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Land unterstützt Regionalentwicklung im Landkreis Nordhausen mit 126.000 Euro


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Die Angleichung der Lebensverhältnisse in Stadt und Land ist eine wichtige Zukunftsaufgabe im Freistaat. „Um Thüringen fit für die Zukunft zu machen, brauchen wir starke Regionen. Und starke Regionen kann es nur geben, wenn die Akteure in den jeweiligen Kommunen und Landkreisen ein gemeinsames Ziel haben und für dieses eng zusammenarbeiten. Solche Kooperationen zu unterstützen, voranzutreiben und zu gestalten, ist eines der Ziele der Richtlinie zur Förderung der Regionalentwicklung. Ich freue mich, dass es uns so nun auch möglich ist, das Engagement der regionalen Akteure im Landkreis Nordhausen aktiv zu unterstützen und so die gesamte Region Nordthüringen für die Zukunft stark zu machen“, dies erklärte Torsten Weil anlässlich der Übergabe eines Fördermittelbescheids an Landrat Matthias Jendricke in Höhe von 126.000 Euro.

Der Landkreis Nordhausen erhält die Fördermittel für die Erstellung eines Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) im Rahmen der „Thüringer Richtlinie zur Förderung von Projekten und Maßnahmen der Regionalentwicklung und zur Gestaltung der Folgen des demografischen Wandels“.

Mit dem Geld soll gemeinsam mit den Kommunen für den gesamten Landkreis ein REK erarbeitet werden, dass auch ein Radwegekonzept umfasst. In den Veränderungsprozess, der durch das REK angeschoben wird, sollen die Kommunen und Bürger aktiv eingebunden werden. Ein flächendeckender Ansatz soll sicherstellen, dass die Potenziale der beteiligten Gebietskörperschaften durch Kooperationen gebündelt und Maßnahmen sowie gemeinsame Projekte entwickelt werden, die die gesamte Region voranbringen. Der Landkreis als Projektträger übernimmt bei der Konzepterstellung eine koordinierende Funktion.

„Durch die Neubildung der Landgemeinde Bleicherode und Vergrößerung der Landgemeinde Harztor haben sich die Strukturen im Landkreis Nordhausen grundlegend geändert. Daher müssen die Schulnetz-, Sportstätten-, Radwege- und ÖPNV-Planungen angepasst werden. Es ist beachtlich, dass das Land diesen Strategieprozess mit einer 90-prozentiger Förderung unterstützt. Der Landkreis Nordhausen will Partner für die Kommunen und Motor für die Zukunft sein“, so Landrat Matthias Jendricke.

Das Projekt des Landkreises Nordhausen war eines von 35, die sich für eine Förderung im Rahmen der „Thüringer Richtlinie zur Förderung von Projekten und Maßnahmen der Regionalentwicklung und zur Gestaltung der Folgen des demografischen Wandels“ beworben haben. Wie die festgesetzten Förderziele erreicht werden, steht im Fokus des Prüf- und Bewertungsverfahrens, dem alle Projektanträge unterzogen wurden. Insbesondere wird darauf geachtet, dass die Erfordernisse der Raumordnung und die Leitvorstellungen des Landesentwicklungsprogramms sowie der Regionalpläne umgesetzt werden. Darüber hinaus sollen die geförderten Vorhaben die Zusammenarbeit lokaler und regionaler Akteure stärken und interkommunale Kooperationen stabilisieren.

Das Vorhaben des Landkreis Nordhausens zur Erarbeitung eines Regionalen Entwicklungskonzeptes erfüllt all diese Kriterien. Bereits im Vorfeld sind die Kommunen in das Projekt eingebunden wurden, im weiteren Verlauf sollen interessierte oder fachkundige Akteure angesprochen und ein Öffentlichkeitskonzept erarbeitet werden.

Für das Jahr 2021 besteht noch bis zum 30. September 2020 die Möglichkeit, Projekte im Rahmen der „Thüringer Richtlinie zur Förderung von Projekten und Maßnahmen der Regionalentwicklung und zur Gestaltung der Folgen des demografischen Wandels“ einzureichen.

Die Antragsunterlagen stehen auf der Homepage des TMIL bereit und sind postalisch beim Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Werner-Seelenbinder-Straße 8, 99096 Erfurt einzureichen (https://infrastruktur-landwirtschaft.thueringen.de/servicebereich/antraege-formulare-foerderung/). Zusätzlich ist ein digitales Antragsexemplar an poststelle@tmil.thueringen.de zu senden.

 

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