12,5 Mio. Euro für Leinefelde-Worbis Keller: Land fördert zwei Kernprojekte für die zukünftige Landesgartenschaustadt


Erstellt von TMIL

Die Stadt Leinefelde-Worbis erhielt heute zwei Zuwendungsbescheide über 12,5 Millionen Euro vom Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft.

Die Stadt Leinefelde-Worbis erhielt heute zwei Zuwendungsbescheide über 12,5 Millionen Euro vom Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft. Mit den EFRE-Fördermitteln sollen ein zentral gelegener und multifunktional genutzter Gebäudekomplex, ehemals „Stadt L“, und das ehemalige Kloster Worbis umgebaut werden. „Hier werden durch das Land zwei bedeutende Kernprojekte der Stadtentwicklung unterstützt, die Leinefelde-Worbis nun anpacken kann. Die Stadt setzt damit wichtige Impulse auf dem Weg zur Landesgartenschau 2024“, sagte Ministerin Birgit Keller.  

4 Millionen Euro der EFRE-Fördermittel für nachhaltige Stadtsanierung sind dabei für den Umbau des zentralgelegenen ehemaligen „Stadt L“ vorgesehen. Das aus den 70er Jahren stammende Gebäudeensemble soll komplett saniert und wieder als gesamtstädtisches Gebäude genutzt werden: „Hier wird die Stadtbibliothek einziehen, es sind Gewerbeeinheiten vorgesehen und ein Konferenzraum, der multifunktional das Foyer oder die Bibliothek vergrößern und damit auch für verschiedene Veranstaltungsformate genutzt werden kann. Das wird die Attraktivität am Zentralen Platz erhöhen“, sagte Keller. Zwei weitere Bauabschnitte sind für die kommenden Jahre vorgesehen. „Auch da haben wir EFRE-Mittel eingeplant“, sagte Keller.

8,5 Millionen Euro EFRE-Fördermittel sind für den Umbau des ehemaligen Klosters Worbis vorgesehen. „Hier wird ein neuer Standort für die Stadtverwaltung entstehen. Die historische Bausubstanz kann so für die Nachwelt gerettet und einer dauerhaften Nutzung zugeführt werden“, sagte Keller. Auch ein Bürgerbüro und eine Stadtteilbibliothek sollen hier eingerichtet werden.

Die Stadt Leinefelde-Worbis wird selbst weit über 8 Millionen Euro in die beiden Projekte investieren, um sie zu realisieren.

Hintergrund:

Für die aktuelle EFRE (Europäische Fonds für regionale Entwicklung) Förderperiode (2014-2020) konnte das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) 232 Mio. Euro für die Unterstützung der nachhaltigen Stadtentwicklung sichern. In den Jahren 2015 und 2016 hat das TMIL einen EFRE-Wettbewerb ausgelobt, bei dem sich alle zentralen Orte des Freistaats als EFRE-Förderkommunen bewerben konnten. Insgesamt 40 Städte und Gemeinden hatten sich dabei in zwei Runden für eine EFRE-Förderung qualifiziert, so auch Leinefelde-Worbis. Ende 2016 wurden die ersten Zuwendungsbescheide ausgestellt. Seither sind EFRE-Mittel in Höhe von über 115 Mio. Euro bewilligt worden. Die restlichen zur Verfügung stehenden Mittel sind in der nachhaltigen Stadtentwicklung mit Anmeldungen der Kommunen für konkrete Förderprojekte untersetzt.

 

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