Keller zur Verwaltungsreform: „Wir bleiben in der Fläche und verschlanken die Führungsebene“ Keller zur Verwaltungsreform: „Wir bleiben in der Fläche und verschlanken die Führungsebene“


Ab 1. Januar 2019 wird es im nachgeordneten Bereich des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft drei neue Oberbehörden geben. In das neue Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV), das Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (TLBG) und das Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR) werden insgesamt 19 Behörden, Landesanstalten, Behördenteile und ein Landesbetrieb integriert. „Thüringen ist im Wandel. Öffentliche Verwaltungen werden sich in den kommenden Jahren vielfältigen Herausforderungen stellen müssen. Die von der rot-rot-grünen Landesregierung beschlossene Verwaltungsstrukturreform ist die Grundlage dafür, die nachgeordneten Behörden aus dem Geschäftsbereich des TMIL zukunftsfest zu machen“, sagte Ministerin Birgit Keller heute zur Pressekonferenz.

Ab 1. Januar 2019 wird es im nachgeordneten Bereich des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft drei neue Oberbehörden geben. In das neue Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV), das Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (TLBG) und das Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR) werden insgesamt 19 Behörden, Landesanstalten, Behördenteile und ein Landesbetrieb integriert. „Thüringen ist im Wandel. Öffentliche Verwaltungen werden sich in den kommenden Jahren vielfältigen Herausforderungen stellen müssen. Die von der rot-rot-grünen Landesregierung beschlossene Verwaltungsstrukturreform ist die Grundlage dafür, die nachgeordneten Behörden aus dem Geschäftsbereich des TMIL zukunftsfest zu machen“, sagte Ministerin Birgit Keller heute zur Pressekonferenz. Im neuen Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV) wird das bisherige Landesamt für Bau und Verkehr mit den vier Straßenbauämtern und dem Landesbetrieb Thülima zusammengefasst. In einem Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (TLBG) werden das Landesamt für Vermessung und Geoinformation mit den für Flurbereinigung und Flurneuordnung zuständigen Teilen der drei Ämter für Landentwicklung und Flurneuordnung verschmolzen. Im neuen Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR) werden die Landesanstalt für Landwirtschaft, die sieben Landwirtschaftsämter, die Lehr- und Versuchsanstalt Gartenbau und die nicht für Flurbereinigung und Flurneuordnung zuständigen Teile der drei Ämter für Landentwicklung und Flurneuordnung sowie die landwirtschaftlichen Teile des Referates 460 „Ländlicher Raum“ des Landesverwaltungsamtes vereint. „An den einzelnen Standorten und dem dort gewohnten Service wird sich nichts ändern. Wir sind weiterhin in der Fläche vertreten. Die größten Veränderungen haben wir im Bereich der Führungsebene, die wir mit der Neustrukturierung verschlanken. Dienst- und Fachaufsichten werden gebündelt. Das dient neben der Vermeidung von Mehrkosten auch der Beschleunigung von Verfahren und steigert die Arbeitsleistung der Verwaltung“, sagte Keller. „Insbesondere mit dem TLLLR schaffen wir eine schlagkräftige Behörde für den ländlichen Raum. Mit der neuen Struktur sorgen wir durch die Verbindung der Förderreferate für den ländlichen Raum mit den Bereichen der Landwirtschaft für ein abgestimmtes Handeln. Wir bündeln damit unsere Kräfte. Ich bin davon überzeugt, dass diese Veränderungen notwendig sind, wenn wir unseren Ansprüchen an eine moderne und zukunftsfähige Verwaltung gerecht werden wollen“, so Keller. Vor zwei Jahren wurde begonnen, die Verwaltungsstrukturreform vorzubereiten. Der Veränderungsprozess war begleitet von einem intensiven Dialog mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die neue Struktur gilt vorbehaltlich der Zustimmung des Landestages, mit der im Dezember gerechnet wird. Vorgestellt wurden auf der Pressekonferenz auch die drei designierten Präsidenten der drei neuen Oberbehörden.

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