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Lückenschluss im Radweg Städtekette geschafft - Radweg zwischen Erfurt-Vieselbach und Azmannsdorf freigegeben


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Ministerin Susanna Karawanskij hat heute, 17. September 2021, gemeinsam mit Oberbürgermeister Bausewein die Radwegeverbindung zwischen den Erfurter Ortsteilen Vieselbach und Azmannsdorf feierlich für den Verkehr freigegeben.

Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann (CDU), Oberbürgermeister Andreas Bausewein, Susanna Karawanskij (Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft), Christian Poloczek (Ortsteilbürgermeister Vieselbach), Landtagsabgeordnete Karola Stange (Die Linke), Andreas Reiche (Geschäftsführer Mütze & Rützel Bauunternehmen GmbH), Matthias Bärwolff (Beigeordneter für Bau, Verkehr und Sport) stehen auf dem Freigabeabschnitt schneiden das Band durch

„Der Lückenschluss zwischen Vieselbach und Azmannsdorf ist für den Radfernweg Thüringer Städtekette und die D4-Route im Radnetz Deutschland von  großer Bedeutung“, so die Ministerin.

Für dieses Projekt habe der Freistaat Fördermittel in Höhe von fast 1,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, sagte die Ministerin weiter. Außerdem betonte sie: „Wir wollen die Radverkehrsinfrastruktur in der Fläche systematisch verbessern und die Verkehrssicherheit vor allem der schwächeren Verkehrsteilnehmenden erhöhen. Dafür stellen wir allein in diesem Jahr 17,6 Millionen Euro Fördergelder bereit. Mit diesen Investitionen in die Infrastruktur schaffen wir eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger das Fahrrad als ökologisches und gesundes Fortbewegungsmittel nutzen können“.

Für die Förderung kommunaler Radwege stehen das mit Landesmitteln untersetzte KVI-Förderprogramm und das Sonderprogramm Stadt-Land, das vom Bund aufgelegt wurde, zur Verfügung. Insgesamt werden durch das TMIL in diesem Jahr circa 53 Millionen Euro für die Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur aufgewendet. Damit liegt Thüringen 2021 – bezogen auf die jeweiligen Landesgrößen – deutlich über den Mitteln, die beispielsweise Sachsen-Anhalt (33,2 Mio. EUR bei fast gleicher Einwohnerzahl) und Sachsen (79,5 Mio. EUR bei fast doppelt so hoher Einwohnerzahl) für vergleichbare Aufgaben in ihren Landeshaushalten eingestellt haben. „Damit wird die hohe Bedeutung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur in unserer Thüringer Förderpolitik deutlich“, so die Ministerin weiter.

Im Hinblick auf die für den Klimaschutz unerlässliche Verkehrswende forderte die Ministerin, dass die flankierende finanzielle Unterstützung des Bundes für kommunale Radverkehrsvorhaben weiterhin unverzichtbar bleibe und das Sonderprogramm Stadt-Land über das Jahr 2023 fortgesetzt werden müsse. Auch für den Thüringer Landeshaushalt 2022 gelte, dass die Mittel für die Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur mindestens auf dem Niveau der Vorjahre verstetigt werden müsse.

Hintergrund:

Die Thüringer Landesregierung hat sich im Radverkehrskonzept 2.0 von 2018 das Ziel gesetzt, den Radverkehrsanteil bis 2030 auf 15 Prozent zu steigern. 2017 betrug der Radverkehrsanteil in Thüringern 7 Prozent. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden in insgesamt neun Handlungsfeldern Maßnahmen vorgeschlagen.

Weitere Informationen und das Radverkehrskonzept 2.0 für den Freistaat Thüringen finden Sie auf der Internetseite www.infrastruktur-landwirtschaft.thueringen.de/unsere-themen/verkehr-und-strassenbau/radwege

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