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Infrastrukturministerium leitet EU-Projekt zur Steigerung des Schienengüterverkehrs


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Unter der Federführung des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft arbeiten zehn Forschungsinstitute, Regional-verwaltungen, Infrastrukturbetreiber und Hafengesellschaften aus Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien, Italien und Polen im Rahmen der europäischen Raumentwicklung zusammen.

Anfang Februar 2020 fand in Ljubljana und der Hafenstadt Koper in Slowenien ein Arbeitstreffen der Projektpartner statt. Ziel des Projektes ist es, den Anteil der auf der Schiene transportierten Güter zu erhöhen und damit einen Beitrag zu den landesplanerischen sowie den umwelt-, klima- und verkehrspolitischen Zielen des Landes zu leisten. In Thüringen besteht dabei besonderer Handlungsbedarf: Der Freistaat weist unter den beteiligten Regionen den geringsten prozentualen Anteil von Güterverkehr auf der Schiene auf.

Der Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur Dr. Klaus Sühl spricht sich daher für eine Stärkung des Schienengüterverkehrs in Thüringen aus. „Der Schienengüterverkehr sinkt trotz wachsendem Transport-aufkommen. Es besteht dringender Handlungsbedarf“, so Sühl.

Mit hohen Investitionen hat die EU in den letzten Jahren grenzüber-schreitende und leistungsfähige Schienengüterverkehrskorridore entwickelt. Gleichzeitig wurde vielerorts jedoch die Infrastruktur in der Fläche zurückgebaut. Während langlaufende Güterverkehre damit optimale Bedingungen vorfinden, fehlt in vielen Regionen die Infrastruktur, damit die Revitalisierung des Schienengüterverkehrs auch hier greifen kann. Dabei ist die Schiene das mit Abstand umweltfreundlichste Transportmittel.

Vor diesem Hintergrund erarbeitet das von der EU geförderte Projekt „REIF“ (REgional Infrastructure for railway Freight transport - revitalised – Regionale Infrastruktur für Schienengüterverkehr - revitalisiert) seit 2019 Maßnahmen, um Planungs- und Koordinierungsprozesse im Schienengüterverkehr zu verbessern. Das Projekt läuft über insgesamt drei Jahre. Die Schärfung des politischen Fokus auf regionale Schieneninfrastruktur für Gütertransport ist dabei ein ebenso wichtiges Ziel wie die interregionale Integration von grenzübergreifenden Schienennetzen zur besseren Anbindung von Regionen an die internationalen Frachtkorridore.

Weiterführende Informationen auf der Internetseite Europäische Raumentwicklung

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