Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Ministerin Keller bei Jahreskonferenz Stadtumbau in Rudolstadt


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller, eröffnet heute (21.11.2019) die Jahreskonferenz Stadtumbau 2019 in Rudolstadt.

Die Jahreskonferenz Stadtumbau 2019 in Rudolstadt befasst sich mit dem Thema „Aktivierung von Problemimmobilien im Blickfeld aktueller Herausforderungen der Stadtentwicklung“.

Thüringens Bauministerin Birgit Keller dazu: „Verwahrloste Immobilien oder sogenannte Problemimmobilien finden sich in allen Wohnungsmärkten und Regionen. Diese Immobilien sind eine besonders große Herausforderung für die Stadtentwicklung. Denn sie beeinträchtigen das Quartier und blockieren die städtebauliche Weiterentwicklung. Solche Immobilien können ein breites Spektrum an sozialen und städtebaulichen Problemen auslösen. Die Gemeinden brauchen Unterstützung im Umgang mit den verwahrlosten Immobilien.“

Der thematische Fokus der Jahreskonferenz Stadtumbau 2019 liegt auf den vorhandenen Rechtsinstrumenten und Strategien, mit denen Gemeinden gegen diese Missstände vorgehen können. Mit ausgewählten Fallbeispielen werden verschiedene Problemlagen und übertragbare Lösungsansätze aufgezeigt. „Wir müssen uns immer wieder bewusst werden, dass wir in den vergangenen 30 Jahren in Thüringen im Städtebau große Erfolge erzielt haben. Diese Erfahrung zeigte uns auch, dass wir einen langen Atem und ein gemeinsames Handeln brauchen, um die Spirale des baulichen Verfalls zu stoppen und sie in kreatives städtebauliches Potenzial umzuwandeln“, so Keller.

Ein Stadtrundgang gehört zum Programm der Jahreskonferenz Stadtumbau. Dabei werden wichtige Projekte in Rudolstadt besichtigt, die im Rahmen der Städtebauförderung mit den Bund-Länder-Programmen Stadtumbau und Soziale Stadt erfolgreich saniert und wiederbelebt wurden wie die sanierte Stadtkirche, das ehemalige Ketelhodtsche Palais am Neumarkt, das Renaissance Bürgerhaus in der Vorwerksgasse, die sanierten Gebäude am Schlossaufgang und die Gesamtsanierung der Orangerie-Cumbach. Seit 1991 sind insgesamt etwa 56 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel der Städtebauförderung in Rudolstadt investiert worden.

„Die Förderung des Städtebaus ist eine der wichtigsten Aufgaben des Landes, um die Thüringer Kommunen langfristig attraktiv zu halten und für den demografischen Wandel zu wappnen. Es ist eine der größten Herausforderungen der Thüringer Kommunen in der Stadtentwicklung, Problemimmobilien erfolgreich zu aktivieren. Die Jahreskonferenz kann hierbei wichtige Impulse liefen“, so Keller.

Zum Hintergrund:

Seit 1991 wurden in Thüringen ca. 3,3 Milliarden Euro Finanzhilfen des Bundes und des Freistaates für die Städtebauförderung eingesetzt. Damit wurden die Kommunen unterstützt, den wirtschaftlichen, demographischen, sozialen und ökologischen Wandel städtebaulich zu meistern. Jeder einzelne Euro Städtebauförderung stößt etwa sieben Euro städtebauliche Investitionen an.

Mit Beginn des Förderprogramms Stadtumbau-Ost im Jahr 2002 hatte der Freistaat eine Begleitforschung initiiert. 42 Thüringer Stadtumbaukommunen werden in einem thematisch breit angelegten Monitoring untersucht.

Ministerin Birgit Keller startete im August 2016 in Pößneck neue Stadtumbaubereisungen und besuchte außerdem bereits Apolda, Suhl, Sondershausen, Altenburg, Arnstadt, Mühlhausen, Meiningen, Rositz, Eisenach, Weida, Erfurt und Leinefelde-Worbis.

Das Programm zur Jahreskonferenz Stadtumbau 2019 in Rudolstadt finden Sie unter diesem Link:

https://infrastruktur-landwirtschaft.thueringen.de/fileadmin/Staedte_und_Wohnungsbau_Staatlicher_Hochbau/Staedtebau/Endfassung-Jahreskonferenz_Stadtumbau_2019_Programm_und_Anmeldung.pdf

 

 

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: