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Grundstein für Erweiterungsbau der Evangelischen Regelschule Gotha gelegt Land fördert das Projekt mit knapp 2 Millionen Euro


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Grundsteinlegung für einen Erweiterungsbau an der Evangelischen Regelschule Gotha sagte der Staatssekretär des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft.

Zur heutigen Grundsteinlegung für einen Erweiterungsbau an der Evangelischen Regelschule Gotha sagte der Staatssekretär des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft Dr. Klaus Sühl: 

„Gute, barrierefreie Schulgebäude sind eine wichtige Grundvoraussetzung für einen modernen Schulbetrieb. Die Evangelische Regelschule in Gotha  verfolgt zudem einen ausgeprägten integrativen Ansatz und plant bis zu 40 Schülerinnen und Schüler mit diversen Beeinträchtigungen aufzunehmen. Mit unserer Förderung unterstützen wir  dieses Ziel. Zugleich wird die Attraktivität der Stadt Gotha als Wirtschafts-, Wohn- und Bildungsstandort erhöht.“

 „Die Evangelische Regelschule Gotha bietet ein Bildungsangebot über die Stadtgrenzen der Kommune hinaus. Steigende Schülerzahlen sind deshalb langfristig zu erwarten. Aufgrund des hohen Betreuungsbedarfes durch das integrative Konzept ist eine Klassenstärke von 24 - 25 Schülern vorgesehen. Die Schule  beabsichtigt, in den nächsten Jahren eine durchgehende Zweizügigkeit zu erreichen. Derzeit steht der Regelschule ein Plattenbaugebäude zur Verfügung, welches ursprünglich als Förderschule errichtet und betrieben wurde. Ein Erweiterungsbau ist deshalb notwendig“, sagte Sühl.

Der Neubau des Schulgebäudes wird als zweiflügeliges, viergeschossiges Gebäude in L-Form geplant. Die zwei Gebäudeflügel sind hinsichtlich ihrer Funktion unterteilt. Im südöstlichen Flügel befinden sich die allgemeinen Unterrichtsräume mit jeweils zwischengeschalteten Differenzierungsräumen und der Verwaltungsbereich. Im nordwestlichen Flügel sind sämtliche Fachunterrichtsräume mit entsprechend angeordneten Vorbereitungsräumen angeordnet. Geplant sind ein Haupttreppenhaus im zentralen Eingangsfoyer und ein zweites, brandschutztechnisch erforderliches Treppenhaus, in dem auch der Aufzug errichtet wird.  

Insgesamt wird die gesamte Schulanlage nach den geltenden Anforderungen umfassend barrierefrei gestaltet. Ein Amokwarnsystem wird ebenfalls installiert. Das Außengelände ist geprägt durch einen vielfältigen Baumbestand, der dem Grundstück parkähnlichen Charakter verleiht. Trotz des Neubaus wird darauf geachtet, möglichst viele Bäume zu erhalten.

Die Ausführung des Vorhabens ist zwischen August 2019 und Dezember 2020 geplant. Das TMIL unterstützt das Vorhaben mit knapp 2 Mio. Euro aus Schulbaufördermitteln des Landes. Die Gesamtkosten des Projekts betragen rund 7,8 Millionen Euro.

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