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Infrastrukturministerium fördert Konzept zu Siedlungsflächen am Erfurter Kreuz


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

„Wir fördern mit 120.000 Euro ein Siedlungsflächenkonzept, dass vor allem der Entwicklung von Wohnbauflächen, die Sicherung von Freiflächen und die Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur sowie die Verkehrsbelange berücksichtigen soll“, erklärte Staatssekretärin Susanna Karawanskij heute in Erfurt. Den entsprechenden Förderbescheid übergab Sie heute an die Landrätin des Landkreises Ilm-Kreis Petra Enders. „Mir ist es sehr wichtig, dass die Gemeinden um das Erfurter Kreuz die Flächenentwicklung miteinander abstimmen. Dies ist ein wichtiger Baustein des gemeinsamen Maßnahmenprogramms der Landesregierung für das Erfurter Kreuz“, verdeutliche Karawanskij.

Ausdrücklich begrüßte sie auch, dass sich der Landkreis Ilm-Kreis, der Landkreis Gotha und die Stadt Erfurt als gleichberechtigte Kooperationspartner der Herausforderung einer interkommunalen Entwicklung angenommen haben. Neben der Entwicklung von Wohnbauflächen geht es den Kooperationspartnern zusammen mit den betroffenen Gemeinden auch um die Sicherung von Freiflächen, die Entwicklung der sozialen Infrastruktur sowie um Verkehrsbelange.

Der Ilm-Kreis hat stellvertretend für die Kooperationspartner Landkreis Gotha und Stadt Erfurt den Antrag auf Förderung gestellt.  Das Industriegebiet Erfurter Kreuz ist das größte Industriegebiet im Freistaat Thüringen. Es liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Amt Wachsenburg und der Stadt Arnstadt am Autobahnkreuz Erfurt. Im Landesentwicklungsprogramm Thüringen 2025 ist das Industriegebiet Erfurter Kreuz als eines von 23 Industriegroßflächen in Thüringen verbindlich festgelegt. Diese Industriegroßflächen dienen der Flächenvorsorge für Ansiedlungen mit hoher strukturpolitischer und überregionaler Bedeutung.

Die Erarbeitung dieser Konzeption wird durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft aus Mitteln der Thüringer Richtlinie zur Förderung von Projekten und Maßnahmen der Regionalentwicklung und zur Gestaltung der Folgen des demografischen Wandels unterstützt. Für das weitreichende Projekt konnten für das Jahr 2021 Mittel in Höhe von 24.000 Euro sowie mit Verpflichtungsermächtigungen für die Folgejahre 2022 in Höhe von 60.000 Euro und 2023 in Höhe von 36.000 Euro bewilligt werden.

gez. Antje Hellmann
Pressesprecherin
 

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