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„Mobiles Arbeiten auf dem Land – Wiederbelebung von Lost Places" – Regionalkonferenzen 2021 erfolgreich gestartet


Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

„Die Pandemie hat gezeigt, dass Menschen nicht nur Land- sondern auch Stadtflucht betreiben und den besonderen Charme auf dem Land nutzen wollen. Das mobile Arbeiten auf dem Land ist eine Chance für die Stärkung des ländlichen Raums! Die Rahmen- und Arbeitsbedingungen haben sich komplett verändert. Genau da setzen wir mit unserer Veranstaltung an und liegen damit im Trend einer Megadiskussion", so Infrastrukturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff.

Gemeinsam mit der Digitalagentur Thüringen und der Thüringer Landesgesellschaft veranstaltet die Serviceagentur Demografischer Wandel des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft drei digitale Regionalkonferenzen zum Thema "Mobiles Arbeiten auf dem Land – Wiederbelebung von Lost Places".

Der Auftakt der Konferenzreihe fand am 20. Juli 2021 statt. Der Fokus der Veranstaltung lag auf der Region Ostthüringen. Im Rahmen der ersten Regionalkonferenz diskutierten Vertreter:innen aus Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft, wie Coworking-Spaces und andere ortsunabhängige Geschäftsmodelle helfen können, den ländlichen Raum zu stärken und welche Rolle die Digitalisierung dabei spielt. Wissenschaftliche Impulse zum Thema gaben Dr. Claudia Hille von der Fachhochschule Erfurt und Prof. Elmar Hinz von der Hochschule Nordhausen. Praktische Ideen lieferten vier Best-Practice-Beispiele aus Ostthüringen. Sie berichteten von ihren Erfahrungen, zeigten ihre Entwicklungen auf und teilten Zukunftsvisionen.

Konkrete Bedürfnisse brauchen praxisnahe Lösungen. Das betont auch Infrastrukturminister Hoff: „Wir wollen die Debatte der gleichwertigen Lebensverhältnisse auf dem Land und in den Städten nicht als eine theoretische, sondern eine praktische Debatte führen."

Das Ziel der Veranstaltungsreihe besteht neben einem umfangreichen Informationsaustausch zum Thema Coworking, bestehenden Projekten und Fördermöglichkeiten vor allem in der Vernetzung der Akteur:innen. Diese hatten im Anschluss an den offiziellen Teil der Konferenz die Möglichkeit, sich an digitalen Informationsständen ausführlich zu informieren und in kleinen Gruppen weiter auszutauschen.

„Sich den Herausforderungen einer neuen Sichtweise auf unsere schönen Dörfer gemeinsam mit Praktiker:innen zu widmen, das gehört u.a. zum Kerngeschäft der Serviceagentur Demografischer Wandel", so der Minister weiter. Der Leiter der Serviceagentur Demografischer Wandel, Markus Brämer, wies in diesem Zusammenhang auf die umfangreichen Informationsmöglichkeiten auf der Homepage der Serviceagentur (www.serviceagentur-demografie.de) hin.

Fortgesetzt werden die Regionalkonferenzen im Herbst mit zwei weiteren digitalen Veranstaltungen in Nord- und Südwestthüringen.

 

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