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Erfurter Kreuz Ministerin Karawanskij zum Runden Tisch Erfurter Kreuz: „Im Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner haben wir schon viel erreicht“


Am 26. August 2021 trafen sich erstmals alle an der Entwicklung am IG Erfurter Kreuz Beteiligten und Betroffene an einem Runden Tisch in der „Neuen Mitte“ in Ichtershausen.

Susanna Karawanskij in der Beratungsrunde

Die Gemeinde Amt Wachsenburg hatte eingeladen und zahlreiche Ortsteilbürgermeister, Vertreter:innen von Gemeinden, Unternehmen, Landesentwicklungsgesellschaft (LEG), Thüringer Energienetze (TEN) sowie Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee und Staatssekretärin Susanna Karawanskij folgten der Einladung.

Ziel des Runden Tisches war es, alle Beteiligten über den aktuellen Sachstand der Planungen und Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Industriegebiet Erfurter Kreuz und der Neuansiedlung des Batterieherstellers CATL zu informieren. Unter anderem stellte die TEN erstmals die 3D-Computer-Visualisierung der geplanten 110kV-Leitung mit anschließendem Umspannwerk den Vertreter:innen der Gemeinden vor. Die an den Planungen beteiligten Akteure verdeutlichten die Notwendigkeit der Errichtung der Starkstromleitung, bevor die TEN mit dieser in die Planfeststellungsverfahren gehen wird. Ein besonderer Fokus des Runden Tisches lag dem Positionspapier des Gemeinderats Amt Wachsenburg. Das Positionspapier enthält eine Liste mit verschiedenen Projekten, die beim Ausbau der Erfurter Kreuzes berücksichtigt werden sollen. „Alle Beteiligten sind zufrieden, wie viel wir schon erreicht haben und es wurde deutlich, dass für manche Projekte andere Akteure mit ins Boot geholt werden müssen“, sagte Ministerin Karawanskij. So habe das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) zum Beispiel den Bund angeschrieben und darum gebeten, im Interesse des Lärmschutzes für die anliegenden Gemeinden eine Geschwindigkeitsreduzierung zwischen der A 4 - Anschlussstelle Neudietendorf und dem Kreuz Erfurt auf 100 km/h zu prüfen. Weitere Aspekte konnten bereits geklärt werden. Ichtershausen erhält eine neue Schule und die zunächst geplante Erweiterung der Mülldeponie ist nach Einwänden der Gemeinde vom Tisch.

Ministerin Karawanskij zeigte sich zufrieden mit dem konstruktiven Gespräch: „Es war ein Austausch auf Augenhöhe, der durch sachliche Argumente und Verständnis für die verschiedenen Interessen geprägt war. Der Beteiligungsprozess ist teilweise herausfordernd, aber er lohnt sich. Denn so stellen wir sicher, dass der weitere Ausbau des Erfurter Kreuzes von den Menschen vor Ort mitgetragen wird.“  

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