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Landwirtschaftsministerium organisiert Dialog zwischen Erntebetrieben und Gewerkschaft zu Arbeitsbedingungen für Saisonkräfte


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

„Als Ministerium machen wir uns für faire Arbeitsverhältnisse für Menschen in der Saisonarbeit und Planbarkeit für die Landwirtschaftsunternehmen in der kommenden Erntezeit stark. Dazu ist der Austausch auf Augenhöhe zwischen den Betrieben und Gewerkschaften besonders wichtig“, dies erklärte Staatssekretär Weil im Nachgang einer Onlinekonferenz mit Landwirtschaftsverbänden und Arbeitnehmervertreter:innen gestern (18.02.) in Erfurt. Zu dem Videodialog hatte der Staatssekretär für Landwirtschaft Torsten Weil eingeladen.

„Ich freue mich sehr, dass wir die Initiative Fairere Mobilität und Gewerkschaften sowie die Vertretung der Unternehmer und Branchenverbände an einen Tisch bringen konnten und uns einig waren, dass wir gute Methoden und Verfahren etablieren wollen, um faire wie praktikable Bedingungen in Thüringen für die Einreise, die Unterbringung sowie den Gesundheits- und Arbeitsschutz für die Erntehelferinnen und –helfer zu sichern. Allen Beteiligten ist ihre große Verantwortung, insbesondere in der Corona-Pandemie, bewusst“, so Weil. „Ich stehe hier auch weiterhin gerne für Vermittlungen zwischen den Akteuren bereit. Wir bleiben im Dialog, auch bei kritischen Themen.“

Im vergangenen Jahr arbeiteten 20.000 ausländische Saisonkräfte im Landwirtschaftsbereich und im Gartenbau. „Vor allem für Unternehmen im Bereich Spargel und anderen Gemüsekulturen, dem Obstbau oder auch für die Hopfenkultur sind ausländische Saisonarbeitskräfte von überlebenswichtiger Bedeutung. Sie sichern den wirtschaftlichen Erfolg der regionalen Erzeugung und garantieren Wertschöpfung im ländlichen Raum. Wir stehen in der Pflicht den Saisonkräften gute Arbeitsbedingungen zu gewährleisten“, so Weil.

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