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Minister Hoff: „Landesregierung bekennt sich zur Ohratalbahn“


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

„Die Zossenrail GmbH hatte einen Antrag gestellt, die Strecke zwischen Emleben und Gräfenroda nicht weiter zu betreiben. Dem musste das Ministerium nach dem rechtlich vorgeschriebenen Verfahren stattgeben. Seit 2014 sind dort keine Züge mehr gefahren und die Unterhaltskosten der Strecke waren betriebswirtschaftlich für die GmbH nicht mehr tragbar. Wir bedauern es sehr, dass es nicht gelungen ist, ein tragfähiges Verkehrskonzept für den Personen- oder Güterverkehr auf der Ohratalbahn zu entwickeln. Die Strecke bleibt jedoch dem Eisenbahnverkehr gewidmet und unser Ziel ist es, die Strecke wiederzubeleben“, sagte Infrastrukturminister Benjamin-Immanuel Hoff. „Wir stehen zu unseren Plänen, stillgelegte Strecken wiederzubeleben und so vor allem ländliche Regionen besser an den Schienennahverkehr anzubinden. Wichtig ist natürlich, dass es tragfähige Konzepte gibt. Das TMIL hat dazu auch den Landrat von Gotha und den Bürgermeister von Ohrdruf zu einem Dialog vor Ort eingeladen.“

Am 4. März 2020 wurde dem Stilllegungsantrag der Zossenrail GmbH & Co.KG stattgegeben. Das gesetzlich vorgeschriebene Verfahren wurde sachgerecht durchlaufen und abgeschlossen. Die Befreiung der Zossenrail GmbH & Co.KG von den Betreiberpflichten steht einer potenziellen Reaktivierung jedoch nicht im Weg. Im Zuge der Veröffentlichung im Bundesanzeiger hat  bisher kein anderes Unternehmen sein Interesse zur Betriebsübernahme bekundet. Die Strecke bleibt dem Eisenbahnzweck gewidmet und ein Eisenbahninfrastrukturunternehmen – auch die Zossenrail – kann eine Betreibergenehmigung beim TMIL beantragen.

 

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