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Landesregierung setzt sich für Waldbesitzende bei Bewältigung der Waldschäden ein


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Thüringens Forststaatssekretär Torsten Weil verschaffte sich heute (26.6) gemeinsam mit Vertretern des Waldbesitzerverbandes für Thüringen e.V. bei Eschenbergen im Landkreis Gotha einen Überblick über die Waldschäden im Privatwald. „Die Waldbesitzenden in Thüringen stehen vor großen Herausforderungen und leisten unter erheblichen Druck eine hervorragende Arbeit, um die von Trockenheit und Schädlingen verursachten Waldschäden zu beheben und die gesunden Bäume zu schützen. Sie können dabei auf die bestmögliche Unterstützung durch die Landesregierung bauen“, so Weil.

Der Staatssekretär betonte die große Bedeutung der Waldbesitzenden für den Freistaat: „Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer stehen enormen Herausforderungen gegenüber. Die Beseitigung der Waldschäden, die Wiederbewaldung und der notwendige Waldumbau haben herausragende Bedeutung für unsere Gesellschaft und für künftige Generationen. Schließlich erfüllen die Wälder vielfältige Funktionen, so etwa als Arbeitsplatz, Lieferant von Nutzholz, Lebensraum von Pflanzen und Tieren oder Ort der Erholung und des Sports.“

Um die finanziellen Belastungen für die Waldbesitzenden zu mindern, werden vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft in diesem Jahr bereits 21 Mio. Euro Fördermittel für die Bewältigung von Extremwetterereignissen und Waldschäden sowie die Wiederaufforstung geschädigter Waldflächen bereitgestellt, von denen etwa 8,5 Mio. Euro bewilligt worden seien, so der Staatssekretär. Er nehme aus den heutigen Gesprächen Hinweise und Anregungen mit, welche weiteren Maßnahmen das Land zur Unterstützung der Waldbesitzenden ergreifen kann. „Auch unsere bisherigen Fördermaßnahmen haben wir in engem Austausch konzipiert, um sie bedarfsgerecht gestalten zu können.“

Bei der Waldbegehung zeigte sich Staatssekretär Weil besorgt, dass neben den Nadelbäumen zunehmend auch Laubbaumarten wie Buche, Esche und sogar Eiche von Trockenschäden betroffen sind. „Das zeigt, wie stark die Folgen des Klimawandels unseren Wäldern zusetzen und das schnelles Handeln geboten ist, um den Waldumbau zu klimastabilen Mischwäldern voranzubringen“, sagte Weil. „Wir werden beim Bund weiter Druck machen, dass die zugesagte Bundesförderung von insgesamt 500 Mio. Euro schnellstmöglich auf die Fläche kommt und bei den Waldbesitzenden landet.“

Staatssekretär Weil wurde bei dem Termin begleitet vom Präsidenten des Waldbesitzerverbandes Jörg Göring und dem Geschäftsführer Wolfgang Heyn, Vertretern der Forstbetriebsgemeinschaften Eschenbergen und Döllstädt, der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Nordthüringen, des Forstamtes Hainich-Werratal und der Waldgenossenschaft „Laubgenossenschaft Langula“.

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