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Bilanz zum Ökolandbau in Thüringen Ministerin Keller besucht Ökobetrieb und zieht Bilanz zum Ökolandbau in Thüringen


Erstellt von TMIL

„Der ökologische Landbau wächst. Das ist das Ergebnis der Evaluierung unseres ÖkoAktionsplanes“, sagt Thüringens Landwirtschaftsministerin Birgit Keller anlässlich der traditionellen Ökoflurfahrt.

Entwicklung der ökologischen Landwirtschaft in Thüringen
Entwicklung der ökologischen Landwirtschaft in Thüringen

Zeit: Donnerstag, 22. August 2019, 10 Uhr

Ort: Öko-Betrieb Familie Voigt, Willschütz Nr. 13, 07619 Schkölen

„Der ökologische Landbau wächst. Das ist das Ergebnis der Evaluierung unseres ÖkoAktionsplanes“, sagt Thüringens Landwirtschaftsministerin Birgit Keller anlässlich der traditionellen Ökoflurfahrt.

Derzeit werden 46.637 Hektar ökologisch bewirtschaftet. „Das ist eine beachtliche Entwicklung. Die Förderungen aus dem ÖkoAktionsplan sowie die enge Kooperation zwischen Landwirten und Behörden hat dazu beigetragen, dass der Ökolandbau seit 2015 um 41,7 Prozent gewachsen ist.“ 

„Die ökologisch bewirtschaftete Fläche, die als ein wichtiger Wirkungsindikator zu sehen ist, nimmt in Thüringen stetig zu. Wir konnten damit auch den Flächenrückgang 2014 stoppen“, so die Ministerin weiter. „Wünschenswert ist natürlich auch für mich ein schnelleres Wachstum, allerdings brauchen die grundlegenden Änderungen der Wirtschaftsweise einen gewissen Vorlauf.“

Die Zahlen

In Relation zu 2014 ist nach Einführung des ÖkoAktionsplans eine Erhöhung der ökologisch bewirtschafteten Fläche um 13.736 ha zu verzeichnen, was einem Zuwachs um 41,7 % im Untersuchungszeitraum entspricht. Im gleichen Zeitraum haben weitere 99 Betriebe auf ökologische Wirtschaftsweise umgestellt, was ein Plus von 34,4 % bedeutet. Insgesamt arbeiten damit 387 Betriebe ökologisch. (siehe 3 grafische Darstellungen des TMIL).

Hintergrund

Mit dem ÖkoAktionsplan schuf die Landesregierung 2015 bessere Rahmenbedingungen für eine positive Ökolandbauentwicklung in Thüringen. „Neben unserem ÖkoAktionsplan sorgen die Verbraucher für die positive Entwicklung im Ökolandbau. Die Nachfrage nach regionalen Bio-Produkten ist weiterhin hoch und bringt stabile Erzeugerpreise. Vor allem in landwirtschaftlichen Krisenzeiten motiviert das die Landwirte zum Umstieg auf die ökologische Landwirtschaft“, so Keller weiter.

Die Ministerin hält weiter am 10-Prozent-Ziel fest: „Den positiven Trend im Thüringer Ökolandbau wollen wir fortsetzen und wenn möglich beschleunigen. Unser Ziel für Thüringen ist Ökolandbau auf 10 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche. Mit Blick auf die laufenden Verhandlungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik der EU nach 2020 setzen wir uns dafür ein, dass die EU-Agrar-Gelder für die Umstellung auf den Ökolandbau weiterhin in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.“

 

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