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Keine weiteren Stromtrassen für Thüringen im Bundesbedarfsplan


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Der Bundestag hat gestern einen neuen Bundesbedarfsplan für weitere Stromtrassen beschlossen. Grundlage des Gesetzes ist der Netzentwicklungsplan 2019-2030. Er berücksichtigt erstmals das erhöhte Ziel der Bundesregierung für den Ausbau der erneuerbaren Energien von 65 % Anteil am Bruttostromverbrauch im Jahr 2030. Daraus folgt ein erhöhter Netzausbaubedarf. Wesentliche neue Leitungen sind eine Erweiterung des SuedOstLink in Richtung Norden und eine neue Gleichstromübertragungsleitung von Norddeutschland in das Ruhrgebiet. Thüringen ist von beiden Vorhaben nicht betroffen. „Zu begrüßen ist, dass weder eine Verstärkung des SuedLink, wie von einigen Bundesländern in der Vergangenheit gefordert, noch ein Freileitungsneubau von Schalkau nach Bergrheinfeld (ehemaliges Projekt P 44) im Bundesbedarfsplangesetz enthalten ist“, sagte Infrastrukturminister Benjamin-Immanuel Hoff. Der Bundesrat muss dem neuen Bedarfsplan noch zustimmen.

 

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