Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Hoff: Fortschreibung des EU-Agrarhaushaltes ist richtiger Weg


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Der EU-Agrarausschuss hat weitreichende Forderungen zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU erhoben. Vor dem Hintergrund des Brexit und der Coronakrise soll zunächst eine zweijährige Übergangszeit eingeführt  werden. Das EU-Agrarbudget soll dabei mindestens beim bisherigen Niveau der Jahre 2014-2020 bestehen bleiben. „Ich begrüße diese Forderung, denn sie bedeutet Planungssicherheit für unsere Bäuerinnen und Bauern und die brauchen sie gerade nötiger denn je. Eine Kürzung im EU-Agrarbudget wäre ein falsches und fatales Signal“, sagte Thüringens Agrarminister Benjamin-Immanuel Hoff. 

Aber auch für die Agrarpolitik sei eine solche Übergangsregelung wichtig, denn sie muss angesichts der umbrechenden Märkte und anhaltenden Klimaveränderungen neue Regeln definieren und umsetzen und das brauche Zeit. Gerade angesichts der Klimakrise stehe die Landwirtschaft vor besonderen Herausforderungen, die sie nur mit gesellschaftlicher und politischer Unterstützung meistern könne. „Die Landwirtschaft in Thüringen, Deutschland und Europa ist systemrelevant, denn sie versorgt die Menschen mit Nahrung. Gleichzeitig sollen die Bauern im verstärkten Maße Sozial- und Umweltleistungen erbringen. Eine umweltfreundlichere Landwirtschaft kann nur von wirtschaftlich leistungsfähigen Betrieben umgesetzt werden. Deshalb müssen die nicht marktfähigen Leistungen vergütet werden. Nur so wird es möglich sein, die Landwirtschaft weiterhin als wichtigen Wirtschaftsmotor und Arbeitgeber im ländlichen Raum Thüringens zu erhalten“, sagte Hoff.

Die Zahlungen an die landwirtschaftlichen Betriebe müssten noch gezielter für die anstehenden Herausforderungen auf den Märkten und für die Bereitstellung öffentlicher Güter eingesetzt werden. Die Zahlungen sollen auch künftig zur Einkommens- und Risikoabsicherung der bäuerlich wirtschaftenden Betriebe beitragen und Arbeitsplätze in der Landwirtschaft sichern.

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: