen Landesstraße investieren wir in gesunde, nachhaltige Mobilität und mehr Sicherheit für die Menschen in Suhl. Durch das Vorhaben entsteht ein durchgängig befahrbarer Geh- und Radweg von der Innenstadt bis zum Knoten Fröhlicher Mann.“

Der Neubau des Geh- und Radwegs an der Gothaer Straße (L 3247) erfolgt auf fast einem Kilometer Länge zwischen Cranachstraße und Einfahrt Gesenkschmiede. Durch das Vorhaben wird der Lückenschluss zum bereits vorhandenen südlichen Geh- und Radweg von der Innenstadt bis zur Harzgasse sowie zum nördlichen Abschnitt bis zum Gewerbegebiet Fröhlicher Mann vollzogen. Die Gesamtkosten sind mit 697.274 Euro kalkuliert. Das Land fördert das Vorhaben mit 471.500 Euro, was 75 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben entspricht. Der Bau soll bis Anfang 2021 abgeschlossen sein.

Weitere thematische Schwerpunkte des Besuchs von Minister Hoff und Staatssekretärin Karawanskij waren die Kommunale Arbeitsgemeinschaft „Entwicklung Oberzentrum Südthüringen“, die im November 2018 von den Städten Suhl, Zella-Mehlis, Oberhof und Schleusingen gegründet wurde. „Die nachhaltige Kooperation der vier Kommunen kann sich positiv auf die Entwicklung der gesamten Region auswirken. Potenziale sehen wir bei einer Koordination der Siedlungsentwicklung und bei der sozialen Grundversorgung, bei Sport und Tourismus sowie bei einem gemeinsamen Angebot im Öffentlichen Nahverkehr. Die Städte eint mehr, als sie trennt und das ist eine große Chance für Südthüringen“, so Minister Hoff.

 

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