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Ministerin Keller zum 5. „Ortsgespräch – Leben im ländlichen Raum“ in Osthausen-Wülfershausen


Zeit: 21. August 2019, 17.45 UhrOrt: Gaststätte „Zum grünen Baum“, Am Dorfanger 99 c, 99310 Osthausen

Das fünfte Ortsgespräch 2019 findet am Mittwoch (21. August) in der Gemeinde Osthausen-Wülfershausen im Ilmkreis statt. Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Birgit Keller bereist in diesem Jahr sechs Orte im Freistaat. „Investitionen in den ländlichen Raum sind überlebenswichtig für die Landeskultur. Wir müssen alle Möglichkeiten ausschöpfen, gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Landesteilen zu schaffenund allen Orten eine Zukunft zu sichern. Das sind wir den Menschen in den Dörfern und kleinen Städten Thüringens schuldig, die mit ihrem Engagement den ländliche Raum weiterhin lebens- und liebenswert halten“, so Keller vorab.

Osthausen-Wülfershausen hat 537 Einwohner und ist eine von sieben Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Riechheimer Berg. 

„Die Gemeinde Osthausen-Wülfershausen und ihre Menschen sind sehr aktiv und arbeiten gemeinsam an einer guten Zukunft für ihr Dorf. Der Kindergarten ist bis auf den letzten Platz besetzt und muss erweitert werden. Mit dem Goldhelm-Schokoladenhof ist es gelungen ein Thüringer Unternehmen mit überregional gutem Ruf im Ort anzusiedeln. Kunst und Direktvermarktung von Agrarprodukten wird unterstützt und mit dem Flugplatz Alkersleben wurde ein Erlebnis- und Veranstaltungsort geschaffen, der Menschen aus ganz Thüringen anzieht“ sagt Keller vor dem Ortsgespräch. „Mit großem regionalem, kommunalem und bürgerschaftlichen Engagement arbeiten die Menschen daran, die Entwicklung positiv zu beeinflussen und die vielfältigen Potenziale ihrer Region zu nutzen. Das wollen wir weiter unterstützen. Wir können die ländlichen Räume nur gemeinsam mit den Menschen gestalten – sie sind die Experten vor Ort.“

Bei den Ortgesprächen werden unter anderem Themen wie gutes Wohnen,  eine zukunftsfähige Daseinsvorsorge, eine bedarfsgerechte Mobilität und eine moderne Landwirtschaft besprochen. In Osthausen-Wülfershausen stehen zunächst die Themen Daseinsvorsorge und die regionale Rolle der Landwirtschaft im Fokus. Die Veranstaltung ist öffentlich. Neben Ministerin Keller sind lokale Akteure aus Kommunen und Vereinen als Gesprächspartner anwesend und stellen nachahmenswerte Projekte vor. Dabei besteht genügend Raum für Fragen und Diskussionen.

Bereits 2018 führte die Ministerin vier Ortsgespräche in verschiedenen Regionen Thüringens. Die Resultate der Dialoge wurden in einer Zukunftswerkstatt zu einem Handlungskonzept zusammengefasst. Erste Arbeitsaufträge aus den Veranstaltungen werden bereits bearbeitet und die Ergebnisse im Laufe des Jahres 2019 präsentiert. Keller nennt ein Beispiel: „Bei den Ortsgesprächen 2018 wurde vielfach der Wunsch nach mehr persönlicher Beratung geäußert. Wir haben deshalb ein Infotelefon eingerichtet und können nun schnell die richtigen Ansprechpartner und eine zielgenauere Beratung vermitteln. Damit unterstützen wir insbesondere die Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und sich dafür einsetzen, dass der ländliche Raum attraktiv bleibt. Wir haben die Förderung der Regionalentwicklung verstetigt, um noch mehr Modellprojekte unterstützen zu können.“

Neben den inhaltlichen Aspekten haben die Ortsgespräche für Ministerin Keller die wichtige Funktion, die Kommunikation zwischen Bürgern und Politik zu stärken: „Der Austausch darf nicht nur im digitalen Raum stattfinden, sondern muss wieder mehr im unmittelbaren Lebensumfeld der Menschen erfolgen. Ich will die besten Ergebnisse in der Entwicklung des ländlichen Raums erzielen. Deshalb rede ich mit den Leuten in den Dörfern und kleinen Städten über Konzepte und Ideen. Die Menschen vor Ort wissen am besten, was ihre Region braucht – und wir können von ihnen lernen.“

Für die Ortsgespräche 2019 konnten sich die Gemeinden als Gastgeber beim Ministerium bewerben. Von den 48 Bewerbungen wurden sechs Orte von einer Jury ausgewählt. „Das Interesse an den Ortsgesprächen ist ungebrochen. Beim ersten Ortsgespräch im Februar 2019 in Rhönblick hatten wir einen neuen Besucherrekord und auch in Göpfersdorf, Gerstungen und Kleinbockedra waren die Räume bis auf den letzten Stuhl besetzt. Nun bin ich gespannt auf den Austausch mit den Menschen in Osthausen-Wülfershausen“, so die Ministerin. 

Mittwoch, 21. August 2019:

17:00 Uhr        Projektrundgang mit Ministerin Keller (presseöffentlich)

                        Treffpunkt: Alte Straße 34, 99310 Wülfershausen

17:45 Uhr        Beginn des Ortsgesprächs in Gaststätte „Zum grünen Baum“, Am Dorfanger 99 c, 99310 Osthausen

Ansprechpartner für die Presse während der Ortsgespräche ist Martin Gerlach. Er ist per Mail (martin.gerlach@tmil.thueringen.de) sowie über Handy (0162 2813211) erreichbar.

 

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