Land fördert zwei weitere zentrale Schulbauprojekte im ländlichen Raum


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

„Lernen und Bildung können neue Wege gehen, das haben uns die letzten Wochen deutlich gezeigt. Eine moderne Pädagogik braucht eine zeitgemäße Umgebung. Unser vordringliches Ziel in der Schulbauförderung ist den Sanierungs- und Investitionsstau an unseren Schulen zu lösen“, erklärte Staatsekretärin Susanna Karawanskij anlässlich der Versendung der Förderbescheide für Sömmerda und Heyerode.

Das Albert-Schweitzer-Gymnasium in Sömmerda erhält 1,5 Mio. Euro für Sanierungsmaßnahmen am Hauptgebäude und rund 1 Mio. Euro gehen an die Staatliche Gemeinschaftsschule in Heyerode für die Instandsetzung der Schulsporthalle. „Die Investitionen tragen auch dazu bei, den ländlichen Raum einmal mehr als Lebensmittelpunkt für Familien aufzuwerten. Die Schulbauförderung leistet so auch einen Beitrag zur Sicherung der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in allen Landesteilen“, so die Staatssekretärin.

Die Mittel für die beiden Vorhaben kommen aus dem Bundesprogramm zur Verbesserung der Schulinfrastruktur finanzschwacher Kommunen und werden mit Landesmitteln aufgestockt.

Am Albert-Schweitzer-Gymnasium Sömmerda soll mit Hilfe der Fördergelder die Fassade energetisch saniert und die Elektroinstallation erneuert werden. Ein weiteres Augenmerk liegt auf dem Umbau und der barrierefreien Gestaltung des Eingangsbereiches sowie der Erweiterung des Aufzuges. Auch der Einbau eines Sicherheitssystems ist geplant. Das Bauvorhaben läuft bis 2021 und beläuft sich auf Gesamtkosten von ca. 2,11 Mio. Euro. Am Albert-Schweitzer-Gymnasium lernen im aktuellen Schuljahr insgesamt 764 Schülerinnen und Schüler. Die Schülerzahl wird perspektivisch ansteigen.

Im Ortsteil Heyerode der Gemeinde Südeichsfeld soll noch in diesem Jahr die Schulsporthalle saniert werden. Ein großzügiger Umkleide- und Duschbereich soll entstehen, Heizungs- und Elektroanlagen neu installiert werden. Es werden zudem Maßnahmen für die Verbesserung der Akustik im Gebäude und den Brandschutz durchgeführt, ein barrierefreier Zugang ermöglicht eine inklusive Beschulung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,08 Mio. Euro.

Insgesamt 28 Thüringer Schulen haben damit bislang in der aktuellen Programmphase, die sich von 2018 bis 2022 erstreckt, eine Förderung erhalten. Insgesamt stehen den staatlichen Schulen im Freistaat knapp 72 Mio. Euro aus dem Bundesprogramm für die Sanierung, Um- und Neubauten zur Verfügung. Der Freistaat beteiligt sich mit weiteren 8 Mio. Euro.

Mit Hilfe der Schulbauförderung konnten seit 2015 Baumaßnahmen an insgesamt 98 Schulen realisiert werden. Im laufenden Jahr sind 18 Projekte zur Förderung vorgesehen, davon vier an Schulen in freier Trägerschaft.

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