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Ministerin Karawanskij zur Wald Sonder-AMK: „Waldrettung ist eine generationenübergreifende Aufgabe und muss langfristig planbar sein“


Bei der gestrigen (16. Mai) Sonder-Agrarminister:innenkonferenz (AMK) kündigte der Bund an, den Ländern zeitnah ein Konzept zur Honorierung der Ökosystemleistungen des Waldes zu präsentieren und die 200 Mio. Euro für 2022 den Waldbesitzenden bereitzustellen: „Ich begrüße die Ankündigung des Bundesministers ausdrücklich, die Honorierung der Ökosystemleistungen in diesem Jahr umzusetzen. Besorgt bin ich jedoch hinsichtlich einer schnellen Hilfe für die Waldbesitzenden. Ich habe den Bund aufgefordert, für 2022 ein einfaches System anzubieten und langfristige Planungssicherheit für alle Waldbesitzarten zu gewährleisten. Die Waldrettung ist eine generationenübergreifende Aufgabe und muss langfristig planbar sein“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij.

Ministerin Susanna Karawanskij im Wald
Foto: D. Santana (TMIL)

Mit dem "Klimaschutz Sofortprogramm 2022" wurde am 23. Juni 2021 eine Vorlage beschlossen, mit der eine Honorierung der Klimaschutzleistung des Waldes durch die neue Bundesregierung umgesetzt werden kann. Im Entwurf des Bundeshaushalts 2022 sind dafür 200 Millionen Euro aus dem Energie- und Klimafonds eingeplant.

Dass der Bund die Holzbauquote im Wohnungsbau bis zum Jahr 2030 auf 30 Prozent erhöhen will, bewertet Ministerin Karawanskij als gutes Signal. „Für das Waldland Thüringen und unsere Forstwirtschaft sind das gute Aussichten. Wir setzen stark auf den klimafreundlichen Baustoff Holz und haben bereits verschiedene Modellprojekte im staatlichen Hochbau und im Schulbau gefördert.“ Die Länder haben den Bund bei der Sonder-AMK aufgefordert, die Holzbauoffensive voranzubringen und zeitnah über den Zeitplan zur Weiterentwicklung des Bauordnungsrechts zur Unterstützung des Bauens mit nachwachsenden Rohstoffen zu informieren.

Bei der AMK am 1. April vereinbarten Bund und Länder eine AMK-Sondersitzung zu den drängenden forstpolitischen Themen.

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