Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Minister Hoff zum Nationalen Radverkehrsplan 3.0: „Der neue Radverkehrsplan setzt ehrgeizige Ziele. Jetzt braucht es verbindliche finanzielle Zusagen vom Bund, um Deutschland zum Fahrradland zu machen“


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Zur Vorstellung des Nationalen Radverkehrsplans durch Bundesminister Scheuer erklärt Infrastrukturminister Benjamin-Immanuel Hoff: „Deutschland will Fahrradland werden. Der Weg dorthin ist ambitioniert und erfordert gemeinschaftliches Handeln von Bund, Ländern, Kommunen und Verbänden. Unser Ziel ist ein Paradigmenwechsel im Radwegebau. Wir haben in den vergangenen Jahren viel in den Radverkehr investiert, um das Radfahren in Thüringen nicht nur attraktiver, sondern vor allem auch sicherer zu machen. Dass vom Bund deutliche Signale kommen, hier mehr Engagement als bislang zu zeigen, freut uns. Wir brauchen allerdings nicht nur Absichtserklärungen, sondern verbindliche Zusagen für eine verlässliche und dauerhafte finanzielle Unterstützung. Ein geeignetes Instrument wäre die Verstetigung des Sonderprogramms „Stadt und Land“ über 2023 hinaus“.

Mit dem Nationalen Radverkehrsplan (NRVP 3.0) stellt der Bund die Weichen für die Radverkehrsförderung der nächsten 10 Jahre. Der Bund setzt sich dabei konkrete und ehrgeizige Ziele, wenn künftig mehr und längere Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden und im gleichen Zuge die Zahl der im Verkehr getöteten Radfahrenden deutlich sinken soll. Verkehrssicherheit, sichere und lückenlose Radinfrastruktur sowie die Schaffung von Parkmöglichkeiten für Fahrräder sind wichtige Aufgaben, denen sich auch Thüringen stellt. In der Prüfung ist beispielsweise, wie es in Thüringen gelingen kann, bei dem Neu-, Um- und Ausbau von Landesstraßen möglichst immer auch einen Radweg zu bauen, damit Radfahrende sicherer unterwegs sein können.

Hintergrund:

Am 21. April 2021 hat das Bundeskabinett den Nationalen Radverkehrsplan (NRVP 3.0) verabschiedet. Er beschreibt die Fahrradstrategie des Bundes bis 2030 und gibt den Ländern, Kommunen, der Wirtschaft und der Wissenschaft Leitlinien an die Hand.  Seit 2002 wird der NRVP ca. alle 10 Jahre neu aufgelegt. Für den NRVP 3.0 wurde ein breite Diskussion mit Vertretern von Ländern, Kommunen, Verbänden und der Wissenschaft geführt und Bürger und Bürgerinnen konnten sich in einer Befragung beteiligen.

Der Bund stellt von 2020 bis 2023 insgesamt 900 Mio. € zusätzlich für den Fahrradverkehr zur Verfügung. Die Gelder kommen aus dem Klimaschutzprogramm 2030. Aus den Mitteln wird zum Beispiel das Sonderprogramm „Stadt und Land“ finanziert, mit dem die Länder und Kommunen erstmals Finanzhilfen für flächendeckende Radverkehrsnetze und Abstellanlagen erhalten. Für Thüringen sind bis 2023 rund 20 Mio. € vorgesehen.

Neueste Beiträge

  • TMIL-MedieninformationFörderung zur Umgestaltung der Bahnhofsareale in Meiningen, Sondershausen und Jena

    Gestern übergab Ministerin Susanna Karawanskij in Meiningen einen Förderbescheid für eine Machbarkeitsstudie zur Umgestaltung des dortigen Bahnareals. In diesem Jahr fördert das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) insgesamt drei solcher Projekte mit insgesamt 155.00 Euro. Alle drei Projekte sind Ergebnisse der Gunstraumstudie Thüringer ICE-Knoten, mit der die Entwicklungspotenziale für Bahnhöfe in anderen Thüringer Städten und umliegenden Regionen durch den ICE-Knoten in Erfurt untersucht wurden. „Wir fördern nun weiterführende Machbarkeitsstudien in Meiningen, Sondershausen und Jena, mit denen Konzepte zur Neu- und Umgestaltung der Bahnhofsareale erarbeitet werden. Bahnhöfe sind die Tore zur Stadt, sie sind sehr repräsentativ und haben zudem eine große Strahlkraft für die weitere positive Innenentwicklung von Orten. Vom ICE-Knoten in Erfurt soll der ganze Freistaat profitieren. Das Ziel verfolgen wir konsequent“, so Ministerin Susanna Karawanskij.   zur Detailseite

  • Ministerin Karawanskij zum Reinigungsprozess für den GAP Strategieplan: „Wir haben Fortritte erzielt. Doch auf eine beherzte Entscheidung für 2023 haben wir uns nicht einigen können.“


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    Heute trafen sich die Ministerinnen und Minister der Länder zusammen mit dem Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft zu einer Sonderagrarminister Konferenz. Nach vielen Vorabstimmungen mit den Kommissionsdienststellen hat der Bund eine Diskussionsgrundlage vorgelegt, die den Entwurf des Strategieplan Deutschlands genehmigungsfähig ausgestalteten soll und die Anregungen der KOM (im sogenannten Observation Letter) aufnimmt.   zur Detailseite

  • Spatenstich: Landesregierung fördert Neubau der Grundschule Bad Berka mit 5 Mio. Euro


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    In Bad Berka fand heute der feierliche Spatenstich für den Neubau der Staatlichen Grundschule Bad Berka „Am Siedlerweg“ statt. Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft fördert das Vorhaben mit insgesamt 5 Mio. Euro aus dem Schulbauprogramm.   zur Detailseite

  • Agrarförderung wird digitaler – erstmals vollständig onlinebasiertes KULAP-Verfahren


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    „Die Digitalisierung schreitet voran und wir halten Schritt. Das neue onlinebasierte Antragsverfahren bietet viele Vorteile“, sagte Agrarministerin Susanna Karawanskij während eines Besuchs des Agrarförderzentrums und der EU-Zahlstelle in Sömmerda. Dabei informierte sich die Ministerin über die Neuerungen und den aktuellen Stand des Verfahrens.   zur Detailseite

  • Thüringer Landesgartenschau 2028 geht an die Orla-Region


    Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

    „Landesgartenschauen sind mehr als ein großes Event mit touristischem Mehrwert. Sie sind vor allem ein Instrument der Stadtentwicklung, das der Förderung eines hochwertigen Wohnumfeldes ebenso dient wie dem Landschafts-, Natur- und Umweltschutz. Sie stärken die Identifikation der Menschen mit ihrer Stadt und ihrer Region“, sagt Staatssekretär Torsten Weil anlässlich der Bekanntgabe der Gewinnerregion der Landesgartenschau 2028.   zur Detailseite

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: