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Ortsgespräch – Leben im ländlichen Raum Ministerin Keller zum „Ortsgespräch – Leben im ländlichen Raum“ in Kleinbodungen


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Das letzte von sechs Ortsgesprächen 2019 findet am Donnerstag (29. August) in der Gemeinde Kleinbodungen im Landkreis Nordhausen statt.

Zeit: 29. August 2019, 17.45 Uhr

Ort: Dorfgemeinschaftshaus, Friedrich-Kiel-Straße 69, 99752 Kleinbodungen

 

Das letzte von sechs Ortsgesprächen 2019 findet am Donnerstag (29. August) in der Gemeinde Kleinbodungen im Landkreis Nordhausen statt.„Bei den Ortsgesprächen traf ich insgesamt etwa 600 Menschen, um  über Zukunftskonzepte für den ländlichen Raum zu sprechen. Der Dialog war lebendig und so vielfältig, dass alle Seiten viel voneinander gelernt haben“,  bilanziert Ministerin Keller. „Vor allem wurde deutlich, dass Investitionen in den ländlichen Raum überlebenswichtig sind für die Landeskultur. Die Dörfer des Freistaats prägen unseren Freistaat und die Menschen sprühen vor Energie und Kreativität, um ihre Orte voranzubringen und das Leben auf dem Land weiterhin lebens- und liebenswert zu halten. Wir müssen alle Möglichkeiten ausschöpfen, gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Landesteilen zu schaffen und allen Orten eine Zukunft zu sichern.“

 

Kleinbodungen hat 345 Einwohner und ist einer von neun eingemeindeten Ortsteilen von Bleicherode.  „Wie viele andere Orte in Thüringen muss sich die Gemeinde Kleinbodungen mit dem Bevölkerungsrückgang auseinandersetzen. Die Kleinbodunger sind sehr aktiv und arbeiten gemeinsam an einer guten Zukunft für ihr Dorf. Mit dem Dorfgemeinschaftshaus haben sie einen Veranstaltungsort für kulturelle Veranstaltungen und ein aktives Vereinsleben geschaffen. Jetzt arbeiten sie mit großem Aufwand daran, eine Mehrzweckhalle zu neuem Leben zu erwecken und den Kindergarten für die Zukunft fit zu machen“ sagt Keller vor dem Ortsgespräch. „Mit großem regionalem, kommunalem und bürgerschaftlichen Engagement versuchen die Menschen, die Entwicklung positiv zu beeinflussen und die vielfältigen Potenziale ihrer Region zu nutzen. Das wollen wir weiter unterstützen. Wir können die ländlichen Räume nur gemeinsam mit den Menschen gestalten – sie sind die Experten vor Ort.“

Bei den Ortgesprächen werden unter anderem Themen wie gutes Wohnen,  eine zukunftsfähige Daseinsvorsorge, eine bedarfsgerechte Mobilität und eine moderne Landwirtschaft besprochen. In Kleinbodungen stehen zunächst die Themen Daseinsvorsorge und die Aufarbeitung der Schäden im Gemeindewald im Fokus. Die Veranstaltung ist öffentlich. Neben Ministerin Keller sind lokale Akteure aus Kommunen und Vereinen als Gesprächspartner anwesend und stellen nachahmenswerte Projekte vor. Dabei besteht genügend Raum für Fragen und Diskussionen.

Bereits 2018 führte die Ministerin vier Ortsgespräche in verschiedenen Regionen Thüringens. Die Resultate der Dialoge wurden in einer Zukunftswerkstatt zu einem Handlungskonzept zusammengefasst. Erste Arbeitsaufträge aus den Veranstaltungen werden bereits bearbeitet und die Ergebnisse im Laufe des Jahres 2019 präsentiert. Keller nennt ein Beispiel: „Bei den Ortsgesprächen 2018 wurde vielfach der Wunsch nach mehr persönlicher Beratung geäußert. Wir haben deshalb ein Infotelefon eingerichtet und können nun schnell die richtigen Ansprechpartner und eine zielgenauere Beratung vermitteln. Damit unterstützen wir insbesondere die Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und sich dafür einsetzen, dass der ländliche Raum attraktiv bleibt. Wir haben die Förderung der Regionalentwicklung verstetigt, um noch mehr Modellprojekte unterstützen zu können. Wir haben frühzeitig Maßnahmen ergriffen und stellen zusätzliche Mittel bereit, um Waldbesitzer bei der Aufarbeitung der Waldschäden und der Wiederbewaldung zu unterstützen.“

Neben den inhaltlichen Aspekten haben die Ortsgespräche für Ministerin Keller die wichtige Funktion, die Kommunikation zwischen Bürgern und Politik zu stärken: „Der Austausch darf nicht nur im digitalen Raum stattfinden, sondern muss wieder mehr im unmittelbaren Lebensumfeld der Menschen erfolgen. Ich will die besten Ergebnisse in der Entwicklung des ländlichen Raums erzielen. Deshalb rede ich mit den Leuten in den Dörfern und kleinen Städten über Konzepte und Ideen. Die Menschen vor Ort wissen am besten, was ihre Region braucht – und wir können von ihnen lernen.“

Für die Ortsgespräche 2019 konnten sich die Gemeinden als Gastgeber beim Ministerium bewerben. Von den 48 Bewerbungen wurden sechs Orte von einer Jury ausgewählt. „Das Interesse an den Ortsgesprächen ist ungebrochen. Beim ersten Ortsgespräch im Februar 2019 in Rhönblick hatten wir einen neuen Besucherrekord und auch in Göpfersdorf, Gerstungen,  Kleinbockedra und Osthausen-Wülfershausen waren die Räume bis auf den letzten Stuhl besetzt. Nun bin ich gespannt auf den Austausch mit den Menschen in Kleinbodungen“, so die Ministerin. 

Donnerstag, 29. August 2019:

17:00 Uhr        Projektrundgang mit Ministerin Keller (presseöffentlich)

Treffpunkt: Little Creek Saloon Westernbahnhof, Bahnhof, 99752 Kleinbodungen

17:45 Uhr        Beginn des Ortsgesprächs im Dorfgemeinschaftshaus, Friedrich-Kiel-Straße 69, 99752 Kleinbodungen

Ansprechpartner für die Presse während der Ortsgespräche ist Martin Gerlach. Er ist per Mail (martin.gerlach@tmil.thueringen.de) sowie über Handy (0162 2813211) erreichbar.

 

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