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Ministerpräsident im Eichsfeld: Digitalisierung und Straßenbau im Fokus


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Ministerpräsident Bodo Ramelow und Staatssekretärin Susanna Karawanskij besuchten heute das Eichsfeld und informierten sich über den Planungsstand zum Ausbau der Landesstraße 1007 Ershausen – Martinfeld und über ein Digitalisierungsprojekt. Der Landrat Werner Henning stellte ein Modellprojekt zur Einführung des E-Gouvernment im Landkreis Eichsfeld vor. „Digitalisierung ist ein wichtiges Thema in unserer Zeit. Das betrifft auch die Verwaltung, die durch digitale Angebote effizienter und vor allem auch nutzerfreundlich arbeiten soll – zum Vorteil der Bevölkerung und der Mitarbeiter. Von dem Modellprojekt im Eichsfeld kann ganz Thüringen lernen“, sagte Ramelow.

 Beim Ausbau der Landesstraße 1007 Ershausen – Martinfeld ist für das zweite Halbjahr 2020 die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens geplant. Aus finanziellen Gründen musste der zunächst für Ende 2019 angesetzte Baubeginn für den ersten Bauabschnitt (BA) verschoben werden. Diese Verschiebung wird nun genutzt, um das Baurecht auch für den zweiten BA zu beschaffen und dann beide BA zeitnah zueinander umzusetzen. „Die Landesstraße zwischen Ershausen und Martinfeld wird durch den geplanten Um und Ausbau in ihrer wichtigen Verbindungsfunktion zwischen Heiligenstadt, dem Südeichsfeld und dem Raum Eschwege gestärkt. Gleichzeitig soll die Verkehrssicherheit erhöht werden. Denn unser politisches Ziel bleibt, die Zahl der Unfälle und Verletzten im Straßenverkehr zu minimieren“, so die Staatssekretärin.

Beide Bauabschnitte umfassen etwa drei Kilometer. Es wird mit Kosten von etwa sechs Mio. Euro gerechnet. Für den zweiten Bauabschnitt vor Ershausen bestehen wegen des dortigen Trinkwasserschutzgebiets höhere bautechnische Anforderungen. Vorbehaltlich der Mittelbereitstellung im Landeshaushalt ist die Ausschreibung nunmehr für 2022, der Bau ab 2023 vorgesehen.

 

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