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Land unterstützt Netzwerkarbeit zur Belebung von Innenstädten


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

„Um das Aussterben von Innenstädten zu verhindern und sie als zentrale Orte im Stadtbild aufrecht zu erhalten, müssen wir bereit sein, ihnen neue Funktionen und Aufgaben zu geben. Vernetzung von Angeboten, Nutzung von Synergien im Marketing und der offene Dialog der Akteure vor Ort bilden dafür die Grundlage. Die „Netzwerkinitiative Innenstädte erfolgreich machen“ bringt Gewerbetreibende, Gastronomen, Dienstleister und kommunale Verantwortliche an einen Tisch und gibt Impulse. Nie war die Notwendigkeit hierfür dingender als heute. Daher unterstützt das Land diese Initiative ausdrücklich“, sagte die für Städtebau zuständige Staatssekretärin Susanna Karawanskij heute (3. Juli) anlässlich der Übergabe eines Fördermittelbescheides des Landes über 80.000 Euro.

Mit den Mitteln wird die Netzwerkinitiative der Städte Apolda, Heilbad Heiligenstadt, Sömmerda, Bad Langensalza und Leinefelde-Worbis unterstützt. Bad Langensalza hat seit Jahresbeginn bis Juni 2022 die organisatorische Federführung für diese koordinierte interkommunale Zusammenarbeit übernommen.

Ziel der „Netzwerkinitiative Innenstädte erfolgreich machen“ ist es, die Zusammenarbeit zwischen innerstädtischen Gewerbetreibenden und kommunalen Verwaltungen zu vertiefen, ein Städtenetzwerk zu bilden und Erfahrungsaustausche durchzuführen. „Verwaisen die Innenstädte, ziehen sich Gastronomen und Gewerbetreibende sowie Dienstleister zurück. Es droht eine Abwärtsspirale in Gang zu kommen. Mit der Netzwerkinitiative kann dem gezielt entgegen gewirkt werden. Der ganzheitliche Ansatz der dabei verfolgt wird, indem alle relevanten Akteure einbezogen werden, ist – davon bin ich überzeugt – ein effektives Mittel“, so Staatssekretärin Karawanskij weiter.

Die Städte Apolda, Heilbad Heiligenstadt, Sömmerda und Bad Langensalza arbeiten seit 2017 im Rahmen der Initiative zusammen, die als Pilotprojekt schon 2015 von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Thüringen gestartet worden war. Im September 2019 wurde die Kooperationsvereinbarung erneuert und das Netzwerk um Leinefelde-Worbis erweitert.

Durch eine koordinierte interkommunale Zusammenarbeit sollen die Entwicklungschancen für jede beteiligte Kommune erhöht werden. Das so etablierte Städtenetzwerk hilft, die interkommunale Zusammenarbeit zu vertiefen, den wechselseitigen Erfahrungsaustausch zu intensivieren und so mittelfristig Impulse für nachhaltige Lösungsansätze zu geben. Langfristig sollen konkrete stadtspezifisch anwendbare Lösungsansätze erarbeitet werden, Erfolgsfaktoren eines attraktiven und vitalen Einzelhandels- und Dienstleistungsstandortes Innenstadt identifiziert und einzelne Projekte umgesetzt werden, um die Mittelzentren zukunftsfest zu machen. Gemeinsame Projekte sollen die Kooperation auch nach außen hin sichtbar machen. Ein Koordinator unterstützt die Städte bei der Ideenfindung und Umsetzung.

Neben Apolda, Sömmerda, Bad Langensalza, Heilbad Heiligenstadt und Leinefelde-Worbis arbeiten seit Februar 2019 auch die Städte Eisenach, Mühlhausen, Sondershausen und Gotha im Rahmen der „Netzwerkinitiative Innenstädte erfolgreich machen“ zusammen.

Die Fördermittel in Höhe von 80.000 Euro, mit denen das Land das Vorhaben unterstützt, stammen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

Dem TMIL stehen in der aktuellen Förderperiode EFRE-Fördermittel in Höhe von ca. 210 Mio. Euro zur Unterstützung der nachhaltigen Stadtentwicklung in Thüringer Kommunen zur Verfügung. Rund 40 Städte und Gemeinden hatten sich für diese Förderung im Rahmen eines Wettbewerbes des TMIL in den Jahren 2015 und 2016 als EFRE-Förderkommunen qualifiziert. Seit Ende 2016 sind rund 100 Vorhaben und EFRE-Mittel in Höhe von über 165 Mio. Euro (fast 75% des Gesamtbudgets) bewilligt worden.


gez. Antje Hellmann
Pressesprecherin
 

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