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Minister Hoff begrüßt Vergabeentscheidung für den Bau der B 247


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Am 20. Juli 2021 wurde die Vergabeentscheidung für den 24,4 km langen Abschnitt Neu- und Ausbau der B 247, Ortsumgehungen Mühlhausen, Höngeda und Großengottern/Schönstedt getroffen. „Nach sorgfältiger Vorbereitung können wir den Startschuss für eines der bedeutsamsten Straßenbauprojekte in Thüringen geben", zeigt sich der Thüringer Infrastrukturminister Prof. Benjamin-Immanuel Hoff erfreut. Vertragsbeginn ist der 1. Oktober 2021.

 

„Mit diesem wichtigen Straßenbauprojekt verfolgen wir zwei Ziele. Wir können endlich die nachvollziehbaren Forderungen der Anwohner:innen in den betroffenen Orten nach Verkehrsberuhigung baulich umsetzen. Andererseits stärken wir die wichtigste Verkehrsachse im nordwestlichen Thüringen", erklärt Minister Hoff. Das Bauvorhaben an der B 247 ermögliche sowohl eine verbesserte Anbindung der Städte Mühlhausen und Bad Langensalza als auch die Belebung des ländlichen Raumes in dieser Region.

„Ich danke dem Bund für die Bereitstellung der Finanzmittel, den Bürgerinnen und Bürgern für ihre langjährige Geduld sowie allen an der Planung und Vorbereitung Beteiligten für ihr Engagement. Ich hoffe auf einen zügigen und unfallfreien Bauverlauf", so Hoff. Die Fertigstellung des Vorhabens ist für 2025 vertraglich vereinbart.

Gleichzeitig kündigt Minister Hoff an, dass die Planungen an den weiteren, bisher noch nicht ausgebauten Abschnitten des Straßenzuges B 247 – B 176 – B 4 zwischen den Bundesautobahnen A 38 und A 71 engagiert weiterlaufen.

Hintergrund

Die Bundesstraße 247 als Hauptbestandteil des überregional wirksamen Straßenzuges B 247 – B 176 – B 4 stellt ein wesentliches Bindeglied zwischen den Bundesautobahnen A 38 und A 71 im Freistaat Thüringen dar. Sie bildet die Verbindung der Wirtschaftsräume Mittelthüringens (Eisenach – Gotha – Erfurt – Weimar – Jena) und Südniedersachsens/Nordhessens (Göttingen – Kassel) sowie der dazwischenliegenden autobahnfernen Mittelzentren Mühlhausen (mit Teilfunktion eines Oberzentrums) und Bad Langensalza. Mit der Errichtung einer durchgängigen, leistungsfähigen Außerortsstraßenverbindung soll die Region im Nordwesten Thüringens besser an das Autobahnnetz und die benachbarten Wirtschaftsräume angebunden und ihre wirtschaftlichen Standortqualitäten gestärkt werden. Zugleich sollen damit die Ortsdurchfahrten von überregionalem Durchgangsverkehr entlastet werden.

Der Straßenzug gliedert sich in folgende Abschnitte

B 247 Ortsumgehung (OU) Leinefelde, 3,6 km – in Betrieb
B 247 Neu- und Ausbauabschnitt OU Kallmerode, 5,5 km – im Bau, geplante Fertigstellung 2022
B 247 OU Dingelstädt, 3,3 km – in Betrieb
B 247 Ausbauabschnitt Dingelstädt bis Mühlhausen, 10,4 km – Entwurfsplanung in Bearbeitung
B 247 Neu- und Ausbauabschnitt Mühlhausen bis Bad Langensalza, 24,4 km – Vertragsbeginn 1. Oktober 2021, geplante Fertigstellung 2025
B 247/B 176 OU Bad Langensalza, 6,6 km – in Betrieb
B 176 Neu- und Ausbauabschnitt Bad Langensalza bis Gräfentonna (einschließlich OU), 7,3 km – Entwurfsplanung in Bearbeitung
B 176 Ausbauabschnitt Gräfentonna bis Andisleben, 11,8 km – Vorplanung in Bearbeitung
B 4 Andisleben bis Erfurt, 8,5 km – in Betrieb

 

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