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Ministerin Keller: „Risikomanagement ist eine zentrale Zukunftsaufgabe für die Landwirtschaft“


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Einladung zur Tagung „Risikomanagement für die Landwirtschaft“ Ort: Apolda, Egon-Eiermann-Bau, Auenstraße 11Zeit: 16. September 2019, 10-16 Uhr

Die Folgen des Klimawandels treffen auch die Thüringer Agrarbranche hart: Die extreme Dürre des Sommers 2018 verursachte Schäden von etwa 90 Millionen Euro, die mit der gemeinsamen Dürrehilfe von Bund und Freistaat etwas abgemildert werden konnten. „Da die Extremwetterereignisse immer öfter auftreten, stellen ad-hoc-Hilfsmaßnahmen kein nachhaltiges Mittel dar, um die Agrarbetriebe künftig vor klimabedingten Schäden zu schützen. Ein geeignetes Risikomanagement wird für die Landwirte immer dringender“, sagte Landwirtschaftsministerin Birgit Keller im Vorfeld der Veranstaltung.

Mit der Fachtagung „Risikomanagement in der Landwirtschaft“ widmen sich die Thüringer Aufbaubank und das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft der Frage, mit welchen Instrumenten das Risikomanagement in der Landwirtschaft verbessert werden kann. Renommierte Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung werden diese und weitere Fragen auf der Tagung diskutieren und beantworten.

Der MDR-Meteorologe Thomas Globig beleuchtet die anstehenden Klimaveränderungen und ihre Auswirkungen auf die Landwirtschaft. In weiteren Vorträgen skizzieren der Agrarökonom Prof. Dr. Oliver Mußhoff und Christoph Burose vom Bundeslandwirtschaftsministerium die wissenschaftliche Sicht und den Stand der Diskussion auf Bundesebene.

In der Podiumsdiskussion wird abschließend die Frage debattiert, ob und wie geeignete Risikomanagementinstrumente staatlich gefördert werden sollten oder ob die Risikovorsorge allein in der Verantwortung der Landwirte liegt.

Die Tagung ist kostenfrei und eine gemeinsame Veranstaltung des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft und der Thüringer Aufbaubank. Sie wird mit Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gefördert.

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