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Land fördert neues Biomasseheizwerk in Nordhausen


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Thüringens Infrastrukturministerin Birgit Keller hat heute (16. Oktober) am Spatenstich für ein neues Biomasseheizwerk Nordhausen teilgenommen. „Mit dem Biomasseheizwerk leistet die Stadt Nordhausen einen wertvollen Beitrag auf dem Weg zur Modellstadt für einen energetischen Wandel. Dabei werden jährlich etwa 200 Tonnen CO2 gegenüber der aktuellen fossil basierten Wärmeversorgungeingespart“, sagte Keller.

Die Anlage soll den Wärmebedarf des Betriebshofes der Südharzwerke und zweier angrenzender Wohnblocks decken. Die Investitionssumme insgesamt liegt bei rund 1.874.000 Euro. Die Förderung aus dem Fond für Europäische Entwicklung (EFRE) beträgt etwa 931.000 Euro, der städtische Anteil rund 233.000 Euro.

Die Biomasseheizung hat eine Kapazität von 400 kW thermischer Energie und soll den Wärmebedarf für Betriebshof und Wohnblocks in Höhe von etwa 1,5 Mio. kWh/Jahr decken.

Der Brennstoff soll holzige Biomasse aus der Grünabfallsammlung der Stadt und des Landkreises sein. Dafür wird der Grünabfall geschreddert und mehrfach gesiebt. Der holzige Bestandteil soll als Brennstoff verwendet werden, die kleineren und nichtholzigen Bestandteile werden kompostiert.

Hintergrund

Nordhausen will den Anteil an erneuerbarer Wärmeversorgung bis 2020 auf 15 % steigern. Dafür wird das Sammelaufkommen von Grünabfall genutzt.

Vorbild für das Projekt ist ein Pilotvorhaben im Kreis Rhein-Hunsrück. Seit 2010 bzw. 2011 werden dort kommunale Liegenschaften in drei Orten versorgt. Diese Anlagen dienten als best practice-Beispiele für die Planung der Anlage der Südharzwerke.

 

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