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Land fördert Maßnahmen zum Infektionsschutz in Schulen


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) stellt eine pauschale Förderung zur Verbesserung des Infektions-schutzes in Schulen zur Verfügung. „Wir stellen schnell und unbürokratisch 5 Mio. Euro bereit, um den Infektionsschutz in den Klassenräumen zu verbessern. Das Geld ist da, um zum Beispiel mobile Luftfilteranlagen, Trennwände oder andere notwendige Maßnahmen für einen besseren Infektionsschutz in Klassenräumen zu fördern. Die staatlichen Schulträger, also die Landkreise und kreisfreie Städte, können hier eigenverantwortlich planen und entsprechendes Material oder Technik beschaffen. Wenn die vor Ort zuständigen Gesundheitsämter es aus Infektionsschutzgründen für sinnvoll erachten, bestimmtes Equipment oder Geräte anzuschaffen, kann schnell gefördert werden“, so Staatssekretärin Susanna Karawanskij.

Zudem verwies die Staatssekretärin darauf, dass neben den 5 Mio. Euro Soforthilfen für den Infektionsschutz an Schulen, eine Förderung von Lüftungsreinigungen an Schulen bereits möglich ist: „Mit unserer Schulbauförderung können schon jetzt Systeme der Lüftungsreinigung bei Sanierungs- oder Neubauvorhaben gefördert werden, um den Infektionsschutz an Schulen zu verbessern. Angesichts der Corona-Pandemie sollte das bei jeder Schulbaumaßnahme mitgeplant werden.“

Die unbürokratisch abrufbaren Mittel aus der Schulinvestitionspauschale zum Einbau von Luftfilteranlagen können dort eingesetzt werden, wo eine natürliche Lüftung nicht gewährleistet ist oder ausreichend Infektionsschutz bietet.

Von den 5 Mio. Euro sind 0,5 Mio. Euro dafür vorgesehen, den Einbau „infektionsschutzgerechter Raumluftanlagen in Schulen“ wissenschaftlich zu begleiten. Die technische Lösung für mobile Luftfilteranlagen in Schulen liegt im Ermessen des jeweiligen Schulträgers. „Es befinden sich verschiedene Systeme am Markt und hier gibt es keine Vorgaben oder Empfehlungen des Bundesumweltamtes, das weiterhin das Stoßlüften als derzeit effektivste Maßnahme empfiehlt.“, so Karawanskij. Das TMIL hatte bei den zuständigen Schulträgern angefragt, welche Erfahrungen sie mit Lüftungsreiniger bzw. –anlagen gemacht haben und welche Maßnahmen sie planen. Entsprechende Tests wurden oder werden in den Städten Jena, Erfurt, Ilmenau und Altenburg durchgeführt, um die Praxistauglichkeit von Lüftungsgeräten bzw. gebauten Lüftungsanlagen zu überprüfen. Die dem TMIL rückgemeldeten Informationen aus den Landkreisen lassen erkennen, dass die Schulträger zunächst prioritär der Empfehlung des Bundesumweltamtes zum Stoßlüften bzw. regelmäßige Frischluftzufuhr als effektivste Methode folgen wollen.

Staatssekretärin Karawanskij: „Mit dem über das Corona-Sondervermögen bereit gestellten Betrag von 5 Mio. Euro hat das Land dem Thema zur aktuellen Krisenbewältigung die notwendige hohe Bedeutung gegeben, um die Schulträger beim Infektionsschutz der Schülerinnen und Schüler sowie des Lehrpersonals zu unterstützen.“

 

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