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Brachliegende Scheune zum Energie-Plus-Wohnhaus umgebaut Keller: Vierseithof in Plottendorf vereint Denkmal- und Klimaschutz


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

In Plottendorf wurde die brachliegende Scheune eines unter Denkmalschutz stehenden Vierseithofes zum Energie-Plus-Wohnhaus umgebaut. „Der Hof ist ein wunderbares Beispiel für innovative, nachhaltige Nutzung großer Altenburger Bauernhöfe.

In Plottendorf wurde die brachliegende Scheune eines unter Denkmalschutz stehenden Vierseithofes zum Energie-Plus-Wohnhaus umgebaut. „Der Hof ist ein wunderbares Beispiel für innovative, nachhaltige Nutzung großer Altenburger Bauernhöfe. Es ist ein zukunftweisendes Projekt für energieeffizientes, integriertes, ländliches Bauen im denkmalgeschützten Bestand. Hier wird die historische Bausubstanz erhalten, und es ist eine Symbiose zwischen Denkmalschutz, Umwelt- und Klimaschutz entstanden“, sagte Birgit Keller, Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft heute zur Eröffnung.

Das Konzept kombiniert die Sicherung historischer Bausubstanz durch Umnutzung mit einer Minimierung des Energieverbrauchs, dem Einsatz erneuerbarer grüner Energien und einer bereits vorhandenen vollbiologischen und damit umweltverträglichen Abwasserbeseitigung mit stromloser Betriebsweise. Es habe daher Vorbildfunktion: „Die Übertragung einzelner Konzeptelemente auf andere Höfe der Region wäre Gewinn“, sagte Keller.

Die Altenburger Region ist bekannt als Land der „1000 Höfe“. Viele dieser historischen Höfe werden heute allerdings nicht mehr landwirtschaftlich genutzt. „Zur Erhaltung sind andere zukunftsfähige Nutzungskonzepte gefragt, wie das der Hofgut Erler GbR“, sagte Keller.

Die GbR wurde mit dem Ziel gegründet, ein generationsübergreifendes Konzept für eine gemeinschaftliche Bewirtschaftung des Vierseithofes in Plottendorf zu entwickeln.

Der Spatenstich für das Projekt war 2016. Das Vorhaben hat ein Investitionsvolumen von rund 1 Million Euro und wurde mit mehr als 45 Prozent durch den Freistaat Thüringen über die  Maßnahme „Revitalisierung von Brachflächen“ gefördert.

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